Dufour 382 GL
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Dufour 382 GL "Nice to Have" in Heiligenhafen mit 3 Kabinen

Die Dufour 382 GL "Nice to Have" in Heiligenhafen bietet bei einer Länge über alles von 11,25 m Platz für maximal 7 Personen in 3 Kabinen. Noch mehr Volumen, noch mehr Platz: Dufour optimiert sein Fahrtenkonzept und präsentiert mit der Dufour 382 GL "Nice to Have" in Heiligenhafen neue Möglichkeiten für die Raumnutzung an und unter Deck. Satte 3,45 Meter misst die Dufour 382 GL "Nice to have" ganz achtern, das sind nur gerade 40 Zentimeter weniger als an der breitesten Stelle. Dies verleiht dem Schiff zusätzliche Formstabilität.

Noch mehr Freude als die bloßen Zahlen auf den Displays bereitet das ausgezeichnete Verhalten auf dem Ruder. Die Dufour 382 GL "Nice to Have" in Heiligenhafen am Wind zu steuern ist ein wahres Vergnügen und erinnert an das Führen eines echten Performance-Bootes. Ein leichter Ruderdruck vermittelt ein gutes Gefühl, und das Schiff reagiert auf die Steuerbewegungen unverzüglich und erfreulich lebhaft.

Das Cockpitlayout entspricht der einfachen und bewährten Anordnung, wie sie auf vielen Tourenbooten zu finden ist. Heißt: Fallen und Trimmleinen über das Kajütdach auf Stopper-Batterien links und rechts vom Niedergang, die Schoten für die Genua auf die Wischen auf dem achteren Süll, wo sie auch vom Steuermann bedient werden können.

Maschine an: Der 30-PS-Volvo- Penta mit Saildrive-Antrieb schiebt kräftig und geradlinig ohne nennenswerten Radeffekt, vorwärts wie rückwärts. Auch im Hafen lässt sich die Dufour 382 GL "Nice to Have" in Heiligenhafen tadellos manövrieren.

Kompromissloses Fahrtenschiff mit gelungenem Innenraum-Konzept. Prima Segeleigenschaften erwarten Sie: Unter Segeln macht die Dufour 382 GL "Nice to Have" in Heiligenhafen eine prima Figur und kann mit einem hohen Leistungspotential und besten Segeleigenschaften glänzen. Die rein fahrtenorientierte Konstruktion von Umberto Felci zeigt vor allem am Wind von einer sehr lebhaften und sogar sportlichen Seite.

Andere Yachten vom Typ Dufour

Die Beurteilung anderer Kunden zur Dufour 382 GL "Nice To Have" in Heiligenhafen :

Beurteilung anderer Kunden zur Dufour 382 GL Nice To Have
Verifizierte Bewertungen: 19
Note: 1,5

Meinungsforum der Dufour 382 GL

Bitte nutzen Sie diese Plattform, um anderen Segelkameraden bei der Auswahl der richtigen Yacht zu helfen! Was ist Ihnen bei der Dufour 382 GL "Nice To Have" in Heiligenhafen aufgefallen? Hat die Dufour 382 GL  besondere Segeleigenschaften, bietet sie viel Platz, was sollte man zur Dufour 382 GL für eine Yachtcharter Ostsee  wissen?

Schreiben Sie Ihre Meinung zur Dufour 382 GL – das ist für uns und vor allem für viele andere Crews sehr wichtig!

Kommentar von Lars Helmich |

Wir waren mit der Universe Mitte Oktober für 2 Wochen unterwegs, die Erfahrungen möchte ich gerne teilen:

Service:
Die MitarbeiterInnen des Charterzentrums haben wie immer einen großartigen Job gemacht. Insb. vielen Dank an dich, Felix Schwarz, für dein super Krisenmanagement bzgl. Corona und dein Entgegenkommen bei der Umbuchung. Check-in in Heiligenhafen und die Bootsübergaben liefen schnell, problemlos und professionell!

Segel:
(Rollgroß, Genua (keine Selbstwendefock), Gennaker)
Das Rollgroß lief gut, lediglich beim Bergen war auf dem letzten halben Meter die Winsch erforderlich, der Rest ging gut aus der Hand. Die Genua war nicht mehr im besten Zustand, uns wurde aber versichert, dass sich der Segelmacher im Winterlager darum kümmert. Die Holepunkte der Genau lassen sich vom Cockpit aus verstellen, beim Reffen bei Hackwetter ist das sehr komfortabel. Der Gennaker macht richtig Spaß auf diesem Boot, selbst bei nur 3 Bft lief das Boot damit noch 5 Kn. Selbst bei (scheinbarem) halben Wind stand der Gennaker noch ordentlich. Ich kann also nur empfehlen, den Gennaker mitzubestellen.
Die Großschot ist an einer ordentlichen Traveller-Schiene angeschlagen, das hilft merklich beim "Höhe klemmen" und generell beim Trimmen. Wenn man sich beim Trimmen der Segel etwas Mühe gibt, läuft das Boot mühelos geradeaus und man hat kaum mit Ruderdruck zu kämpfen. Die von der Werft angepriesene zusätzliche Formstabilität durch das breite Heck macht sich tatsächlich bemerkbar. Auch in stärkeren Böen geht der Kahn nicht zu sehr "auf die Backe".

Innenraum:
Absolutes Highlight ist der Kühlschrank. Dieser ist kein Toploader, sondern besteht aus 2 (!) Schubladen. Damit hat man mehr als genug Stauraum für Essen und Getränke, gleichzeitig ist er auf die Batteriekapazität vernünftig abgestimmt, selbst an längeren Seetagen nuckelt er nicht den Akku leer. Durch die Schubladen hat man zusätzliche Arbeitsfläche zum Kochen gewonnen, das ist super.
Stauraum ist sehr reichlich vorhanden, es sind sogar 2 Wein- / Schnapsfächer hinter der Bank und in der Bilge vorhanden.
2 Hocker sind in Ihrer Position verstellbar, so dass sie tagsüber nicht im Weg stehen. Gute Idee, aber miserable Umsetzung von Dufour, die Arretierungen der Hocker beschädigen massiv den Fußboden, die Führungsschienen sind ausgeschlagen. Generell sieht man insb. dem Innenraum nicht an, dass dieses Boot erst 3 Jahren alt ist, das Material hat schon sehr gelitten unter vergangenen Chartercrews, die Abnutzungsspuren sind für so ein junges Boot ungewöhnlich stark.
5 Leute haben am Salontisch gut Platz gefunden, mehr würde jedoch eng. Ich rate davon ab, dieses Boot mit maximaler Personenzahl zu chartern.
Durch das breite Heck fallen auch die Achterkojen unerwartet geräumig aus.

Hafenkino:
Die Motorleistung ist sehr ordentlich (Aufstoppen geht wirklich zügig, falls der Dalben doch mal unerwartet schnell da ist), gleichzeitig ist die Maschine mit 2-3 l / h wirklich genügsam. Bei Vorwärtsfahrt lässt sich das Boot sehr gut manövrieren und anlegen, allerdings muss man dann über den langen Bugspriet an Land klettern. Wenn der Abend später wird, hat das Potenzial auf Hafenkino. Bei Rückwärtsfahrt ist das Boot nur sehr träge manövrierbar, durch den Saildrive dauert es wirklich lange, bis das Ruderblatt angeströmt wird.
Der Bugstrahler ist eine nette Hilfestellung, um den Bug ein wenig zu korrigieren, für einen ernsthaften Eingriff beim Anlegen mit seitlicher Strömung (Schlei, Trave,...) oder Seitenwind ist er zu schwach dimensioniert.

Plicht:
Die 2 Steuerräder und Badeplattform sorgen für ordentlich Platz im Hafen und komfortables Bunkern. 6 Leute würden am ausklappbaren Tisch Platz finden, mehr definitiv nicht.
An den Steuerrädern befinden sich klappbare Hocker für den / die Steuermann / -frau. Diese Hocker sind kompletter Mist, bei viel Bewegung im Boot sind sie sogar sicherheitsmäßig bedenklich, da man intuitiv versucht, sich bei Krängung an ihnen festzuhalten; da sie klappbar sind, bieten sie jedoch naturgemäß keinen Halt.
Fußrasten für sicheren Halt bei Krängung sind zwar vorhanden, aber an der völlig falschen Stelle. Generell gibt es sehr wenig Festhaltemöglichkeiten in der Plicht. Wenn es wirklich mal kachelt, fehlen die schon merklich. An Stb. ist zwar ein Kartenplotter vorhanden, allerdings mit kapazitivem Touch-Display. Wer sich das ausgedacht hat, hat im ersten Semester E-Technik offensichtlich gepennt: Bei Regen oder Gischt ist der Plotter schlicht nicht mehr bedienbar.
In der Plicht befinden sich Außenlautsprecher, die tatsächlich funktionieren, das war top. Deren Lautstärke lässt sich getrennt von der Lautstärke unter Deck einstellen, die Nachbarn im Hafen danken! Long Story short: Beim Schönwettersegeln und im Hafen geht das Design auf, bei sportlichem Segeln eher nicht.

Sonstiges:
Die Heizung ist Mist. Der Lüfter ist ziemlich laut, das stört nachts schon. Außerdem ist die Heizleistung wirklich schwach, wir Ostsee-Schietwetter zu schwach. Ein elektrischer Heizlüfter war zum Glück auch noch vorhanden, der hat uns letztlich gerettet.

Fazit:
Trotz einiger Unschönheiten und Schwächen würden wir diese Boot sicherlich wieder chartern. Unterm Strich siegen die guten Segeleigenschaften und brauchbaren Ansätze und Ideen für den Komfort dann doch. Es war ein sehr schöner Saisonabschluss

Kommentar von C.Pohl |

Törn Anfang Oktober mit der "Freedom" ab Greifswald, an 5 Tagen Starkwind
Ein geräumiges Schiff mit vielen pfiffigen Details, der Kurzkiel ermöglicht auch kleinere Häfen, trotzdem gute Höhe am Wind. Hervorragend getrimmt, segelt schnell, ist leicht in der Welle zu steuern. Sehr gut gedämmter, starker und dabei sparsamer Motor (bei knapp 5 Motorstunden 7,3l Diesel verbraucht). Die Heckkabinen sind bei Welle konstruktionsbedingt recht laut. Die Navigationsausrüstung (insbesondere die beiden deutlich uneinigen Kompasse) hätte noch Potential.
Wir würden jederzeit wieder mit der "Freedom" lossegeln!

Kommentar von Dirk Stratmann |

'Universe', Törn vom 29.08.-04.09., 3 Personen ab Heiligenhafen
Robustes Fahrtenschiff; guter Pflegezustand; vollständig und gut ausgestattet; neuwertiger Eindruck der Ausrüstung insbesondere der Festmacher-Leinen und Fender; für drei Personen reichlich Platz und Stehhöhe auch bis Größe 1,90; Toiletten mit elektrischer Spülung sehr komfortabel; zeitweise vermisste ich einen Kartenplotter im Salon - das zur Ausrüstung gehörende Samsung-Pad habe ich nicht verwendet - möglicherweise wäre das Thema damit erledigt gewesen; Funkgerät etwas versteckt eingebaut, daher für 'altersweitsichtige' problematisch :-); laufruhiger Diesel mit ca. 6kn bei 2000U/min - mehr wäre möglich gewesen; einfach zu handhabendes Rollgroß im Mast; ich empfehle, die Rollgenua (Fock!?) bei entsprechender Windprognose (1-3 Bft) durch Mitnahme eines Gennakers zu ergänzen; Am Wind konnten wir bei 4Bft fast 7kn erreichen; Radeffekt war (leider) trotz Hinweis im Datenblatt nicht feststellbar (Saildrive); Bugstrahlruder könnte wie bei den meisten Yachten kräftiger sein - aber immerhin!; Pantry sehr funktionell, mit ausreichend offenen Staumöglichkeiten in Griffweite.

Kommentar von Matthias Bender |

Törn vom 22.08. - 28.08.2020, 5 Personen, Yacht "Freedom"
Die Dufour 382 GL segelt ganz ordentlich. Basierend auf dem Design des Rumpfes geht sie schnell auf die Seite, bleibt dann aber recht stabil dort. Sie liegt gut am Ruder und bei entsprechend adäquatem Reff auch ohne grossen Ruderdruck. Wir hatten Böen bis 32 kn, die wir mit 4/4 Fock und dem 2.Reff im Gross -ungefähr, die Freedom hat ein Rollreff in den Mast - ohne Probleme aussegeln konnten. Im Hafen ist die Dufour toll zu manövrieren, das Bugstrahlruder trägt natürlich noch zusätzlich dazu bei.

Unter Deck ist einiger Platz, mit fünf Leuten haben wir uns nicht so beengt gefühlt. Absolutes Highlight ist die Organisation des Kühlschranks, in zwei übereinander angeordneten Kühlfächern. Reichlich Platz auch zum Stauen der Lebensmittel findet sich im ganzen Salon. Sowohl in Fächern an der Seite, als auch unter dem Fussboden oder in gut versteckten Schapps. Hier genauer hinzuschauen lohnt sich durchaus. Platz in den Kajüten ok, die Heckkajüten sind mit zwei (grossen) Personen so lala.

Einige Sachen sind uns negativ aufgefallen:
Bei grösserer Schräglage und einiger Welle ist der Weg bei einer Wende für den Rudergänger recht unangenehm. Er hat auch kaum Möglichkeiten sich festzuhalten und auch effektive Einpickpunkte sind nicht vorhanden, ohne die Bewegungsfreiheit des Rudergängers einzuschränken. Aus unserer Sicht kein schönes Design, modern muss man halt mögen. Vielleicht bin ich auch nur zu alt dafür.

Wir haben bei recht viel Wind mit dem Heck in Windrichtung im Hafen gelegen. Durch das Knickspant- ähnliche Design, schlagen die Wellen dann mit unüberhörbarem Dröhnen in das Heck ein. Für zart beseitete Schläferseelen durchaus ein Störfaktor, ist noch in der Bugkajüte ein Wachmacher

Kommentar von Hanno Podbielski |

Mit 5 Personen segelten wir vom 11. bis zum 24.07. ab Greifswald mit der Freedom . Bis auf das Rollgroß, das sich schlecht ein- und ausholen ließ, waren wir voll zufrieden. Viel Platz, gute Segeleigenschaften, und ein hervorragender Zustand des Bootes. Der geringe Tiefgang des Bootes ermöglichte uns auch das Anlaufen der kleineren Häfen. Wir waren voll begeistert.

Kommentar von Thomas |

Wir waren vom 6. bis 12.6.2020 das zweite Jahr mit der nice to have von Heiligenhafen nach Stralsund unterwegs.
Als Regattasegler hat uns das Lattengroß gefallen. Wir sind mit der Fock gesegelt - die Genua war nicht an Bord. Wieder aufgefallen ist uns, dass die Schoten (Fall und Reffs) nicht laufen. Die Reffs werden vorne über einen kleinen Schäkel geführt, bei dem die Schoten sehr eng abgeknickt werden und dadurch nicht laufen können.
Ansonsten waren wir mit der Innenausstattung, Motor und Handhabung sehr zufrieden. Praktisch auch der zusätzliche Heckfender.
Nicht funktioniert hat der elektrische Anker - das defekte Relais soll aber in Kürze repariert werden.
ts

Kommentar von Frank-Dieter Schuschan |

Wir waren mit 4 Personen vom 3. bis 6. Oktober mit der „Freedom“ auf Törn. Eine gut und schnell segelnde Yacht, die gut auf dem Ruder liegt. Die Mechanik des Großsegels ist schwergängig. Die Heizung stört die Nachtruhe in der Steuerbordkabine. Insgesamt eine schöne Charteryacht.

Kommentar von Matthias Illies |

typische Charteryacht: hier und da ein paar Kratzer und Defekte... -aber die wichtigen Sachen funktionierten. Schönes Raumangebot, elektrische WC-Spülung war ein willkommener Luxus und vor allem gute Segeleigenschaften mit 80-100° Wendewinkel - je nach Wind. Wir waren bei bis zu Windstärke 8 unterwegs und schätzten daher zum "stufenlosen" reffen das Rollgroß. Ein Außenlautsprecher für den Funk wäre noch wünschenswert.

Kommentar von Thomas |

Wir waren mit 5 Personen zwei Wochen nach Kopenhagen und zurück unterwegs mit der Nice to have.
Die Selbstwendefock haben wir gleich ausgebaut und zwei Schoten für eine "normale" Wende eingezogen.
Bei viel Wind war die Fock gut; bei normalem Wind hätten wir eine Genua gut gebrauchen können. Bei wenig Wind war der Gennaker super.
Ein Bugstrahlruder wird von uns oft belächelt, aber bei Böen bis 26 kn im Hafen hilft es dann doch für ein sicheres Anlegen.
Die Schiffsgröße mit 11,20 m war für uns als Familie mehr als ausreichend. Mega war der Kühlschrank mit zwei großen beleuchteten Ausziehfächern, die viel Platz boten und eine richtig gute Übersicht schafften.
Mängelpunkte wären, dass die Schoten (insbesondere das Großfall) nicht gut liefen und der Skippertisch ungünstig angeordnet ist.
ts

Kommentar von Joachim Kronhof |

Moin,
wir haben zu viert (Erwachsene) einen 2-Wochen-Törn mit dem Boot absolviert. Wenn man die hier bereits öfter erwähnte mäßige Verarbeitung außer acht läßt, so ist das Boot durchweg empfehlenswert. Unter Motor, in engen Häfen, zeigt sich das Boot sehr wendig und präzise zu händeln, zusätzlich steht auch noch das Bugstrahlruder zur Verfügung. Unter Segeln (wir hatten keine Selbstwendefock, sondern eine Genua) lief das Boot ebenfalls gut und ließ sich sehr gut steuern, auch wenn das Rollgroß die typischen Nachteile beim Trimmen aufweist. Der vorhandene Traveller hilft hier nur wenig. Höhe kneifen bringt nicht viel, lieber etwas abfallen (mind. 40° zum Wind), dann läuft das Boot recht flott, bei 4 Bft. sind ansonsten auf allen Kursen immer über 7kn drin. Auch bei Starkwind war das Boot gut beherrschbar.
Nachteile des Bootes: Der Kompass Stb. scheint ziemlich korrekt zu arbeiten, der an Bb. allerdings weniger (bis 20° Abweichung). Das Groß läßt sich nur mit hohem Widerstand ein- und ausrollen, die verwendeten Leinen sind ohne Segelhandschuhe kaum greifbar. Das Boot mag kein Wellen von vorn, es stampft schon bei Wellen unter 0,5m fürchterlich. Ansonsten segelt es sehr steif und bietet viel Platz im Cockpit. Unter Deck bietet sich ein sehr uneinheitliches Bild: Pantry ist sehr gut, besonders der Kühlschrank und es gibt einige witzige Ideen, wie den "Weinkeller" unter dem Boden. Absolut nicht nachvollziehbar ist die Position des Funkgerätes, das im Notfall, in Stresssituation, nicht nutzbar ist (man muss den Kopf zwischen Rückenpolster unter Oberschrank stecken, um die Disstrestaste zu finden und um überhaupt das Gerät bedienen zu können - bitte dringend eine geeignetere Position finden!!!
Das Boot ist für 7 Personen zugelassen, ist aber mit 4 bereits gut belegt. Wir haben selten auf einem Boot einen größeren Tisch gehabt, allerdings auch nur selten einen so schlecht nutzbaren. Auf die lange Sitzbank kommen nur Schlanke (entweder am Navitischchen vorbeiquetschen oder an der Maststütze) die anderen 3 Tischseiten können nur von max. 2 Personen mit den 2 beweglichen Hockern genutzt werden - der Innendesigner hat wohl noch nie selbst ein Boot in Betrieb erlebt. Aber wie gesagt - mit vier Personen kann man sich sehr gut arrangieren, die Kojen sind groß genug und dann passt auch der Stauraum - aber es ist ja auch ein Segelboot und kein Wohnwagen.

Kommentar von Dieter Gaus |

Das Boot ist in einem sehr guten Zustand! Die Segelleistung auf allen Kursen mehr als zufriedenstellend und mit Genacker auch bei Leichtwind excellent.
einzig die Anzeigen sollten auf einen einheitlichen Stand gebracht warden, so das Plotter und Instrumente das Geleiche anzeigen, bzw. die Einheiten "sinnvoll" sind.
Z.B. Von interesse ist der Wahre Wind, das für das Reff entscheiden.
Bezüglich der Tiefenanzeige würde ich Meter bevorzugen und nicht Feet...
für das Koppeln der Entfernung halte ich die Fahrt durchs Wasser in nautischen Meilen für hilfreich, da sich so die Daten direct auf die Karte übertragen lassen. Das gleich gilt für den Kurs. Dies wären auch die vier Anzeigen. die ich an den Ecken desd Plotters erwarten würde.
Da dies aber Ansichtssache ist, ware eine einfache Anleitung hilfreich.
Ansonsten 1. Klasse Yacht!
Danke, gerne wieder

Kommentar von Team 1. Klasse Yachten |

Moin Moin,

vielen Dank für Ihren Kommentar.
Es tut uns leid, dass der Zustand der Yacht nicht Ihren Erwartungen entsprach.

Bei der Auswahl des Vorsegels und der Rollanlage haben wir es als sehr positiv empfunden, dass die Genua so flach über dem Deck läuft.
So bietet die Yacht deutlich mehr Segelfläche. Der Anschlag der Genua liegt ca. 25 cm über dem Deck.
Natürlich haben Sie Recht, hierdurch liegt das Vorsegel am Bugkorb an.

Die "Grand Large" Reihe möchte einen Kompromiss aus Komfort und und Performance bieten,
hier heraus resultiert der geringere Abstand zwischen Unterliek und Laufdeck.

Lockere Schrauben im Steckschott sind natürlich nicht gut! Bitte entschuldigen Sie diesen Mangel.
Leider werden wir bei brandneuen Yachten immer wieder mit „Kinderkrankheiten“ konfrontiert.
Nach den ersten ein, zwei Chartern haben wir diese kleineren Unzulänglichkeiten aber im Griff!

Der „Ausschnitt“ für die Salonfenster ist in der Tat etwas grob. Sie haben Recht, dass lässt sich ganz bestimmt „sauberer“ verarbeiten.
Wir können aber versichern, dass hier kein Sicherheitsrelevanter Mangel vorliegt!
Sie können allen Luken und Fenstern bedenkenlos vertrauen.

Das Team von 1. Klasse Yachten wünscht eine schöne Saison und würde sich über ein Wiedersehen freuen!
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch, via E-Mail oder hier im Kommentarbereich zur Verfügung.

Viele Grüße
1. Klasse Yachten

Kommentar von Henri Zöllner |

Verarbeitung ist schlecht
Es dauerte keinen Tag da fielen die ersten Schrauben aus der Klappe am Steckshot
Die Fensterausschnitte sehen aus als wären sie mit der Laubsäge gemacht nicht sehr vertrauenserweckend
Das Unterliek der Genua überlappt ca 50 cm den Bugkorb als eine Frage der Zeit wann eins von beiden kaputt geht usw also Segeln bei Schwerem Wetter möchte ich damit nicht

Kommentar von Wilfried Hintz |

Mein Segeltörn vom 27.05-09.06.17 mit der
Dufour 382 GL „Nice TO Have“
Das Schiff innen:
Wir waren zu viert und hatten dadurch keine Platzprobleme; die Kojen hatten wie zu erwarten die Größe und Ausstattung vergleichbarer Schiffe und wären natürlich auch zu zweit zu belegen.
Auf den verschiebbaren Sitzkästen am Kartentisch und Tisch und Herd konnte man nicht gut sitzen.
Die Polster waren zu weich und über den Rand hinaus gepolstert. Die Sitzpolster sollten größere Klettbefestigungen haben da sie schnell verrutschen.
Der Kühlschrank mit 2 großen Schubladen war für uns in dieser Art unbekannt. Er lässt sich gut einräumen und man findet auch alles schnell wieder.
Funk und Radio sind beschwerlich abzulesen, da sie direkt hinter der Leiste angebracht sind; zum Ablesen muss man den Kopf unter die oberen Schränke stecken und die Augen haben dann noch ca. 10cm bis zum Gerät.
Die geriffelten Glasbrettchen sind zum Schneiden ungeeignet. Nach uns wahren wohl alle Messer stumpf.
Das Schiff außen:
Das Schiff läuft hervorragend bei allen Winden. Die Segel lassen sich ohne Probleme einstellen.
Bei Windstärke 5/6 ( Böen bis 9 ) mit Reff 2 hatten wir keine Probleme.
Einziges Problem: Die Schiene am Bug ( Halter für das Genacker ) ist sehr lang und verhinder das Ein- und Aussteigen vorne. Wegen der Schien wurde auch kein Bugkorb angebracht, an dem man sich beim ein- u. Aussteigen festhalten kann. Die von uns mitgebrachte kleine Leiter half uns mit Turneinlagen das Schiff zu verlassen. Rückwärts festmachen ist die einzige Lösung aber bei den verschiedenen Stegen in der Ostsee ist das nicht immer möglich.
Fazit:
Die guten Segeleigenschaften machen den Kleinkram im inneren unwichtig.
Allein die Genackerbefestigung lässt mich für nächste mal überlegen ob wir das Schiff buchen.
Wir sind halt alle nicht mehr die Jüngsten; unser Ältester ist 82 Jahre.

Kommentar von Fritz Schwarzkopp |

Wir hatten die Henry ab Marina Frapa vom 10. bis zum 17.6.2017 und waren mit 5 Personen an Bord. Das Platzangebot im Cockpit ist enorm und auch die Kabinen unter Deck sind in Anbetracht der Bootsgröße ausreichend. Das Schiff wurde wie immer bei 1. Klasse in sehr gutem Zustand übergeben. Vielen Dank an die Basis. Die Segeleigenschaften sind toll, das Boot segelt vergleichsweise schnell. Auf See haben wir mehrfach auch längere Boote überholt. Die Ausstattung der Pantry lässt keine Wünsche offen. Kochgeschirr und Messer sind hochwertig. Es gibt aber auch Negatives: Die Position des Funkgerätes ist sehr schlecht, da man zum Ablesen des Displays Verrenkungen machen muss und man mit den Augen gezwungenermaßen sehr nahe an das Display kommt. Als Gleitsichtbrillenträger war eine vernüftiges bedienen nicht möglich. Die ganze Naviecke ist nicht gut gelöst, Größe, Sitzposition etc. Es fehlt ein Lichtschalter am Niedergang. Der ist versteckt im Bereich der Naviecke. Im dunkeln haben wir den lange gesucht. Auch das Schloss für das Schot am Niedergang hat sich in seine Bestandteile aufgelöst. Meiner Meinung nach eine Fehlkonstruktion ab Werft. Das wird bestimmt noch häufiger vorkommen. Insgesamt kann man aber sagen, dass wir das Boot auch wieder chartern würden.

Kommentar von Dirk Scheunemann |

Die Freedom ist eine großartige Yacht. Unsere Crew genoss vor allem die Leichtigkeit des Segelns mit Roll- und Selbstwendefock, Rollgroß, Autopilot und Bugstrahlruder. Unter Deck befindet sich ein seidenweich laufender Diesel, ein großzügiger Salon der selbst stürmischen Regentagen standhält sowie elektrische WCs. Einfach Klasse!

Dufour 382 GL

 
Aussenansicht der Dufour 382 GL "Nice To Have" in Heiligenhafen
 
 
Schiffsriss der Dufour 382 GL "Nice To Have" in Heiligenhafen

 
Kojen
7
Kabinen
3 + Salon
Länge
11.25 m
Breite
3.85 m
Tiefgang
1.90 m
Baujahr
2017
Gewicht
7.00 t
Maschine
29.00 kW
Wassert.
380 l
Dieseltank
200 l
Kaution
1.000,00 €
Kojen
7
Kabinen
3 + Salon
Länge
11.25 m
Breite
3.85 m
Tiefgang
1.90 m
Baujahr
2017
Gewicht
7.00 t
Maschine
29.00 kW
Wassert.
380 l
Dieseltank
200 l
Kaution
1.000,00 €