Backbord Aussenaufnahme der Bavaria cruiser 37 „Tiger“ in Flensburg

Bavaria Cruiser 37 "Tiger" – Leistung & Komfort in Flensburg

Die Bavaria Cruiser 37 "Tiger" in Flensburg ist die perfekte Yacht für Segler, die eine harmonische Kombination aus Geschwindigkeit und Komfort suchen. Mit ihrem sportlichen Rumpfdesign und einem modernen Innenraum bietet sie alles, was für unvergessliche Segeltörns auf der Ostsee notwendig ist.

Herausragende Segeleigenschaften für das Segelrevier Ostsee

Die "Tiger" besticht durch ihre exzellente Manövrierfähigkeit und Stabilität. Das moderne Riggdesign, in Kombination mit einer Rollgenua, sorgt für müheloses Handling und schnelle Manöver. Die Yacht erreicht unter idealen Bedingungen beeindruckende Geschwindigkeiten und bleibt auch bei anspruchsvollen Windverhältnissen im Segelrevier Ostsee stets kontrollierbar. Der nach achtern versetzte Mast und das hochgezogene Heck garantieren ein reibungsloses Segelabenteuer, egal ob bei entspanntem Chartern oder sportlichem Segeln.

Durchdachtes Deckslayout für effizientes Chartern

Das Decklayout der "Tiger" ist für alle Segelbedingungen optimiert. Alle Schoten und Fallen sind so positioniert, dass sie vom Steuerstand aus problemlos bedient werden können. Das großzügige Cockpit bietet viel Platz für gesellige Stunden nach einem erlebnisreichen Segelspaß auf der Ostsee. Ein 2025 erneuertes Bimini-Top sorgt für Schatten, während der klappbare Cockpittisch für höchsten Komfort beim Chartern und Entspannen sorgt.

Komfortabler Innenraum mit funktionaler Ausstattung

Unter Deck erwartet Sie ein heller und gut strukturierter Innenraum. Die "Tiger" bietet eine Vielzahl von durchdachten Details, die das Leben an Bord erleichtern. Mit drei Kabinen und einem großzügigen Salon bietet die Yacht Platz für bis zu sechs Personen. Die Kabinen sind komfortabel und stilvoll gestaltet. Zudem kann der Salon zu einem zusätzlichen Schlafplatz umgebaut werden, sodass sich die maximale Belegung auf sieben Personen erhöht. Das durchdachte Raumkonzept macht diese Yacht perfekt für ausgedehnte Charter-Törns entlang der Ostseeküste.

Technische Daten und Ausstattung für lange Törns

Die "Tiger" hat eine Länge über alles von 11,30 Metern und eine Breite von 3,67 Metern. Der Tiefgang beträgt 1,95 Meter, was eine ideale Balance zwischen Performance und Zugang zu flacheren Gewässern bietet. Die Segelfläche beträgt 68 Quadratmeter, bestehend aus einem 41 Quadratmeter großen Großsegel und einer 27 Quadratmeter messenden Genua. Diese Kombination sorgt für eine hervorragende Balance zwischen Geschwindigkeit und Kontrolle. Angetrieben wird sie von einem Volvo Penta-Motor mit 21 kW, der die Yacht zuverlässig durch das Segelrevier Ostsee navigiert.

Die "Tiger" verfügt außerdem über einen Dieseltank mit 150 Litern und einen Wassertank mit 210 Litern, sodass längere Charter-Törns problemlos möglich sind. Ihr modernes Design, die hochwertige Verarbeitung und die durchdachte Ausstattung machen sie zu einer der besten Yachten ihrer Klasse.

Erleben Sie mit der Bavaria Cruiser 37 "Tiger" ein außergewöhnliches Segelabenteuer – eine Yacht, die in allen Bereichen überzeugt und Segelfreude pur bietet.

Flensburg
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Kommentare
Ulrich G.
14.10.2025
Moin, vom 2-5.10.2025 waren wir mit der Tiger unterwegs.
6 Personen Crew motiviert für alle Windstärken.
Und das haben wir dann auch ausprobiert. Fähren, Kreuzfahrer fuhren nicht und wir segelten mit der Tiger
im Bereich Kalkgrund. Die Tiger macht gutmütig alles mit
Trotz ihrer 9 Jahre ist das Schiff top gepflegt und in gutem Zustand. Kompliment an die Service-Crew und Eigner.
Über das Groß ist ja alles gesagt, aber bei meistens Reff2 hat es uns kaum gestört.
Übergabe und Rückgabe wie immer bei ecosail/1er Klasse freundlich und unkompliziert.
Gerne im nächsten Jahr wieder mit der Tiger
Karsten Stahlhut
27.08.2025
Moin Zusammen,
wir sind die Eigner der Tiger. Das Wesentliche steht ja oben im Beschreibungstext, was nicht dort steht ist, dass Salonpolster, Rollfock, Plotter und Batterien dieses Jahr bereits neu gekommen sind und zusätzlich ein Bimini erstmalig installiert wurde, um gegen Sommersonne und Herbstregen besser gerüstet zu sein. Ein neues Groß steht für den Saisonstart 2026 auf dem Plan!
In diesem Sinne: Viel Spaß mit und auf der Tiger und immer eine handbreit Wasser unterm Kiel!
Stefan G
09.09.2024
2020, 2023 und 2024 mit der Tiger unterwegs gewesen. Für ihre 8 Jahre ist sie ziemlich gut beisammen und es hat auch kürzlich, im September 2024, fast alles tadellos funktioniert. Im Vergleich zu anderen Yachten ähnlichen Alters ist der Erhaltungszustand sowohl an als auch unter Deck bemerkenswert gut mit bavariatypischen Ausnahmen, die da ausgelutschte Türdrückerfedern, knarzende Schappscharniere und ausgerissenene Knöpfe an der Sprayhood wären. Salonpolster kommen laut gut informierten Kreisen gerade neu, sie sind in der eigentlich ganz schicken Kunstlederausführung aber auch auf anderen Booten dieser Generation wohl irgendwann quasi serienmäßig "durch". Seit letzem Jahr neues Autopilotentableau (Steuerung auch?), Autopilot jedenfalls äußerst zuverlässig. Garmin-Plotter dämlich wie immer zu bedienen, Windmeßanlage zeigt auf Steuerbordbug stoisch konstant wahren Wind raumschots an. Eigentlich eine runde Sache bis jetzt, weil das Boot rundum gut funktioniert, im Hafen unproblematisch ist und wir das Geschwisterschiff Galaxy mit seinen 46 Fuß im Alssund und -fjord richtig nett und anstrengungslos eingeseift haben. Aber - das Großsegel! Kommt wohl von einem Unterhosenschneider aus Hinterchina und läßt sich ums Verrecken nicht so trimmen, daß auf den mittleren Vierteln der Achterlieklänge das Segel im hinteren Achtel nicht nach Lee wegklappt. Von oben draufgeschaut wie ein "S" mit langem oberen und kurzem unteren Schwung. Unterliekstrecker, Achterliekspannschnur, Achterstagspannung, Baumniederholer, Hahnepot - alles probiert, ohne Erfolg. Abgesehen davon, daß das sicher nicht schnell (nun ja, immer noch schneller als andere, s. o.) macht, läßt es einen wie einen Deppen aussehen. Nächste Charter nur mit neuem Groß. :-P
Ansgar Thiele
28.02.2024
Wir waren im Juli 2023 mit der Tiger in der dänischen Südsee und hatten mit 3 Männern und 4 Kindern eine tolle Woche. Aus der Plicht lässt sich das Boot super handeln, einhandtauglich. Boot segelt sich sehr gut und für eine 37er auch schnell, springt gut an, auch bei Leichtwind gute Eigenschaften. Die Standard-Ausstattung ist ebenfalls super. Die Tiger hat z.B. einige zusätzliche Kleiderhaken in allen Kabinen, was das Verstauen des Ölzeugs schon sehr erleichtert. Insgesamt ist die Raumaufteilung sehr gut durchdacht. In der Küche gibt es das ein oder andere Gimmik, was nicht unbedingt selbstverständlich ist, wie z.B. eine Auflaufform und tatsächlich auch scharfe Messer, eine Seltenheit auf Charterbooten. Bugstrahl und elektrische Toilette runden das Angebot ab. Pflege- und Gesamtzustand des Bootes ist top, absolut empfehlenswert für Familiencrews oder auch 4-5 Erwachsene.
Björn Kiefer
06.10.2022
Zu viert sind Ende September 22 mit der Tiger über Sonderburg, Assens nach Middelfart gesegelt und über Arosund, Apenrade, Marina Minde zurück nach Flensburg.

Das Boot fährt sich super, springt schnell an und ist für ne 37er erstaunlich schnell - bleibt dabei immer handlich.
Die Navi-Ausstattung entspricht dem üblichen Standard, überrascht hat uns das elektrische WC wie Bugstrahlruder, was wir nur von größeren Booten kennen.

Der Service vor Ort war wie immer professional, immer freundlich und unkompliziert.
Vielen Dank an das gesamte Team !

Gerne jederzeit wieder
Frank Berkenhoff
18.07.2022
Wir segelten vom 9. - 15.7.22 zu viert auf der Tiger. Bei ordentlich Wind, meistens 17-20 Knoten, in Böen bis 25, segelten wir bis Juelsminde und zurück. Wir hatten uns mit Absicht ein "schiffiges" Boot ausgesucht, das nicht ganz so breit ist, wie die aktuelle Generation an Booten. 25 cm weniger sind bei manchen Häfen entscheidend. Die Tiger segelte gut, unter Motor lässt sie sich ebenfalls gut manövrieren. Und mit dem Service im charterzentrum waren wir - wie seit vielen Jahren - wieder sehr zufrieden.
Wolf Wittke
02.12.2020
Wir waren vom 13.-26.08. mit der Bav37C "Tiger" ab FL mit 2 Erwachsenen und 2 Kindern rund Fünen unterwegs. Das Schiff hat es uns angetan. Man merkt deutlich, dass Bavaria sinnvolle Massnahmen zur Qualitätsverbesserung eingeleitet hat. Ein schnelles, schönes Boot mit sehr guter Komfort-Ausstattung. Microwelle, elektrisches See-WC mit grossem Fäkalientank, Fernseher, Lederpolster im Salon, Cockpitpolster, Lampe für Cockpittisch... schön. Braucht man nicht zum Leben, aber wenn es denn da ist, stört es auch nicht wirklich.
Die Garmin-Instrumente sind klasse, die Elvström-Segel stehen gut und lassen sich gut trimmen.
Der Verbrauch des Volvo-Penta liegt unter der Angabe, wir sind mit 2 Litern/Std. ausgekommen, mit 6,5 kn Marschfahrt bei ruhigem Lauf gut motorisiert. Viel sinnvoller und gut nutzbarer Stauraum. Der WC-Raum ist allerdings zu lütt geraten, insbesondere das WC selbst kann nur von kleineren Leutchen halbwegs komfortabel benutzt werden, die Ecke ist einfach zu schmal. Na ja, Kompromisse halt, wie auch der tolle grosse und stabile Cockpittisch, der aber bei engagierterer Gangart immer irgendwie im Weg ist.
Aber: Eindeutig rundum zufrieden, wie immer natürlich auch mit den netten Bootsmännern und dem Basisleiter. 1. Klasse halt, immer wieder gern!!!
Matthias Hansen
02.12.2020
Anfang August haben wir zum ersten Mal beim Charterzentrum gebucht.
Wir waren mit dem Personal und dem Service beim Ein- und Auschecken sehr zufrieden
und fühlten uns gut aufgehoben.
Mit 4 Personen waren wir bei viel Wind auf der "Tiger" unterwegs.
Da hat sich die gute Segelgarderobe und deren leichte Reffbarkeit bezahlt gemacht.
Verwundert waren wir nur über den optional buchbaren Gennaker ("für umsonst")
für den keinlerlei Bugbeschlag vorhanden war.
Ein tolles Boot, sehr gute Elektronik, guter Bugstrahler und viel Comfort.
Wir würden dieses Boot in Flensburg bestimmt wieder chartern
Holger Sur
02.12.2020
Für unsere Crew, drei Personen in drei Kabinen, stand ausreichend Platz zur Verfügung. Im Vorschiff wurde dieser allerdings durch die dort gestauten Cockpitpolster stark reduziert. Die Pantryausstattung sollte gelegentlich mal geprüft werden, stumpfe Messer und ausgeleierter Dosenöffner. Auch hatte eine Vorcrew verschwiegen den Bolzen des Schäkels am Spifall "entsorgt" zu haben, TIGER ist mit der Segelausstattung ein schnelles Schiff und läuft auch nach Reffen schnell ohne Lage zu schieben..
Michael Hartmann
02.12.2020
Schöne Yacht in sehr gutem Pflegezustand auch am Ende der Saison!
Mit der Tiger waren wir mit 3 Personen Ende Oktober 2018 für 5 Tage auf der Ostsee unterwegs. Das Boot überzeugte dabei durch gute Segeleigenschaften auch bei anspruchsvollen Bedingungen und die Charterbasis durch einen Top-Pflegezustand der Yacht auch am Ende der Saison. Seit der ersten Charter beim Charterzentrum vor knapp 20 Jahren ist das allerdings auch schon ein gewohnter Zustand geworden. Weiter so.
Besonders positiv hervorzuheben sind die kugelgelagerten Mastrutscher der Tiger, die ein Reffen oder Bergen des Großsegels auch bei Seegang zum Kinderspiel werden lassen. Top.
Frank G.
02.12.2020
Wir waren Anfang Juli 2020 eine Woche von Flensburg aus mit 3 Personen mit der TIGER in die dänische Südsee unterwegs. Das Schiff ist wendig und springt auch bei wenig Wind recht schnell an. Hoch am Wind ist nicht ihr Lieblingskurs, aber etwas tiefer und vor allem bei halbem und raumem Wind läuft sie dann doch sehr gut.
Die Segel sind neuwertig und in einem sehr guten Zustand, die Fock ist mit Trimmfäden ausgestattet.
Wir waren bei starkem Wind mit bis zu 7 BFT unterwegs, oftmals nur unter der Fock, hier ließ sich die Tiger trotzdem immer gut steuern und auf Kurs halten, ohne daß wild am Steuer gekurbelt werden mußte.
Der Service bei der Übergabe und vorher war 1.Klasse-typisch wie immer sehr gut, ob das die Übergabe mit Einweisung war oder das "drumherum", z.B. Bahnhofstransfer oder der Proviantservice - alles steht schon im Salon und die empfindlichen Sachen sind bereits im Kühlschrank. Auch die Schiffsunterlagen mit Stauplan und Bebilderung der Ventile etc. findet man so nicht bei anderen Vercharterern.
Ich hänge den Ventilplan immer als Kopie aus, so daß die Crew hier alles im Blick hat.
Das Schiff ist in einem guten Zustand, auch Cockpitkissen sind vorhanden, bemängeln mußten wir nur die lose Windex, das V drehte sich immer mal wieder mit, und vor allem den Kartenplotter, der zwischendurch öfters mal Probleme damit hatte, neue Seekartenteile, bzw. beim Verändern der Zoomstufe, die Details nachzuladen und dann immer wieder auf die Basiskarte zurückschaltete. Eine Navigation in solchen Gewässern mit einem "verwirrten" Plotter, der nur noch blau für Wasser und grobe gelbe Flecken für Land zeigt, ist ein Risiko, das so nicht sein müßte. Natürlich haben wir mit Karte und Hand-GPS auf die klassische Weise auch unseren Weg gefunden, das wird bei mir immer parallel mitgeführt, aber viele verlassen sich mittlerweile ja nur noch auf den Plotter.
In der Anleitung wird vorgegeben, erst den Motor zu starten, dann den beim Segeln eingelegten Rückwärtsgang herauszunehmen - funktioniert leider so nicht, da sich der Motor bei eingelegtem Gang nicht starten läßt.
Die Tiger war bei der Übernahme sehr sauber, auch in den versteckten Ecken, wo gerne mal Staub etc. vergessen wird gab es nichts zu bemängeln, nur der Türgriff zum Waschraum machte sich immer wieder mal selbständig und öffnete auf See die Türe.
Die Küchenausstattung ist gut, die Messer dürften gerne mal wieder etwas geschärft werden, der Kühlschrank ist groß und funktioniert sehr gut, hält auch lange die Kälte.
Der Navitisch ist nur ein Brett, die Karten etc. liegen in Schubladen im Salontisch.
Die Tiger ist für bis zu 4 Personen gut geeignet, bei mehr würde es dann in den Kabinen doch ein wenig eng werden.
Chartern bei 1. Klasse: Jederzeit wieder!
Felix Schwarz
Die Yacht muss zur Crew und dem Törnplan passen - Felix Schwarz berät Sie und die Crew herzlich gern!
Felix Schwarz

Die Bavaria Cruiser 37 „Tiger“ bietet ein großzügiges Cockpit mit zwei Steuerständen und einer gut geschützten Sitzgruppe. Das durchdachte Deckslayout erleichtert das Segeln auch mit kleiner Crew. Durch die breite Rumpfform segelt sie stabil, was sie bei wenig Wind etwas langsamer macht.

Der hier veröffentlichte Text ist dem vollständigen Yachttest der Zeitschrift "Yacht" entnommen. Sie können die PDF-Datei mit dem vollständigen Artikel downloaden. Dieser Artikel enthält aussagekräftige Bilder, detaillierte Diagramme, Vergleiche zu anderen Yachten sowie präzise technische Angaben. Autor: Fridjof Gunkel Heft 16/2013

yacht - Yachttest von Europas größtem Segelmagazin

Yachttest der Bavaria cruiser 37

Bavaria cruiser 37: Doch nicht so gewöhnlich

AWB, Average white boat, das durchschnittliche weiße Boot, nennt der segelkundige Angelsachse leicht despektierlich das, was am Ende des Tages aus dem Tor einer Großserienwerft rollt. Und meint preisgünstige, seelenlose Massenware. Wobei: Kann etwas Massenware sein, das meist deutlich weniger als 1000 Mal gebaut wird? Das, obwohl im Vergleich zur Bootsgröße günstig, dennoch deutlich mehr kostet als ein top ausgestatteter Porsche 911 Cabrio? Ansichtssache.

Fest steht: Die Größe 37 Fuß oder auch etwa elf Meter markiert im modernen Serienbau die reinen Volumenmodelle und somit ein sehr wichtiges Segment im Portfolio einer jeden Werft, die auf Durchsatz getrimmt ist. Typen, die viel verkauft werden, weil sie sich sowohl an den großen Chartermarkt als auch an die Eigner richten. 37 Fuß gelten denn auch generell als ideal: Die Boote sind noch nicht zu groß für kleinere nordeuropäische Häfen, nicht zu engräumig für eine ausgewachsene Chartercrew und ihres Seeverhaltens, der Wasserlinienlänge, der Stabilität und des Komforts wegen tauglich für lange Törns oder gar weltweite Fahrt.

Bavaria cruiser 37: Im Wettbewerb

Hanseyachts, Dufour und Jeanneau haben frische Modelle am Start, Beneteau wird zum Herbst ein neues bringen - und Bavaria hat gerade ihre neue Bavaria Cruiser 37 vorgestellt. Die löst die 36er ab, die über knapp drei Jahre 358-mal gebaut wurde und mit diesem Wert als Erfolgsmodell gelten darf.

Die eigentliche Konstruktion aus dem Jahr 2010 ist durchaus noch aktuell, weswegen Bavaria Yachtbau weiterhin auf den Rumpf und die Architektur aus dem Hause Fan Yacht Design setzt. Mittlerweile arbeitet die Werft für die Gestaltung und Feinheiten - so auch bei den bisherigen Umbauten der Cruiser-Linie - nicht mehr mit BMW Designworks USA zusammen.

Wie schon für das derzeitige Einsteigermodell Cruiser 33 (Heft 23/12) und das Flaggschiff Cruiser 56 (Test in YACHT 9/13) kooperieren die Franken nun mit dem südenglischen Büro Design Unlimited von Mark Tucker, der sich besonders in der Megayachtszene einen Namen gemacht hat und auch schon für Konkurrent Hanseyachts wirken konnte.

Bavaria cruiser 37: Deckslayout

Signifikante Neuerungen betreffen das Deck: Der Aufbau hat statt der kleinen rechteckigen Schießscharten nun größere durchgehende, langgezogene Fensterscheiben erhalten, dazu statt vier ganze fünf Deckenluks. Ebenso prägnant: Es gibt jetzt eine Doppelsteueranlage. Deren Installation machte ein neues Cockpit mit nach vorn versetztem Niedergangsschott wünschenswert, weil die Plicht kleiner geworden wäre. Dies wiederum bedingte ein nach vorn versetztes Hauptschott, weil wiederum der Salon gelitten hätte.

Die Maßnahme wirkt sich aber in der Vorschiffskabine nur wenig aus, da es hier genug Reserven gab. Denn ursprünglich sollte hier die Option für eine weitere Nasszelle umgesetzt werden können, es stand also genug Fußraum bereit. Marginalien? Nein. Man wird beim Betrachten der Neuen zwar am Steg nicht zappelnd vor Freunde rückwärts ins Wasser fallen, aber das Boot sieht schlichtweg solide-ordentlich, wenn nicht gar richtig gut aus.

Das offenbart sich beim YACHT-Test besonders im Vergleich zu einer ebenfalls am Steg des Laboer Händlers AP Yachting liegenden 36er. Die wirkt behäbiger, dicker, älter. Dazu tragen auch die deutlich längeren Sülls des älteren Bootes bei. Weitere Auffälligkeiten sind eine kombinierte Fuß- und Scheuerleiste aus Aluminium, ein gelungener Tritt auf dem Ankergalgen und ein dunkelgelber Decksbelag in Teakanmutung (Duradeck). Geblieben ist die Werft bei der stattlichen Heckklappe, die den Zugang im Hafen erleichtern kann und zusätzliche Decksfläche bietet. Sie wird per Hand, unterstützt von kräftigen Gasdruckfedern, einfach gehoben und gesenkt. Im geschlossenen Zustand ergibt der obere Abschluss eine schmale Rudergängerbank für Segler, die direkt hinter einem der Räder sitzen wollen.

Bavaria cruiser 37: Überraschendes Segelverhalten

Vor dem Steuerstand langt der Platz für jeweils drei Personen in Luv, sprich sechs am Tisch. Letzterer ist ein Extra und auf dem Testschiff noch mit zu großen klappbaren Tischflächen versehen. Das Cockpitmöbel nimmt Kompass und Plotter auf und ist auch auf See eine willkommene Stütze. Die sich jedoch nicht beweisen konnte. Denn: Der Wind ist flau, das Wasser glatt, die Aussichten sind gleichbleibend, die Kieler Förde liegt im Dunst. Aber gut, es könnte auch regnen oder schneien. Unterwegs. Die vorherrschenden 3 Beaufort verarbeitet das Schiff an der Kreuz zu immerhin 4,8 bis 5,4 Knoten Speed, und dies bei einem Wendewinkel von rund 90 Grad. Das ist gut!

Noch schöner dabei, wie einfach die Geschwindigkeit abrufbar ist und vor allem wie sich das Boot steuern und dirigieren lässt. Die Anlage von Jefa ist eine Seilzugsteuerung, die schlupffrei, leichtgängig und sauber arbeitet. Nebenbei ist die gewählte Anlage des renommierten dänischen Herstellers kompakt, baut nach unten wenig auf und ist einfach zu installieren und warten. Mit leichter Luvgierigkeit, so wie sich das Rudergänger für mehr Feedback wünschen, und schon etwas Lage im Schiff marschiert das Boot los. Leere Tanks und Schapps, kein Bugstrahlruder, neue und höherwertige, gut stehende Rollsegel von Elvström mögen ihren Beitrag dazu leisten - aber das ist ein durchaus üblicher Sachverhalt bei einem Bootstest. Nein, sie kann mehr als Gewohntes liefern:

Sie fährt, sie luvt, sie lebt - die Bavaria cruiser 37 macht Spaß!

Unter Gennaker lassen sich heute bis zu 6,4 Knoten erzielen, auch das ein ordentlicher Wert. Der Rudergänger sitzt auf einem flachen Extrasüll und steht auch bequem, trotz des geteilten Achterstags. Dessen beide Anschlagpunkte sind weiter nach vorn versetzt und somit mehr oder weniger aus dem Weg, eine prima Lösung. Das wichtige Trimminstrument am Zweisalings-Selden-Mast ist per Talje und Hahnepotblock insgesamt 1:6 untersetzt. Das hilft und funktioniert. Schöner, weil besser zu bedienen wäre aber eine feinere Untersetzung. Die nur wenig überlappende 110-prozentige Rollfock wird auf dem Kajütdach mit kurzen Schienen und Pin-stop-Wagen geschotet. Diese Geometrie ermöglicht enge Schotwinkel, kurze Wege in der Wende und erlaubt die mittlerweile weit verbreiteten außen angeschlagenen Wanten für ein leichteres Rigg. Das Vorschotsystem ist simpel gehalten, strotzt die Großschot vor Möglichkeiten. Standard sind zwei 1:2-Taljen, die back- und steuerbords des Niedergangs angeschlagen sind und mit den beiden 30er-Fallenwinschen von Lewrnar bedient werden. So lässt sich der Baum auch ohne Traveller nach Luv ziehen, ohne dass zu viel Zug nach unten entsteht, die richtige Wahl bei wenig Wind. Ohne weiteren Aufwand kann der Eigner die Schot so scheren, dass sie als eine 1:4-Talje durch die vorhandenen Blöcke und nur auf eine Winsch läuft, eine verbreitete Konfiguration, die einfacher ist, aber nicht den Traveller ersetzt.

Ebenfalls ohne größere Umbauten ist ein German cupper system mit durchgehender Schot auf beide Aufbauwinschen möglich. Keine dieser Auslegungen erlaubt aber dem Rudergänger den direkten Zugriff. Mit zwei zusätzlichen Blöcken und zwei Führungsösen (für die werftseitig bereits ver stärkende Aluplatten im Laminat platziert wurden) lässt sich die Schot auch auf einer oder beiden Seiten nach achtern auf die optionalen Gennakerwinschen kurz vor dem Rudergänger leiten - das wäre dann das ideale, weil flexible und sogar für den sportiven Gennakereinsatz perfekt abgestimmte System. Unter Segeln alles prima!

Bavaria cruiser 37: Unter Maschine

Mit Motor zeigten sich keine Auffälligkeiten. Der Schalldruck hält sich im komfortablen Rahmen, die Manövrierbarkeit auch rückwärts ist gut. Klar, ein leichter Radeffekt des Saildrive ist spürbar. Unter Vollgas lassen sich knapp 8 Knoten erzielen, per Marschfahrt noch 6,5. Alles gut.

Bavaria cruiser 37: Innenraum mit Pfiff!

Der positive Eindruck setzt sich unter Deck fort. Schon beim ersten Auftreten auf die Bodenbretter - nichts, kein Knarzen, kein Quietschen, kein Arbeiten. Die Bodenbretter liegen auf einem Konstruktionsfußboden, der wiederum mit der überaus durablen Bodengruppe mit engmaschig stehenden Stringern und Wrangen verbunden ist. Das anlaminierte Kunststoffskelett langt quasi vom Ankerkasten bis zum Heck und ist sehr breit ausgeführt.

Die Bilgenfächer sind durch Bohrungen miteinander verbunden, damit sich eingedrungenes Wasser an den tiefsten Stellen sammeln kann. Klasse: Die Verbindungen sind mit eingeklebten Röhrchen ausgeführt, Wasser läuft also nicht in die Wrangen und Stringer. Und: Die mit Topcoat ausgestrichenen Fächer unter den Bodengruppen sind durch insgesamt neun, teils große lose Deckel bestens erreichbar. So lässt sich die Bilge perfekt inspizieren, einfach sauberhalten und auch noch gut als Stauraum nutzen.

Wichtiger ist der reine Wohnraum - und der gefällt mit seiner zeitlosen, unaufgeregten und durchdachten Gestaltung. Was man nicht mögen muss, ist der zerklüftete Himmel aus strukturellen Elementen, Innenschale, glänzenden und matten Oberflächen.

Indessen zeigt sich auch hier, was das Studium der Pläne vertieft: Die Struktur des Decks ist steif, fest, durabel. Generell überzeugen die sauberen und nachvollziehbaren Installationen für das Wasser- und das Elektrosystem. Als nachteilig könnte sich jedoch die Platzierung der Starterbatterie direkt in der Bilge am Niedergang erweisen, einem Punkt, wo gern mal viel Wasser stehen kann. Der als pingelig geltende Zertifizierer Germanische Lloyd hat's jedoch abgenickt.

Weitere Auffälligkeiten unter Deck: Es gibt Oberschränke und Rumpffenster, eine löbliche Kombination. Die Belüftung von oben ist durch die insgesamt sechs Luken generell sehr gut, die Querbelüftung durch nur ein Klappfenster in der Pantry jedoch etwas knapp. Der Navitisch lässt sich in der Drei-Kabinen-Version wegschieben, das Sofa darunter zur Koje verlängern (siehe Fotos rechts). Die Wassertankkapazität ist für volle Crewbelegung eher knapp, lässt sich aber durch einen zweiten optionalen Tank (770 Euro) im Vorschiff sinnvoll erweitern. Das Schiff ist mit einer oder zwei Achterkammern (Aufpreis 2.500 Euro) zu haben. In der Dreikabinenversion wird das Bad etwas kleiner, die Dusche lässt sich dann nicht separat mit dem WC abteilen. Und der Backskistenraum schwindet auf ein Minimum, wobei sich Sperrgut wie ein Gennaker immer noch unter der Vorschiffskoje unterbringen lässt. Die Dreikabinenversion bietet neben mehr Bad und Stauraum auch die größere Koje, da die Längstrennwand dann nach Backbord versetzt wird.

Die Bavaria cruiser 37: Punktet fast überall!

Seglerisch in Sachen Leistung und Handling kann die Bavaria cruiser 37 durchaus überzeugend, qualitativ auf der Höhe, im Komfort gelungen, insgesamt ohne echte Schwächen und preislich dennoch weiterhin niedrig:

Die Neue begeistert in der Summe ihrer Eigenschaften und übertrumpft durchaus ihre Vorgängerin, die ebenfalls erfolgreich war. An dem Boot dürften Werft und - viel wichtiger noch: - Kunden lange ihre Freude haben.

 

Hier finden Sie eine Übersicht von Testberichten zu allen Yachten

So gut sind Sie mit der Bavaria cruiser 37 Tiger versichert:

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