Ein gutes Handling und eine gute Manövrierbarkeit bei engen Situationen kann dank des kräftigen Bugstrahlruders bestätigt werden.
Unter Segeln mit Groß und Genua performt die Hanse trotz ihres kurzen Kiels super. Wir hatten zum Glück keine Selbstwendefock angeschlagen. Die für Hanse typische leichte Luvgierigkeit ist akzeptabel.
Im Salon gibt es ausreichend Stauraum und genügend Platz in 2 Kühlschränken. Schön sind auch die großen Backskisten im Cockpit und die große Segellast am Bug.
Die Achterkabinen haben leider sehr wenig Stauraum in Form von Schränken. Die Matratzen sind verhältnismäßig dünn.
Leider hatten wir mehrfach einen Ausfall der Stromversorgung. Alle Geräte ausgefallen, Hauptschalter ausgelöst. Ursache war nicht klar zu identifizieren.
KI sagt Überlastung Bussystem.
Am Panel
- rotes Blinken an Taster Badeplattform, obwohl nicht in Funktion oder
-Taster Kabinenbeleuchtung
Ki deutete auf defekte Sicherung. am Zentralpult mit den Sicherungen war keine Identifikation/Fehlereingrenzung möglich, weil kein Schaltplan an Bord ist. Außerdem gab es ohnehin keine Reservesicherungen an Bord.
Sowohl das Zentralpult mit den Sicherungen und auch der Hauptschalter sind sehr ungünstig und schwer erreichbar Backbord hinter Sitzen verbaut.
Ergonomisch ungünstig ist auch die Bedienung der Dieselheizung angebracht. Warum ist diese Steuerung nicht mit an Steuerbord neben dem elektrischen Bedienpanel eingebaut?
Die Tankanzeige hat immer noch 100% angezeigt obwohl bereits 50 von 210 Liter Diesel fehlten.
Beide Plotter an den Ruderständen starteten unerklärlich im abgedunkelten Modus. Über KI Abhilfe gefunden.
Die Fäkalien-Pumpen in den Toiletten der beiden Achterkabinen pumpen unzuverlässig ab.
Holzverkleidung des Fäkalientanks in der vorderen Backbord Toilette fällt bei Seegang und unter Segeln ab und blockiert mitunter die Tür.
Es war eben Ende der Saison und ich hoffe, dass die VENUS über den kommenden Winter eine gründliche Inspektion erhält.


