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Freie Termine Greifswald

Törnvorschlag 5 ab Greifswald–

Zwei bis drei Wochen zum Traumziel Danzig

Traumziel Danzig in zwei bis drei Wochen

• 18-80sm pro Tag auf direktem Wege (kurze Etmale)
• Polen entdecken
• windunabhängig
• Abwechslung und Entspannung für die ganze Crew

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Navigationstool für Törnvorschlag 1

Vor Törnbeginn:

Auf zum Traumziel Danzig, einer der schönsten alten Hansestädte im heutigen Polen. Aber auch die Landschaft unterwegs bietet viel Abwechslung mit weitläufigen Dünenabschnitten, Sandstränden, Waldufern und regelrechten Steilküsten. Dazwischen sorgen kleine Hafendörfer und -städte für weitere interessante Einblicke und schöne Ansichten.

Dank der EU-Osterweiterung ist Schluss mit viel Bürokratie. Es genügt beim Grenzübertritt die Gastlandflagge zu setzen, den Ausweis mitzunehmen und die Zollbestimmungen einzuhalten. Keine Abfertigungsbescheinigung, Keine Grenzpolizeikontrolle.

Der Törn könnte seemännisch anspruchsvoll werden, falls Sie bei der Hinfahrt reichlich Ostwind und bei der Rückreise eine windige Südwestwetterlage erwischen. Navigatorisch haben Sie es aber leicht, denn Sie werden „quasi immer an der Wand entlang segeln“ (es sei denn, Sie planen, den Hin- oder den Rückweg über Bornholm zu nehmen).

Der 1. Tag

Herzlich willkommen in Greifswald an Bord Ihrer Charteryacht! Nun heißt es die Siebensachen verstauen, sich einleben, einen Stadtrundgang durch die liebevoll restaurierte Stadt machen, in einer der vielen guten Gaststätten zu Abend essen und früh zur Koje gehen. Denn morgen geht`s nach Polen!

 

Der 2. Tag

Soll es heute zum Beginn etwas ruhiger angehen? Dann segeln Sie doch zum Angewöhnen nur bis zur Insel Ruden (18 sm). Dort können Sie außer einem Spaziergang zwischen Schafen und Möwen allerdings nur die Seele baumeln lassen...

Greifswald
Greifswald

Der 3. Tag

Unser Ziel heißt heute wohl Svinoujscie/Swinemünde (25 sm)? Nahe der Swina-Mündung ist eine moderne Marina im Nordbassin (Basen Polnocny) an Stb. Hier sind die Liegegebühren günstig und es herrscht eine angenehme Atmosphäre. Die Anlage stammt noch aus der Kaiserzeit und ist der einzige sichere Yachthafen bei hohem Schwell. Die gebotene Qualität überrascht: Schwimmstege mit Strom, Sanitäranlagen nach heutigem Standard und sogar eine schöne kleine Bar mit Biergarten. Gleich daneben befindet sich ein Kurpark mit altem Baumbestand. Zur Stadt (die indes nichts besonderes bietet) geht man ca. 800 Meter weit. Ein recht gutes Abendessen finden Sie im Restaurant „Albakora“.

Swina
Swina

Der 4. Tag

Nur 23 sm sind es heute bis Dziwnow/Diewenow an der Insel Wollin. Dort legen Sie im Fischerhafen am linken Ufer des Flüsschens an wie ein Fischkutter.
Aber keine Angst: Auch hier werden Sie mit Strom bedient und es sind spartanisch eingerichtete Waschräume vorhanden! Dziwnow ist ein recht nettes, endlos langes Hafendorf mit zahlreichen Kneipen und Imbissständen, in denen im Hochsommer das Strand- und Badeleben tobt.

 

Der 5. Tag

Er bringt Sie über lange 41 sm zur ersten größeren Stadt mit lebhaftem Touristenverkehr und vielen Gastyachten, nach Kolobrzeg/Kolberg. Eine der traditionsreichsten Kur- und Urlaubsorte an der Ostküste. Im sehr geschützten Yachthafenbecken findet man jede Versorgung für das Boot (kostenlos Internet via W-Lan), einen hilfsbereiten Hafenmeister und eine Kneipe in der historischen Umgebung einer kleinen Burganlage.

Die etwa 1 km entfernte Innenstadt mit schönen restaurierten Bauten lädt ebenso zum Bummeln ein wie die Strandpromenade oder die Seehafenpiers. Die beiden kleinen, flachen und ungeschützten Strandhäfen Kolberger Deep und Ost Deep sollten Sie übrigens nur bei ruhigem und stabilem Wetter anlaufen, sonst kommen Sie schlecht hinein und nur mühsam wieder heraus.


Die Leitmolen im Seekanal wurden modernisiert und die Zufahrt wurde verbreitert, wodurch die Ansteuerung unkomplizierter und sicherer gemacht wurde.

Blick auf Kolberg
Blick auf Kolberg
Ustka
Ustka

Der 6. Tag

Heute sind abermals 34 sm zu schippern, um bis nach Darlowo/Rügenwalde zu kommen. Das futuristisch gestalteten Wärterhäuschen an der Brücke ist schon von weitem zu sehen. Legen Sie hinter der Brücke an der linken Kaiseite an. Da befindet sich der modernisierte Gästepier. Im kleinen Badeort mit schönem Strand findet man allerlei Gelegenheiten zum Speisen. Den Ort Rügenwalde (wo die bekannten Rügenwalder Wurstwaren hergestellt werden) erreichen Sie nach drei Km Fußmarsch, wenn Sie dem Weg am Ostufer des Flusses folgen. Am Marktplatz steht eine sehenswerte wuchtige Backsteingotik.

 

Der 7. Tag

Am Ende der ersten Woche sollten Sie nach weiteren 21 sm  Ustka/Stolpmünde erreicht haben. Leider werden auch hier noch kaum berauschende Einrichtungen für Sportsegler geboten: Am besten laufen Sie soweit wie möglich in den Handelshafen hinein und legen dort am Ostufer am Kai an. Auch Ustka ist – wie fast alle Hafendörfer an der polnischen Ostseeküste ein Touristenort mit Trubel und Leben, mit Ausflugsdampfern und Strandbetrieb.

Der 8. Tag

Heute laufen Sie in Polens modernste Ostseemarina Leba ein: Schwimmstege mit Wasserschläuchen und Stromsäulen, tolle Sanitäreinrichtungen, ein recht ordentliches Restaurant im großzügigen Clubhaus und viel Segelausbildung mit Optis – auch das gibt es schon in Polen. Der Ort Leba verdient eher keinen Besuch, zumal er gut 2 km entfernt ist.

Aber falls Sie noch keine Lust zum Weitersegeln haben – in der Nähe können Sie Europas größte Wanderdüne im nahen Slowinski-Nationalpark bewundern!

 

Der 9. Tag

Heute heißt es mal wieder früh aufstehen, denn es sind 34 sm bis nach Wladyslawowo/Großendorf am Fuß der Halbinsel Hel/Hela. In dem großen Fischereihafen warten einige hundert Fischkutter und Trawler auf den Schneidbrenner, denn Polens Seefischerei liegt ebenso danieder, wie die deutsche.

Den bis zu zehn Gastyachten steht ein kleiner Schwimmsteg mit sehr kurzen Auslegern zur Verfügung. Kommen mehr Boote, müssen die an den Kai. Dem Hafenamt „Bosman“ gegenüber, in einem alten Backsteinbau, befinden sich gute Sanitäranlagen. Strom und Wasser sowie ein Tankprahm sind vorhanden. Das Dorf ist nicht sehr ansehnlich. Segeln Sie bald weiter!

Wladyslawowo am Abend
Wladyslawowo am Abend

Der 10. Tag

Jetzt nähern wir uns interessanteren Gefilden. Wir segeln entlang der berühmten Halbinsel Hel/Hela mit den alten Kur- und Badeorten Heisternest und Kußfeld entlang, runden die Osthuk der Halbinsel und laufen in den Hafen des kleinen historischen Badeortes Hel/Hela ein, der seit über 100 Jahren Strandbad und Sommerfrische für die Menschen aus Berlin, Danzig und anderen Großräumen war. Heute wird er erneut von vielen deutschen und polnischen Touristen besucht. Es lockt manch nette und urige Kneipe. Man liegt im ersten Hafenbecken links, das für Yachten geeignet ist. Leider gibt`s aber auch dort außer Steckdose und Wasserhahn keinen Service

Am Strand von Hel
Am Strand von Hel

Der 11. - 13. Tag

Und heute nun – endlich – Gdansk/Danzig! Denken Sie bitte daran, an der historischen Festung „Westerplatte“ ihre Nationalflagge zu dippen im Gedenken an den Beginn des 2. Weltkrieges, als Hitlers Truppen Polen überfielen. Nach gut halbstündiger Revierfahrt durch Industrie- und Werfthäfen erscheint nach einer Flussbiegung der Weichsel die Silhouette der Stadt. Sie machen in der Marina Gdansk direkt gegenüber dem mittelalterlichen „Krantor“ in einer gut ausgebauten und rund um die Uhr bewachten Anlage fest und sind am Ziel Ihrer Reise.


Nehmen Sie sich mindestens zwei volle Tage Zeit und genießen Sie das Flair einer historischen Hansestadt, deren Kern, auf das Wunderbarste restauriert, Zigtausende

Danzig
Danzig

Der Rückweg ab dem 14. Tag

Nun geht es zurück in die Wirklichkeit. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder laufen Sie den gleichen Weg an der Küste zurück, oder Sie bauen als navigatorischen, seemännischen und touristischen Leckerbissen Bornholm in Ihre Planung mit ein. Das ist kein Umweg, im Gegenteil!
Allerdings ist der erste Schlag von Gdansk/Danzig nach Neksö/Bornholm mit 160 sm extrem lang  (am kürzesten ist er mit 70 sm von Kolobrzeg/Kolberg aus). Auch der direkte Rücktörn von Neksö nach Greifswald hat es mit 90 sm in sich. Entscheiden Sie nach Können, Lust und – Wetter!  Sie haben sieben Tage für die Rückreise. Und sie müssen ja nicht jeden der Ihnen schon bekannten polnischen Häfen ein zweites Mal anlaufen.

Bornholm
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