Sun Odyssey 389
Max

Steuerbord Bugansicht einer Sun Odyssey 389 in Flensburg
Die Sun Odyssey 389 "Max" in Flensburg bietet bei einer Länge über alles von 11,75 m Platz für maximal 8 Personen in 3 Kabinen.

Sie genießt einige Modifikationen gegenüber den alten Modellen.

Komfort, Raum und Seetüchtigkeit sind die Stärken der neuen Sun Odyssey 389, die alle technischen Innovationen der Modellreihe nebst Segelleistung und Kursstabilität in sich vereint.

Rollgenua und Lattengroß sorgen für eine starke Performance. Der Gennaker im Bergeschlauch ist kostenfrei und sorgt für Extra-Fun. Zudem vereinfacht der Bergeschlauch das Handling auf der komfortablen Sun Odyssey 389 "Max" in Flensburg.

Die technische Ausrüstung lässt keine Wünsche offen. Farbplotter im Cockpit und ein Tablet unter Deck begeistern den Navigator! Ein Tablet PC unter Deck und AIS machen die Ausrüstungsliste komplett.

Mit ihr zeichnet Konstrukteur Marc Lombard eine vollwertige Fahrtenyacht für bis zu 8 Personen.

Das Raumgefühl erinnert an einen 45 Fuss Schiff mit allen Komforteinrichtungen an Bord. Die Sun Odyssey 389 "Max" in Flensburg bietet dem Eigner aber nicht nur ein hochseetüchtiges Schiff, sondern auch eine flexibele und für den Chartereinsatz zugeschnittene Fahrtenyacht.

Ein Blick in "Kabinenbilder" lohnt sich. Überzeugen Sie sich vom Stauraum und der wohnlichen Optik unser Sun Odyssey 389.

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Michael Wagner
02.12.2020
Wir waren 5 Crewmitglieder. Insgesamt ist die Max sehr geräumig in allen Bereichen. Die Segeleigenschaften sind gut. Sie lief entgegen unserer Erwartungen hoch am Wind.
Die technische Ausrüstung ist sehr gut. Die E-Winsch ist z.Bsp. sehr angenehm beim Bergen des Vorsegels.
Bei achterlichem Wind haben wir einen Spibaum sehr vermisst! Eine Nachrüstung wird dringend empfohlen.
Im Fazit können wir die Yacht empfehlen.
Christof Küchle
02.12.2020
Die Max ist ein schönes Boot, auch wenn sie nach nur einer Saison schon deutliche Gebrauchsspuren aufweist (Furniere!). Innen ist sie geräumig und zweckmäßig ausgestattet. Der Stauraum in der Bugkabine ist großzügig, in den Achterkabinen eher mäßig. Der Kühlschrank ist riesig. Mit 5 Personen ist die Max schon gut belegt, mehr sollten es eher nicht werden.
Die Max segelt sich unproblematisch und unspektakulär, gutmütig auch bei 24 Knoten Wind. Zeitweise ist sie gute 8 Knoten gelaufen. Dass sie dennoch keine Rennziege ist und nicht ganz die angestrebte Höhe läuft, ist für ein „Wohnmobil“ nachvollziehbar und absolut im grünen Bereich.
Leider lassen sich die Segel (Lattengroß und Roll-Genua) nur mit sehr viel Kraft setzen, bzw. bergen, oder eben mit der vorhandenen Elektrowinsch, was nicht im Sinne des Erfinders sein kann, und verbunden ist mit schlechtem Gewissen. Gerade die Genua-Furlingleine hat zahllose Umlenkungen und abgedeckte Führungen, die das Aufrollen extrem erschweren. Mehrfaches manuelles Nachsortieren der Leine auf dem Furler hat auch nichts gebracht.
Die doppelte Großschot ist teilweise verdeckt bis an die Steuerstände auf die achterlichen Winschen geführt und muss sich diese mit den Vorschoten teilen. Kreuzen vor dem Wind und häufiges Halsen macht somit keinen Spaß. Das ist meines Erachtens konzeptioneller Murks.
Der kostenlose Gennacker im Bergeschlauch lässt sich problemlos und leicht handhaben.
Der Verbrauch lag bei ca. 2 Litern pro Stunde.
Alles in allem hat die Max auf unserem Törn von Flensburg in die dänische Südsee getan, was sie sollte. Unter dem Strich ist das Fazit positiv.
Frank
02.12.2020
Wir waren mit der MAX eine Woche von Flensburg aus in der dänischen Südsee unterwegs.
Platz für 4 Personen gut, Stauraum für Verpflegung genügend, in den Achterkabinen nur ein kleiner Schrank für Jacken etc, ohne Brett für Hemden o.ä.
Das Schiff an sich segelt ordentlich, es kommt auch bei wenig Wind gut in Fahrt. Es ist natürlich keine Rennyacht, läuft aber für ein Fahrtenschiff eine gute Höhe und liegt sehr direkt auf dem Ruder. Bei halbem und raumem Wind konnten wir auch mit größeren Schiffen gut mithalten.
Der Kühlschrank ist für ein Schiff dieser Größe wirklich groß und durch die Schiebekörbe auch gut nutzbar und hat eine gute Kühlleistung. Ein paar Gläser mehr düften an Bord sein und die Messer in der Küche würden sich sicherlich über eine gründliche Schärfung freuen.
Die E-Winsch auf dem Kajütdach macht das Setzen des Großsegels und das Einholden der Genua sehr bequem, erfordert aber auch entsprechende Aufmerksamkeit.
Das Boot sieht vom inneren und äußeren Verschleißzustand so aus, wie wenn es schon viele Jahre im Charterbetrieb wäre und nicht wie ein Schiff mit BJ 2018, das also erst die 2. Saison läuft. Diverse Macken am Rumpf und an Deck, innen abgewetzte und aufgequollene Furniere, lose Schrauben, etc. Hoffentlich ist das ein Einzelfall und nicht die neue Bau-Qualität von Jeanneau.
Die Polster in den Kabinen dürften etwas dicker sein, machen im ersten Moment einen durchgelegenen Eindruck.
Der Plotter am Cockpittisch ist gut und läßt sich mit dem Gelenk immer zum Rudergänger hin ausrichten.
Wir haben eine schöne Urlaubswoche auf der MAX verbracht.
Uwe
02.12.2020
Ein Ausbildungstörn mit Max in der dänischen Südsee.
Mit 5 Personen ausreichend Platz in den Kabinen und an Deck.
Der Kühlschrank ist riesig, würde ich mir auf mancher größeren Jacht wünschen.
Die Segeleigentschaften sind gut, keine Rennjacht.
Leichter Verschleiß im Innenraum.
Immer wieder zu empfehlen
Baujahr:
2018
Großsegel:
Lattengroß
Vorsegel 1:
Rollgenua
Vorsegel 2:
Gennaker
Funk:
ja
Bugstrahlruder:
ja
Autopilot:
ja
Plotter Steuerstand:
Steuerstand
GPS Plotter farbig:
ja
AIS-Sender:
ja
AIS-Empfänger:
ja
Windmessanlage:
ja
Warmwasser:
ja
Cockpittisch:
ja
2 Steuerstaende:
ja
Ankerwinsch:
ja
Elektrische Ankerwinsch:
ja
TV mit DVBT2 und DVD:
ja
Elektrisches WC:
ja
Tablet:
ja
Besonderheit:
Gennakerausrüstung, Composite Steuerräder, Ventilatoren im Salon und allen Kabinen, Echtholz Teak auf Cockpitsitzen, Teakscheuerleiste, Cockpitboden und Badeplattform, CD Radio mit 2 Lautsprechern im Salon und Cockpit
Hier sehen Sie einen Rundgang über eine Sun Odyssee 389. Sobald die neuen Modelle zu verfügbar und zu Wasser sind folgen auch ausführlichere Videos zum Segel- und Manövrierverhalten.

Virtueller Rundgang

Begibt man sich nun in das Herzstück von der Sun Odyssey 389 "Max" in Flensburg, so präsentiert sich ein heller und gut aussehender Salon, mit viel Platz zum wohlfühlen.

Die Stufen zum Interieur der Sun Odyssey 389 "Max" in Flensburg sind jetzt durchgehend weniger steil und die Trittflächen breiter, dazu seitlich abgewinkelt. Bei Krängung soll der Niedergang damit besser und sicherer passiert werden können. Und als Niedergangsschott sind jetzt überall fest angeschlagene Türchen vorgesehen.

Außerdem sorgen verdeckt eingebaute LED-Leuchten mit indirekter Ausleuchtung für ein angenehmeres Licht unter Deck auf der Sun Odyssey 389 "Max" in Flensburg.

Die Ausstattung unter Deck lässt keine Wünsche offen:
Ventilatoren im Salon und in allen Kabinen, ein elektrisches WC und ein TV mit DVD und DVBT-2 Empfang.

Gehen Sie im Menü zum Punkt "Preise" um die Yacht "" zu buchen oder für ganze 7 Tage zu reservieren!

Der hier veröffentlichte Text ist dem vollständigen Yachttest der Zeitschrift "Yacht" entnommen. Sie können die PDF-Datei mit dem vollständigen Artikel downloaden. Dieser Artikel enthält aussagekräftige Bilder, detaillierte Diagramme, Vergleiche zu anderen Yachten sowie präzise technische Angaben. Autor: Michael Good, Heft 21/2011

yacht - Yachttest von Europas größtem Segelmagazin

Yachttest der Sun Odyssey 389

Die Sun Odyssey Yachten erhalten einen neuen Typennamen. Aus der Sun Odyssey 379 (Test in YACHT 21/2011) wird die Sun Odyssey 389

Sun Odyssey 389: In Reih und Glied

Schritt für Schritt komplettiert Jeanneau den Neuauftritt seiner Fahrtenreihe Sun Odyssey. Die 389 übernimmt das stimmige Konzept ihrer Schwestern und glänzt mit viel Varianz bis hin zum Schwenkkiel.

Sun Odyssey 389: Knappe Basisausstattung

Das Prinzip erscheint ungeheuer simpel. Man nehme ein gut funktionierendes und bewährtes Bootskonzept, schrumpft oder dehnt es nach Belieben in Länge, Breite und Höhe, und fertig ist eine ganze Linie. Wer sich durch die Broschüren von Jeanneaus Fahrtenreihe Sun Odyssey blättert, könnte Ähnliches unterstellen.
Die Boote gleichen sich wie ein Ei dem anderen, auffällige Differenzen zeigen sich dem Unbedarften nur beim Studium der technischen Daten und der Preise. So einfach ist es jedoch nicht. Die vermeintliche Homogenität der Linien ist fast ausschließlich optischer Natur.

Corporate Design nennen die Marketingstrategen so etwas auf Neudeutsch. Nur wer intensiver versucht, die Details der verschiedenen Typen zu ergründen, erkennt, dass deutlich mehr darin steckt als angenommen.
Gerade in den mittleren und vor allem kleineren Schiffssegmenten ist der Kampf um jeden Zentimeter entscheidend. Jeanneau als einer der Marktführer im Serienbootsbau kennt sich mit den Möglichkeiten aus wie kaum eine andere Werft. Die Franzosen pflegen ihre Linie intensiver als die Konkurrenz, nachhaltiger. Und die Überarbeitungszyklen sind bei Jeanneau kürzer.

Dabei geht man mit Übersicht und System zu Werke. Mit der Sun Odyssey 409 (Test in YACHT23/10) stellte die Werft vor gut einem Jahr die Überarbeitung ihrer Tourenserie vor. Die Wahl als Europas Yacht des Jahres verschaffte der Neuen eine willkommene Starthilfe. Im Wechselturnus folgt nun der stufenweise Ausbau der Linie nach oben und nach unten. Auf die 439 (YACHT 6/11) folgt jetzt die kleinere Sun Odyssey 389, zusammen mit der wiederum größeren 509 als neuem Flaggschiff der Reihe. Logischerweise wäre nun als nächstes Modell wieder ein Schiff im kleineren Segment fällig. Die aktuellen Modelle zeigen sich optisch charakterstark, eigenwilliger und dabei mutiger im Design als viele Boote des Wettbewerbs.

So hat sich die Werft denn auch für die derzeit angesagten Chines (Kimmkanten) entschieden. Sie sollen die Yacht beim Segeln steifer machen und zudem etwas mehr Volumen im Achterschiff erzeugen - wobei wir hier lediglich von wenigen Zentimetern sprechen. Zudem will Jeanneau ihre Produkte variabler gestalten, um ein größeres Spektrum an Kundenbedürfnissen abdecken zu können.

So sind Genuas in verschiedenen Größen machbar, und es wird auch die Option auf eine Selbstwendefock geboten, was besonders Kunden im Norden entgegenkommen dürfte. Diese Entwicklung betrifft aber nicht nur die Franzosen, auch andere Werften suchen nach immer mehr Individualität für ein breiteres Einsatzspektrum.

Sun Odyssey 389: Jetzt auch mit Schwenkkiel

Mit der Sun Odyssey 389 treibt Jeanneau dieses Bestreben noch einen Schritt weiter und bietet für die Yacht nun auch eine Option mit Kielschwert und einem flexiblen Tiefgang von minimal 1,10 Metern. In diesem Fall wird das Boot mit zwei Ruderblättern ausgestattet und kann so problemlos trockenfallen. Für Watt- und Binnensegler eine attraktive Alternative, zumal auch diese Variante in die CE-Entwurfskategorie A (Hochsee) eingestuft wird.
Dies sei eine echte Herausforderung für die Werft gewesen, erklärt Herve Piveteau, seines Zeichens für die Entwicklung des Segelbootprogramms bei Jeanneau zuständig.

Die Sun Odyssey 389 ist damit eines der wenigen Boote im Segment um elf Meter Länge, welches ein Kielschwertsystem oder flexible Tiefgänge als Option zum Festkiel anbieten kann.

Zum Test in Norwegen steht uns die Standardversion mit L-Kiel zur Verfügung. Marc Lombard zeichnet für die Konstruktion verantwortlich, er ist Jeanneaus Design -Partner für alle Schiffe im kleineren Segment, während die größeren Typen dem Rechner von Philippe Briandent stammen. Trotzvermeintlich identischer Optik sind Lombards Entwürfe im Heck noch etwas breiter. Auch wurden die Unterwasseranhänge anders geformt und positioniert.

Sun Odyssey 389: Segel verhindert guten Speed

Leider kann das Testboot bei leichtem Wind die Erwartungen nicht erfüllen, die die Probefahrten der größeren Schwestern geweckt haben. Bei gerade einmal 6 Knoten Wind braucht das Schiff nach dem Manöver vergleichsweise lange, um wieder auf volle Geschwindigkeit zu kommen.

Und 4,1 Knoten bei einem Winkel von mehr als 45 Grad zum Wind sind deutlich schwächere Resultate, als sie dem theoretisch errechneten Leistungsvermögen gemäß Polardiagramm entsprechen. Der Grund für das schlechte Abschneiden liegt zur Hauptsache in einer ganz und gar unpassenden Genua begründet. Das Kevlar-Segel mit 135 Prozent Überlappung (Option) sieht zwar schick aus, ist aber aus einem ungewöhnlich dicken Tuch gebaut und fällt im Profil zu flach aus. Zudem stimmen die Lieklängen nicht. Der norwegische Eigner des Testschiffs ließ es sich als rollreffbares Allroundsegel schneidern - sicherlich die falsche Wahl für Leichtwindbedingungen wie beim Test.

Kein Wunder, dass das Schiff sein volles Leistungspotenzial nicht abzurufen vermag. Überzeugen kann die 389 dagegen mit ihrer Drehfreudigkeit und einer markanten Lebendigkeit am Wind. Das Boot am Wind zu steuern macht Spaß, und bei etwas Druck und Krängung bringt auch das Ruder sofort die gewünschte Rückmeldung auf die doppelten Räder.
Gemäß dem aktuellen Deckslayout der Linie sind auch bei der kleineren 389 die beiden Schotwinschen ganz weit achtern auf dem Süll montiert. Die Schoten für Groß und Genua werden beidseits bis nach hinten geführt und können dort vom Rudergänger bedient werden. Das entspricht dem Zeitgeist, was die Gestaltung der Cockpits von Tourenyachten betrifft - die Konkurrenz macht es vielfach genauso. Auf der Sun Odyssey 389 sind die Abstände zwischen Umlenkblöcken, Abstoppern und den Winschen jedoch recht klein gewählt.

Damit bleibt im Bereich der Winschentrommeln immer sehr viel Leine liegen, und das Handling beim Wechsel der Schoten im Manöver wird so mühsam und zudem unübersichtlich. Auch wird die Großschot bei der Umlenkung vom Kajütdach auf das Niveau des Sülls zweimal in recht spitzen Winkeln durch Führungsaugen aus Edelstahl gezerrt.
Das sorgt für reichlich Reibung und erfordert viel Kraft beim Dichtholen. Weiterhin muss bei wenig Wind die Schot zum Fieren von Hand nachgeführt werden. Abgesehen von diesen Nachteilen, ist das Schiff durch die schnelle Erreichbarkeit beider Schoten einhandtauglich.

Die Trimmeinrichtungen sind gut positioniert, an der Wahl der Beschläge gibt es nichts zu bemängeln. Jeanneau baut bei den neuen Modellen auf innenliegende Wanten und widersetzt sich an dieser Stelle dem Trend - bei vielen Yachten im Wettbewerb werden die Püttinge heute direkt außen an den Rumpf gebolzt.
Der Vorteil für die Sun Odyssee 389: Es kann weiterhin eine Genua mit ausgeprägter Überlappung gefahren werden. Und: Der Durchgang auf das Vorschiff erfolgt ungehindert. Das schlanke Rigg verlangt jedoch nach mehr Spannung auf den Wanten und damit nach einer stärkeren Struktur.

Die Werft verklebt dazu eine durchgehende Innenschale in den Rumpf und verbindet so die Wantenaufnahmen im Kraftschluss mit der Bodengruppe. Unter Deck unterscheidet sich das Layout nur wenig von der Aufteilung, wie sie schon in der genau einen Meter längeren Sun Odyssey 409 zu finden ist. Einschränkungen gibt es insbesondere in der Vorschiffskabine: Die Kammer ist hier längst nicht so voluminös ausgelegt wie bei der größeren Schwester, und auch im Vergleich mit der Konkurrenz (zum Beispiel Hanse 385, Bavaria Cruiser 36) bietet die Neue von Jeanneau vorn weniger Komfort und weniger Bewegungsfreiheit.

Dafür präsentiert sich der Salonbereich großzügiger und sehr geräumig. An der Tafel können bequem bis zu sechs Personen sitzen. Allerdings liegen die Flanken des zugeklappten Tischs beidseits direkt an den dicken Polsterungen der U-Sitzbank an. Wer Platz nehmen will, muss die Flügel vorab aufklappen oder klettern.

Sun Odyssey 389: Pantry und Dusche überzeugen

Eine sehr gute Funktionalität und ebenfalls viel Platz bietet das Pantry-L. Vor allem die Stauraumsituation ist in diesem Bereich vorbildlich. Gleich in zwei übereinander liegenden Reihen stehen hier Fächer zur Verfügung, die selbst für Töpfe und Pfannen groß genug sind.

Das Highlight unter Deck ist jedoch die Nasszelle. Sie ist nicht nur schön ausgebaut, sondern wurde auch ungewöhnlich großzügig angelegt und verfügt sogar über einen Duschbereich mit Abtrennung. In den beiden Achterkabinen gibt es Platz genug, und die Kojen sind auch für zwei Erwachsene ausreichend dimensioniert. Das breite Heck mit den Chines zeigt positive Auswirkungen.

Das Testschiff als Dreikabiner ist eine Option gegen Aufpreis; Standard ist die Version mit zwei Kabinen. In diesem Fall wird auf der Backbordseite eine große Backskiste eingebaut, und die Nasszelle rutscht nach achtern, womit das Längssofa im Salon länger werden kann und als zusätzliche Koje zu nutzen ist. Zudem wächst beim Zweikabiner die Achterkammer um 36 Zentimeter in die Breite. Damit erhält die Koje ein fast fürstliches Format.

126.130 Euro müssen für die Sun Odyssey 389 in einer guten und recht umfassenden Grundausstattung überwiesen werden. Damit hat Jeanneau im direkten Preisvergleich mit der Konkurrenz etwas an Boden verloren: Bisher waren die Schiffe aus Les Herbiers stets als zweitgünstigstes Angebot nach den Produkten aus dem Hause Bavaria bekannt. Der Wettbewerb in Form der Hanse 385 (114.000 Euro), Beneteau Oceanis 37 (117.096 Euro) oder Delphia 373 (110.217 Euro) ist aktuell aber für weniger Geld erhältlich. Und die vergleichbare Bavaria Cruiser 36 kommt mit einem Basispreis ab Werft von 97.461 Euro doch sehr viel günstiger als die Französin.

Fazit: Seglerisch wird die Sun Odyssey 389 im Test unter Wert geschlagen. Es ist davon auszugehen, dass das Boot mit ordentlichen Standard-Segeln eine deutlich bessere Performance an den Tag legen wird. Abgesehen davon präsentiert sich die Yacht als ausgewogenes und stimmiges Gesamtpaket mit vielen Wahlmöglichkeiten bis hin zum Schwenkkiel. Insofern ist die Elf-Meter-Klasse ein gutes Stück vielseitiger geworden.

 

Hier finden Sie eine Übersicht von Testberichten zu allen Yachten

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Kaufanfrage

Kojen:
6
Kabinen:
3
max. Belegung:
8
Länge:
11.75
Breite:
3.76
Tiefgang:
1,95 m
Baujahr:
2018
Gewicht:
6,70 t
Maschine:
21,00 kw
Wassertank:
200
Dieseltank:
130
Kaution:
1.500 €