Sun Odyssey 29.2


Die 8,80 Meter lange Sun Odyssey 29.2 ist ein rundum ehrliches Boot. Hübsch gezeichnet erfreut sie das Auge des Kenners. Tüchtig unter Segeln erfreut sie den Segler. Und die Abende unter Deck geraten in der gemütlichen Atmosphäre des kleinen Salons entspannend und erholsam. Mehr als vier Segler/-innen sollten nicht an Bord sein. Die aber haben´s gut. Man schläft auf der breiten Liegewiese der Achterkammer oder auf dem vorderen Dreieck, wäscht sich in dem ordentlichen WC-Raum im Stehen und navigiert wie ein Captain in der “Zentrale”. Auf See läuft die 29-er wegen der langen Wasserlinie mit bis zu sieben Knoten und unter Spinnaker auf glattem Wasser auch mehr. Als Einsteigerboot für junge Leute oder auch als Familienschiff für zwei Erwachsene mit Kindern ist sie einfach perfekt.

Kategorie : Segelyacht | wong it! 3 Kommentare »

3 Reaktionen zu “Sun Odyssey 29.2”

  1. charterzentrum

    Bitte nutzen Sie diese Plattform, um anderen Segelkameraden bei der Auswahl der richtigen Yacht zu helfen! Was ist Ihnen bei der Sun Odyssey 29.2 aufgefallen? Hat sie besondere Segeleigenschaften, hat sie viel Platz, sind die Kojen bequem?

    Schreiben Sie Ihre Meinung – das ist für uns und vor allem für viele andere Crews sehr wichtig!

  2. Gero Pischke

    Ich habe die Yacht 3 Wochen mit meiner Frau gesegelt (Juni 2009).

    Über Deck wünsche ich mir doch einiges mehr: Spinnakerbaum, damit das Vorsegel auf Vorwindkursen vernünftig steht, Fenderbrett, Lazy-Jacks und eine Großsegelpersenning, da beide Segel schon einen witterungsbedingt strapazierten Eindruck machen. In der Plicht ist es für eine 1,7 m Frau schwer vernünftig zu sitzen und gleichzeitig zu steuern.

    Unter Deck fällt die Ausstattung dann gemischt aus: Gut sind die gepflegten Polster und das Vorhandensein eines Kartentisches. Der Plotter hat nur ein Graustufendisplay und die Navi-Software lässt sich nur bis zur 16-Sm-Vergrößerung gebrauchen, bietet also keine Details. Somit war mir mein Hand-GPS-Kartenplotter sehr hilfreich.

    Die Segelleistungen sind ab Windstärke 4 gut und bis 6 ist das Boot noch gut beherrschbar. Unter Windstärke 3 und bei Am-Wind-Kursen unter 55 Grad wird es etwas sehr langsam. Auf Raum-Wind und Vorwindkursen ist auch mit verschiedener Fockschotholepunktverstellung kaum das Killen des Vorsegels zu verhindern.

    Die Motorisierung ist auch bei viel Wind gegenan noch ausreichend. Für Hafenmanöver lässt sich erfreulicherweise auch sehr langsam fahren. Gewöhnungsbedürftig ist, dass der Hebel für die Beschleunigung aus dem langsamsten Fahrmodus sehr weit nach unten gelegt werden muss, um mehr Fahrt zu machen. Entgegen der Abbildung verfügt das Boot nicht über einen Saildrive, sondern die Schraube (mit Tampenschneider) liegt etwa eine Elle vor dem Ruderblatt. Trotzdem ist rückwärts fahren und manövrieren sehr schwerfällig. Auf engem Platz mit Heck anlegen ist also sehr aufregend. Verbrauch: Bei 2/3-Fahrt etwa 1 Liter pro Stunde. 45 Liter Fassungsvermögen kommen hin. Der Tankinhalt ist durch die Backskiste sehr gut zu erkennen, sodass man sich immer sicher fühlt.

    Der Frischwassertank fasst entgegen der Angaben nicht 100 Liter sondern 55 Liter und hält bei 2 Personen etwa 4 Tage. Wir haben das Wasser regelmäßig vollständig gewechselt, anfänglich Micropur aus der Apotheke angewendet, aber den muffigen Geruch trotzdem nicht vollständig wegbekommen. Fürs Kochen und gelegentliches Zähneputzen oder Händewaschen aber ausreichend. Seefunk und Radio sind leider kaum zu gebrauchen, da die Antennen offensichtlich so ungünstig angebracht sind, dass kaum jemals ein Empfang möglich ist.

    Die Bilge ist sehr flach, sodass sie unbedingt trocken gehalten werden muss, denn bei Lage schwappt Wasser bis auf die seitlich angebrachten Teppiche. Für die Bierdosenaufbewahrung eignen sie sich nur teilweise, da die Spitzen der Holzschrauben der Bodenbretter teilweise durch die Laminatschicht reichen, sodass die Dosen schnell aufgeschlitzt werden (oder der Handrücken beim Trockenwischen).

    In der Vorderkabine befindet sich kein Schapp oder Schrank, sondern nur die üblichen langen Regale an der Seite. In der Achterkabine gibt es mehr Möglichkeiten, aber für 2 Personen wirds trotzdem eng. Maximale Liegelänge 1,85 Meter. Alle Türen sind sehr eng.

    Grundsätzlich ist aber alles funktionstüchtig, auch wenn manches in stark gebrauchten Zustand ist. Zu zweit mit unterschiedlicher Kleidung und reichlich Esssen und Trinken lässt es sich mit ein bisschen eigener technischer Ausrüstung gut länger darauf aushalten und damit segeln.

  3. Stuart Raspa

    Hello. Terrific occupation. I didn’t anticipate this on a Wednesday. This is a fantastic story. Thanks!


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