Oceanis 37
Hier finden Sie Meinungen und Breichte anderer Crews der Oceanis 37 für Yachtcharter Ostsee.
Kategorie : Segelyacht | wong it! 7 Kommentare »
Hier finden Sie Meinungen und Breichte anderer Crews der Oceanis 37 für Yachtcharter Ostsee.
Kategorie : Segelyacht | wong it! 7 Kommentare »
am 28. Juni 2010 um 13:24 Uhr | #
Wir haben eine Woche die nagelneue Oceanis 37 in vollen Zügen genossen. Trotz Rollgroß segelte sie ausgezeichnet und bittet unter Deck enorm viel Raum für ein 37 Fuß Schiff. Die Technische Ausstatung ist komplet und funktionierte sehr gut. Ein rund um schönes Schiff.
am 14. Juli 2010 um 13:19 Uhr | #
Zwei Wochen haben wir die neue Oceanis 37, bei unterschidlichen Wetterlagen, gesegelt. Dabei haben wir die Rollreffeinrichtungen und auch einen Gennacker nutzen können. Das Schiff segelte in allen Lagen sehr gut. Hafenmanöver konnten ohne Probleme ausgeführt werden (auch ohne Nutzung des Bugstrahlruders). Die Belegung mit 4-5 Personen halte ich für optimal. Was nicht besonders gefallen hat: Anstatt der Mikrowelle hätte der Platz für den Einbau des E-Paneels, Funkgerät, Navtex usw. genutzt werden können. Oder auch nur als Bücherschap. Der Traveller und auch die Genua-Holepunkte waren nicht aus dem Cockpit zu verstellen.
am 23. Juli 2010 um 20:23 Uhr | #
Es war eine tolle Segelwoche mit der Aladin. Sie lässt sich auch bei unterschiedlichen Windverhältnissen sehr gut segeln. Auch unter Motor ist sie sehr wendig und ausserdem noch sehr sparsam im Verbrauch. Ansonsten kann ich nur bestätigen was die ersten beiden Kommentatoren geschrieben haben. Meinerseits vermisste ich eine bessere Anschlag-Möglichkeit für das Vorliek des Blisters. Leider besteht keine Möglichkeit nasses Segelzeug unter Deck unterzubringen. Es wäre schön entsprechende Möglichkeiten in der Toilette zu schaffen.
am 24. Juli 2010 um 09:58 Uhr | #
Das Segeln mit der Aladin war toll. Die Wendigkeit, Bedienbarkeit, Handhabung hat uns sehr überzeugt. Inclusive die Anordnung aller Bedienelemente an der Steuersäule. Die Bedienung des Rollgroß erfrischend einfach. Im Battle jedoch geringfügig langsamer als ein Lattengroß. Die Sparsamkeit im Verbrauch hat uns sehr überrascht. Die Meinung von Herr Binkowski bezüglich der Mikrowelle teilen wir. Für uns ist diese ohne Nutzungspotential und daher sinnfrei. Hier hätten wir uns einfach ein Funkgerät gewünscht oder zumindest eine übersichtlichere Bedienung des E-Panels.
Für das sehr junge Alter der Beneteau (Baujahr 2010) waren bei Übernahme auffallend viele Gebrauchsspuren vorhanden. Es ist schade, das andere Charterer offensichtlich nicht sehr schonend mit der Yacht umgehen.
Wir fanden leider keine Möglichkeit, uns während unseres Törns im Cockpit vor der immensen Sonneneinstrahlung (38°C) zu schützen (Sonnensegel, Verdeck). Ein Highlight bei den Temperaturen war daher die Dusche auf der Badeplattform.
am 27. September 2010 um 12:07 Uhr | #
Wir fuhren vom 4. bis 11. September als Familie mit acht Personen auf der White Horse. Der großzügig aufgeteilte Innenraum hat dabei wertvolle Dienste geleistet. Die “Navigation” als Arbeitsplatz ist hier ungewöhnlich klein ausgefallen, was mich anfangs verwundert hat – aber in der Praxis kein Problem dargestellt hat; der große Tisch und die ausreichenden Sitzmöglichkeiten waren letztlich wertvoller. Der übersichtliche Plotter am Steuerstand leistet hier hervorragende Dienste und fordert die Navigation unter Deck entsprechend seltener.
Die Segeleigenschaften waren überraschend gut, ich hätte das von einem Rollgroß so nicht erwartet. Auch sonst ließ sich das Schiff sehr einfach und präzise führen. Der voll integrierte Autopilot war genial einfach zu bedienen. Eine Überqureung der Kieler Bucht bei 6 Bft raumschots verlief ohne Streß, die Rollgenua ließ sich problemlos an die Windlage anpassen und neigte unter stärkerem Winddruck nicht zum Ausrauschen (das habe ich auch schon anders erlebt…).
Was den Zustand der Inneneinrichtung angeht, war ich lediglich über die Sitzpolster erstaunt, vielleicht liegt es am hellen Farbton, sie sahen für mich jedenfalls stark beansprucht aus. Hier schließe ich mich Ole Schmidts Meinung an – schade!
Insgesamt ein wunderschönes und hervorragend bedienbares Schiff mit großzügigem Raumangebot. Meine Kleinsten (5 und 7) haben den Trip ausnahmslos genossen
)
am 23. Juli 2011 um 14:50 Uhr | #
Vom 2.7. bis 15.7.11 segelten wir, 6 ältere oberbayrische Männer, mit der “Aladin” von Greifswald nach Danzig. Am Samstag 2.7. wurde uns empfohlen wegen des schlechten Wetters nicht auszulaufen. Dafür ging es dann am Sonntag los, mit Maschine fuhren wir durch den Greifswalder Bodden, immer den Wind gegenan, an Ruden vorbei Richtung Kolberg.Da wir einen grossen Schlag vorhatten, ging es auch die Nacht durch, teilweise durch heftige Gewitter und Starkregen, mit Segel und auch mit Motor. Am Montag früh um 4 Uhr erreichten wir Kolberg. Die sanitären Anlagen dort waren noch sehr bescheiden (Wird aber gerade neu gebaut).Über Uska, Wladislowowo ging es, teilweise bei Regen und gutem Wind nach Danzig. Zwei herliche sonnige Tage verbrachten wie dort. Eine quirlige, hervorragend restaurierte Stadt mit sehr guter Gastronomie. Unser Liegeplatz war gegenüber dem Wahrzeichen der Stadt, dem Krantor. Dann mussten wir wieder Abschied von unserem Törnziel nehmen. Zurück ging es wieder über Wladislowowo,über Leba, nach Darlowo. Ein Highlight war der Törn von Darlowo bei starkem Wind (6-7)nach Ost-Deep, die enge Hafeneinfahrt ist nicht ganz unproplematisch, (Für Ungeübte nicht gerade zu empfehlen).Weiter ging es dann bei kräftigem Wind und teilweise Regen nach Swinemünde,unser letzter polnischer Hafen. Trotz Zuweisung durch den Hafenmeister ließ uns ein deutscher Volksgenosse aus Berlin nicht als Päcken an seinem Schiff anlegen, er brüllte wie von Sinnen über das Hafengelände, sodaß uns der Hafenmeister noch in eine Lücke am Steg presste. Man möchte sich für solche Leute schämen.Unser vorletzter Tag führte uns dann nach Kröslin (ein moderner Hafen, aber mehr als viele Verbots- und Gebotsschilder ist dort nicht geboten und duschen 4 Min. 1,50 €).Bei Wind 6-7 segelten wir entlang von Usedom über den Greifswalder Bodden zurück nach Greifswald.
Fazit: Die Ozeanis 37 ist für 6 Mann fast zu klein, der Stauraum etwas zu wenig.Das Paneel der Elektrik ist so versteckt,dass man es besonders bei schlechter Sicht kaum ablesen kann,ebenso das Navtex-Gerät.Für was braucht man an Bord ein Mikrowellengerät? Ein Funkgerät wäre wesentlich besser, aber das schuldet wohl man den Nicht-Funklizenz- inhabern.An einigen Stellen (Mast) drang bei Regen und überkommender See Wasser ins Boot, die Toilette war nicht ganz dicht.Aber insgesamt war das Boot gut brauchbar und leicht zu bedienen. 1.Klasse Yachten Note 2.
Wir hatten einen schönen Törn, die Polen begeisterten uns mit ihrer Freundlichkeit und Lebensfreude.
am 9. August 2011 um 09:02 Uhr | #
wir segelten vom 23.07.bis zum 29.07.11 mit 3Personen. Ich kann nicht verstehen, wie man so ein schönes Boot mit 6-8 Personen vollstopfen kann, daher wohl auch die “Gebrauchsspuren”.
Ich möchte mich bei Herrn Berger und seinem Team für die sehr freundliche und gelassene Abwicklung bedanken!