Hanse 320


Die neue Hanse 320 ist ein Raumwunder. Schon der Salon besticht dadurch, dass die Möblierung in die Rundungen des Rumpfes hineingebaut wurde. Dadurch gibt es keine rechten Winkel und der große Raum öffnet sich dem Eintretenden. Das Bad ist riesig. Die Pantry ebenfalls. Die beiden Kajüten im Vor- und Achterschiff haben die richtige Größe für einen bequemen Urlaubstörn. Die Teilnehmer der internationalen Händlerorganisation, die die Yacht in Greifswald unter die Lupe nahmen, bescheinigten dem Boot nicht nur überdurchschnittliche Segeleigenschaften sondern auch ein nie da gewesenes Raumangebot und Ausstattungsniveau in dieser Klasse. Das komplett neue Design bringt deutlich mehr Raum, Licht und Bewegungsfreiheit unter Deck. Auch das Deckslayout der Yacht spricht an. Mit dem großen Ruderrad segelt sich das Boot direkt und leichtfüßig.

Kategorie : Segelyacht | wong it! 22 Kommentare »

22 Reaktionen zu “Hanse 320”

  1. charterzentrum

    Bitte nutzen Sie diese Plattform, um anderen Segelkameraden bei der Auswahl der richtigen Yacht zu helfen! Was ist Ihnen bei der Hanse 320 aufgefallen? Hat sie besondere Segeleigenschaften, hat sie viel Platz, sind die Kojen bequem?

    Schreiben Sie Ihre Meinung – das ist für uns und vor allem für viele andere Crews sehr wichtig!

  2. S.G.

    Gute Segeleigenschaften obwohl man mit der kleinen Selbstwendefock mit den Trimmmöglichkeiten etwas eingeschränkt ist. Rechtzeitiges reffen ist angesagt. Die Vima macht richtig Spaß! Sehr kursstabil. Auch unter Motor gut steuerbar. Unter Deck viel Platz. Einziger Mangel den wir festgestellt haben: es fehlt ein wenig an Wohnlichkeit, z.B. Kopfkissen oder eine Verdunklungsmöglichkeit für die Luken wäre toll. Ansonsten beide Daumen hoch.

  3. Dirk Lohmann

    Die Vima ist ein komfortables und gut zu steuerndes Schiff.Die Ausstattung/Navigationselektronik ist sehr gut und voll ausreichend – der Autopilot oft hilfreich.Die Selbstwendefock hat eingeschänkte Trimmmöglichkeit-trotzdem läuft das Schiff auch bei wenig Wind recht ordentlich.Die vordere Kajüte halte ich für Personen über 1,80 bei 2er Belegung nicht mehr für komfortabel.
    Insgesamt aber ein Schiff das viel Spass macht!

  4. Daniel P Jeschonowski

    Fazit: In ihrer Klasse eine wirklich gute Yacht, in perfektem Zustand und betreut durch einen 1A-Service!
    Note 2+!

    Detailbemerkungen positiv:
    > Sehr große Plicht inkl viel Stauraum (tiefe Backskiste auch vom WC zugänglich)
    > Sehr gute am-Wind-Eigenschaften (Reff I ab zwölf Knoten), allerdings merkt man auch das breite Heck (Asymmetrie)
    > Radsteuerung absolut spielfrei mit geringem Ruderdruck, Autopilot arbeitet tadellos
    > Plotter direkt im Steuerstand integriert
    > Tolles schnörkelloses Design unter Deck
    > Einfaches Handling auch bei Maschine achteraus
    > Laufdecks ausreichend begehbar durch außenliegende Püttinge/Wanten; allerdings sind die bündig eingebauten Luken zT etwas rutschig
    > Frischwassertank 260l ausreichend dimensioniert

    Detailbemerkungen negativ:
    > Selbstwendefock naturgemäß schwierig zu trimmen, vor allem auf Raumwindkurs wird’s schnell Millimeterarbeit
    > Halterung für Winschkurbel im Cockpit fehlt (September 08)
    > Fenster im Salon können nicht verdunktelt werden – Gardine oä fehlt (September 08)
    > Konstruktionsbedingt kein Navitisch; Funkgerät und Navtex nur zugänglich, wenn die entsprechende Schranktür offen steht
    > Notpinne deutlich zu niedrig (wurde allerdings nicht gebraucht, sondern fiel bei Übergabe auf)
    > GFK-Höcker für Rudergänger bei Lage zu klein dimensioniert und zT nicht ganz richtig positioniert

  5. Chris Hellwig

    Das Segeln auf dem Schiff macht Spaß – wir hatten im Herbst 2008 _sehr_ viel Wind, daher keine Angaben zum Verhalten unter Genua oder gar Gennaker. Das Einleinenreffsystem ist aus unserer Sicht anfällig für (vermeidbare) Fehlbedienung. Das kann (und sollte) man sich aber bei der Einweisung erklären lassen (dann wird da auch nix schief gehen).

    Bewegungsfreiheit an Deck und Zugänglichkeit und der Backskisten sind tadellos. Der Rudergänger steht nicht immer bequem und gut – aber nach Eingewöhnung findet man wohl “seinen” Stand. Leider ist der Motorhebel im Fußraum statt am Steuerstand untergebracht….

    Das leere Schiff wirkt innen aufgeräumt, hell und angenehm schnörkellos. Sobald aber 4 Personen ihr Herbstgepäck verstaut haben, stellt man fest, dass da mehr Staumöglichkeiten erfreulich wären. Der Zugang der Kisten unter den Polstern im Salon fiel schwer – die Polster lassen sich nicht gut hochklappen und das “Greifloch” ist ungünstig angeordnet.

    Ärgerlicher ist aber das vollständige Fehlen von Haltegriffen unter Deck. Das stört beim Segeln, aber auch abends, weil sich kein Handschuh oder Handtuch mal schnell aufhängen lässt.

    Wenn das Schiff Lage schiebt, sollte man sich überlegen, eine Schapptür zu öffnen: Neben dem Inhalt könnte einem auch ein Regalbrett entgegen fliegen; diese sind nicht befestigt. Das ist besonders ärgerlich, da Navtex und Funkgerät hinter einer Tür angeordnet sind. Auch hinter dieser Tür befindet sich ein unbefestigtes Brett.

    Der Gesamteindruck, den das Boot hinterläßt, ist dennoch positiv. Die negativ geschilderten Punkte sind ausschließlich konstruktionsbedingt und nicht dem Vercharterer anzulasten.

    Positiv ist die Betreuung rund um den Charterurlaub vor Ort!

  6. Andreas Großkreutz

    Alles in Allem macht die Hanse 320 “Rupp Rüpel” Spaß!
    Für 2 Personen würde ich sie nochmal chartern.

    Positives:
    + segelt auch bei wenig Wind spritzig los
    + sehr komfortables Wenden durch Selbstwendefock
    + läuft gut Höhe
    + Farb-Plotter mit großem Display in Steuersäule
    und weitere Displays
    + für 2 Personen optimale Raumverhältnisse
    + gutmütig und direkt zu steuern (auch rückwärts)
    + riesige Backskiste

    Negatives:
    - Großfall verhakt sich bei mehr Wind und noch nicht
    gesetztem Groß am Dampferlicht und lässt sich nur nach
    Klettereinsatz wieder lösen, kostet schon mal
    1-2 Stunden Zeit (umkehren, anlegen…)
    => Abweiser am Dampferlicht könnte Abhilfe schaffen
    - Ruderanschläge unter der Steuersäule schlecht montiert
    (Qualitätsmangel / Bruch sorgte für einen Hafentag)
    => bei Übernahme ansehen/kontrollieren
    - vergleichbar wenig Stauraum im Salonbereich
    (Bilge unter Bodenbelag nicht zugängig, Batterien unter
    Backbordbank), für 2 Personen und 1 Woche reicht’s
    - Kabinen für 2×2 Personen meines Erachtens zu klein

  7. Wolf Wittke

    Die obigen positiven Bemerkungen kann ich auch für die Plan de Gralba bestätigen.

    Wir waren 2 Erwachsene und 2 Kinder (1,5 und 5,5 Jahre), 1 Woche –> Dän. Südsee, für die Lütten natürlich extrem viel Zeug mitgeschleppt, aber die Bb-Backskiste hat alles genommen inkl. Klappkarre und Babyschale (fürs Cockpit bei den Hafenmanövern). Auch die restlichen Staumöglichkeiten waren sehr gut und die Platzverhältnisse für diese Crew angenehm.

    Großfall hinterm Dampferlicht hatten wir auch, ganz blöd gelöst (schon von Hanse), dass MUSS durch (billige) Abweiser beseitigt werden. Ich war der einzige, der fahren konnte und wollte auf See nicht am Mast turnen, daher wurde es ein Fock-Tag.

    Völlig unverständlich hingegen war die Ausstattung mit TrinkGLÄSERN (ja, GLAS!) und Porzellantellern. Sowas hat auf einer seegehenden Yacht schlicht nichts verloren und gab -neben Geklapper- auch fahrtbedingten (nicht kindebedingten) Bruch.

    GPS 1x auf Hinfahrt (Rückkehr) und 1x auf Rückfahrt Totalausfall, mittendrin völlig falscher Kurs/Posi. Wurde am 1. Tag sofort und sehr kulant von dem guten Service repariert (Antennenproblem). Da auf Rückfahrt wieder bei härterem Wellengang (wie schon hin) ausgefallen, wohl Wackelkontakt.

    Die fehlende Verdunkelungsmöglichkeit störte uns vor allem in den Kabinen, im Salon nicht.

    Ansonsten: Alle nett, freundlich, kompetent, toller Service! Auch beim Auscheck alles sehr fair und seriös! Kein unterjubeln irgendwelcher Altschäden oder so. Prima!

    Ich wünsche der Plan der Gralba, Euch und der Charter-Firma allzeit eine Handbreit.

  8. Thomas Beck

    Wir waren im Juni 2010 drei Wochen mit der nagelneuen NJOY auf der Ostsee unterwegs. Tolle Yacht! Sehr gute Segeleigenschaften auch mit Selbstwendefock!
    Für eine Familie mit 2 Kindern (10 und 14 Jahre alt) vom Platz her völlig ausreichend. Wünschenswert wäre eine sog. Scheuerleiste am Rumpf, um kleineren Schäden beim Anlegen vorzubeugen (auch wenn wir damit keine Probleme hatten).
    Der Campingtisch für die Plicht ist umständlich, genau wie der mobile Fernseher (nicht fest installiert). Probleme mit dem Großfall und dem Dampferlicht hatten wir auch. (Kleiner Tipp: Mit Verlängerung des Bootshakens mit der Decksbürste kann man das Großfall wieder lösen). Auch wenn unser Navtex leider nicht funktionierte, waren die Informationen durch die Wetter-SMS und DP 07 ausreichend und verlässlich. Der Center-Leiter von Greifswald, Herr Berger war jederzeit für uns ein hilfsbereiter und kompetenter Ansprechpartner.
    Fazit: Tolles Boot – tolles Charter-Team – gutes Preis-Leistungsverhältnis! Wir planen bereits jetzt unseren nächsten Segelurlaub mit 1. Klasse-Yachtcharter!

  9. Dirk Kadach

    >> Großfall verhakt sich am Dampferlicht <<

    Vielen Dank für die zahlreichen Kommentare zu diesem Problem. Wir rüsten dieses Wochenende zwei Hanse 320 versuchsweise mit Abweisern aus. Sollte sich das in den nächsten Wochen bewähren, folgen alle Yachten von diesem Typ.

  10. Monika Kuhn

    Das freut mich jetzt, daß mit dem Großfall – Dampferlicht etwas passiert. Genau dies Problem hatten wir auch (ebenso ein Freund von uns, der letztes Jahr eine neue Hanse bei Ihnen gechartert hatte) und ich war recht verärgert, weil es in einem feedback vom letzten Jahr schon erwähnt worden war, ich unseren Bootsmann drauf hinwies, er von nichts wußte und es uns prompt auch passierte.

    All den positiven Kommentaren zu den Segeleigenschaften, vor allem am Wind, dem geräumigen Boot samt Backskiste (wir haben dort sogar meinen Rollstuhl samt Handbike verstaut) kann ich mich nur anschließen. Mühsam empfand ich die extrem unhandlichen, dicken Leinen, die z.B. für das Festmachen an der Klampe bei einem Nachbarboot völlig ungegeignet waren. Hinzu kamen die regelmäßigen kritischen Bemerkungen der hilfbereiten Segler, die unsere Leinen wahrnahmen.
    Mühsam fand ich (Neuling in diesen Dingen) auch den Umgang mit dem SIMRAD Kombigerät: mit der Orginalbedienungsanleitung kam ich trotz mehrfachen Versuchen nicht zurecht und eine Kurzanleitung war nicht vorhanden.

    Wir waren zu zweit drei Wochen unterwegs.

    Für mich persönlich war das Boot extrem mühsam, da ich gehbehindert bin, nicht frei stehen kann, mich also bei allen Bewegungen immer mit einer Hand festhalten muß. So war das Steuer in Sitzposition (festhalten am kleinen Heckkorb) nur mit wenigen Fingern zu erreichen, der Kompaß nicht sichtbar, dafür die Windanzeige. Ebenfalls ungeeignet für mich war der breite Zwischenraum zwischen den Sitzbänken im Cockpit: ich konnte mich nirgends abstützen, bei Lage rutscht man unweigerlich von der Bank nach Lee. Die Turnerei vom Cockpit hinter das Steuerrad ist vielleicht auch nicht jedermanns Geschmack.
    Die Erreichbarkeit des Maschinenhebels für den Rudergänger ist mühsam, weil so tief unten und so haben wir steuern und Maschine bedienen aufgeteilt, hat gut funktioniert.
    Trotz dieser “Widrigkeiten” hatten wir sehr schöne Segeltage, vor allem haben Wind, Wetter und Wellengötter es gut mit uns gemeint. Vima hat uns sicher, ruhig und souverän an unsere Ziele gebracht, dafür bin ich dankbar.
    Monika Kuhn, Törn vom 26. 6. – 16. 7. 2010

  11. Christian Schröder

    Wir waren mit 2 Personen vom 03.07.-16.07.10 mit der “randale nordic” Rund Fünen unterwegs. Ein absolut rundherum gelungener Törn. Das Schiff segelt, von kleinen Details ausgenommen, absolut Fantastisch und ist hervorragend auch mit 2 Personen zu händeln.

    Anzumerken sind allerdings die Detail- Verarbeitungsfehler von Hanse und die Frechheit von Kartentisch. Es sollte mal bei Hanse nachgefragt werden, wo denn die Karten während des Törns gelagert werden sollen, etwa im Auto an Land?

    Wenn das Schiff dann noch eine echte Genua bekommt, unschlagbar.
    Ich freue mich schon auf unseren Familientörn vom 31.07.- 06.08.10 auf der “Vima” (ebenfalls Hanse 320) mit 2 Erwachsenen und 2 Kindern. Ich hoffe nur, dass das Gepäck wird hineinpassen wird.

    Gruß an alle Mitsegler

    Christian Schröder

  12. Dirk Kadach

    >> Großfall verhakt sich am Dampferlicht <<

    Wegen der intensiven Reaktionen noch einmal 2 Anmerkungen zu diesem Thema:
    Das Fall schwenkt nur unter Maschine oder im Hafen hin und her und kann sich an dem kleinen Spalt zwischen Mast und Lampe einklemmen. Dann bekommt man es nur sehr schlecht wieder heraus.

    Wenn man beim Segelsetzen und -bergen immer ein wenig Zug auf dem Fall hält, kann nichts passieren. Im Hafen sollte man das Fall an der Baumnock anschäkeln, dann ist man auf der sicheren Seite und hat genug Abstand.

  13. Karl-Heinz Dautz

    Wir haben zu Dritt (Familie)zwei Wochen auf der Plan de Gralba verbracht. Das Schiff läßt sich trotz Selbstwendefock erstaunlich gut trimmen und schnell segeln. Ich bin kein Fan einer Selbstwendefock, war aber positiv überrascht. Die Ausstattung mit Plotter und Autopilot hat das Fahren sehr komfortabel getalten lassen – ich möchte das nicht mehr missen.
    Stauraum hatten wir ausreichend – allein mit 1,91 Metern Körpergröße ist auf dem Schiff kein wirklich bequemer Schlafplatz zu finden, bei Dreierbelegung oder mehr.
    Auch bei starkem Wind und in beiden Reffstufen läßt sich das Schiff sehr gut, ohne Kraftaufwand, kurstabil und schnell segeln.
    Auch bei uns hatte sich das Großfall am Dampferlicht verhakt. Das Problem ließ sich aber ohne Klettereinsatz problemlos lösen, indem wir unter Maschine und Berücksichtigung des Windes einen Vollkreis gefahren sind. Dabei löst sich das Fall, in welches man vorher genug Lose geben muß, meist problemlos.

    Insgesamt war von der Übernahme bis zur Abgabe alles perfekt organisiert und das Schiff hat riesig Spaß gemacht.
    Wir kommen auf jeden Fall wieder!

  14. Jens Clausen

    zum schiff: wir hatten es zu zweit für 2 wochen. selbstwendefock, kartenplotter, autopilot, erreichbare großschot vom steuerplatz aus, alles prima bis luxus für eine kleine crew. auch gerefft liegt das boot gut auf dem ruder. große backskiste mit einem stilechten, kleinen cockpittisch. eine scheuerleiste oder halterungen im geschirrschrank hätte glasbruch verhindert. viel platz unter deck, bis zu einer höhe von rd. 1,80 und ebensolcher länge in den kabinen. in der bugkabine wäre es nett, ein brett samt polsterung für den “kopfzwischenraum” zu haben (üblich auf den meisten booten). so langen wir gezwungenermaßen “jeder auf seiner seite”. keine probleme mit der großschot. bewusst geführt bzw. beigebändselt verhakt die sich nicht.
    zum service: trotz vorherigem anruf lag der gennacker und die genua nicht bereit. die genua war dann gar nicht auffindbar. 100 euro erstattung ist o.k., mußte von mir jedoch aktiv eingefordert werden und die genua hätte ich lieber gehabt. ein sinnvolles angebot hinsichtlich irgendeines entgegenkommens erfolgte seitens des vercharterers nicht. hier kann 1. klasse noch zulegen. gut hingegen die reibungslose zusendung unseres vergessenen maskotchens.

  15. Dieter Bösel

    Die Hanse 320 Rupp Rüppel ist ganz OK.
    Segeleigenschaften,Handling und Platzangebot sind in Ordnung.
    Nicht in Ordnung waren Klappergeräuche in der Steuersäule,eine Fockrollanlage die sich nicht vom Cockpit aus bedient werden konnte(ich musste immer zum Bug und die Trommel von Hand drehen)
    Ganz schlecht die Selbstwendefock,sollte durch Rollgenua ersetzt werden.

  16. Michael Bilo

    Wir kommen soeben von einem 2-Wochen-Törn auf der NJOY ab Greifswald mit 3 Personen zurück. Kurzes Fazit: Das Schiff segelte sehr gut. Die (kleine) Selbstwendefock ist nicht mein Ding, konnte aber in den teilweise engen Boddenfahrwassern gut genutzt werden. Segeleigenschaften bei allen Kursen sehr gut. Das laufende Gut ist sehr gut in Schuss, wenngleich teilweise (Großfall, Holeleine Fock) sehr schwergängig. Es hilft ein Mann am Mast, der vor den zahlreichen Umlenkern und Blöcken “reißt”. Die Wanten stehen sehr ungünstig, so dass man kaum daran vorbeikommt. Dies ist sowohl im Hafen als auch auf See störend. Fantastisch ist die wirklich riesige Backskiste. Endlich Platz für alles! Unter Deck für 3 Personen natürlich üppig Platz, aber Doppelkoje im Vorpiek für mich (190 cm) nicht wirklich nutzbar. So haben wir 3 Personen auf die drei Kabinen verteilt. Unter Deck alles funktional, wenngleich Handläufe und Gardinen fehlen. Bei teilweise heftigem Regen konnten wir feststellen, dass das Schiff fast komplett trocken bleibt. Leichte Leckage am Messeluk Stb. Fazit: Schönes Schiff, empfehlenswert.

    Michael Bilo

  17. Ralph Balhorn

    Vom 7.-13.8 hatten wir zu zweit die ViMA. Zu den Segeleigenschaften können wir nur eingeschränkt etwas sagen, da wir über Windstärke 4 (großzügig gerechnet) nicht hinausgekommen sind. Soweit war alles sehr gut und leicht zu bewältigen, der Motor zeigte sich gutwillig und mit ihm konnten wir auch mal schnell fahren ;-) . 3 Fenster waren bei einem starken Regen nicht dicht. Der Salon ist reichlich bemessen, uns aber die Kajüten und damit die Betten zu klein, hinten lag einer eingeklemmt, vorne konnten wir uns mit den Füßen nicht einigen, also eine vorn und einer hinten. Im Salon war mir die Fläche einfach zu schmal. Wir sind um 180 und 160 klein. Für vier erwachsene Personen würden wir die VIMA nicht empfehlen.
    Das Cockpit ist sehr geräumig, aber bei Schräglage finden kleinere Personen keinen Halt mit den Füßen. Durch die Rundung der Lehne unter der Sprayhood fanden wir keine bequeme Sitzposition. Für meine 160 große Frau war es hinter dem Steuer unmöglich in Fahrtrichtung etwas zu sehen (von der Sprayhood mal abgesehen), bei Schräglage ging es, aber wann hatten wir die…. Eine bequeme Sitzposition am Steuer hat keiner von uns gefunden. Irgendwie passten unsere Körpermaße nicht, obwohl wir dachten eher durchschnittlich zu sein. Wenn man sitzt, dann hat man keinen Blick auf die Navigationsinstrumente. Bei unseren Windverhältnissen war dann die Selbststeueranlage ein Segen.
    Service, Einweisung usw. wie immer bestens.

  18. Dirk Garthoff

    Wir segelten die Njoy vom 02.-09.04.2011. Die Segeleigenschaften des Bootes sind wirklich hervorragend. Ich bin bislang noch kein Boot gesegelt, wo ich bei schwerem Wetter nur mit der Fock so hart am Wind segeln kann wie mit diesem Boot. Ich bin eigentlich kein Fan einer Selbstwendefock, aber diese ist wirklich empfehlenswert. Das Boot ist ideal für 3 Erwachsene, oder zwei Erwachsene und zwei Kinder. Die Gestaltung des Navigationsplatzes ist etwas unvorteilhaft, aber das ist natürlich auch geschmackssache. Schränke und Stauräume für diese Klasse sind prima und ausreichend. Aber leider gibts wie bei jedem Boot auch einige Beanstandungen. Bei schwerem Wetter gegen Wind und Welle ist der kleine 20 PS Yanmar einfach überfordert. Dieses sollte unbedingt bei der Törnplanung und entsprechendem Wetter berücksichtigt werden. Ansonsten sind wirklich gnadenlose Vollgasfahrten die Folge. Hier wäre eine leistungsstärkere Maschine empfehlenswert. Unterhalb der Sprayhood gibt es eine sehr große Öffnung für die Verlegung der Fallen. Wenn eine Gischt bis an die Sprayhood kommt, werden Personen, die vorne im Schutz der Sprayhood sitzen kräftig geduscht. (Hallo Bootsbauer von Hanse, segelt Ihr eure Boote selber nicht, ansonsten hätte Euch der Mißstand schon lange auffallen müssen dieses ist wirklich ein “NoGo”!) Wer ein Boot mit guten Segeleigenschaften sucht, ist hier genau richtig. Ich jedenfalls würde beim nächsten Mal die Nachteile in Kauf nehmen und das Boot gerne wieder segeln.

  19. Edmund Grabenkamp

    Wir segelten die PLAN DE GRALBA vom 28.05.-10.06.2011. Für uns 2 Personen, war natürlich jede Menge Platz vorhanden. Für eine zuerst geplante 3. Person, wäre es schon schwierig geworden. Die Liege in der Mitte ist schon sehr schmal. Personen ab 1.80 = Vorsicht. Stauraum für die Kleidung (ab 3 – 5 Personen) ist nur mäßig vorhanden, außer man läßt einen Teil der Kleidung in der Segeltasche, die dann in der riesigen Backskiste platz finden muss. Gut, dass wir überwiegend sehr gutes Wetter hatten, es gab keinen Haken im WC-Raum zu Aufhängen von nasser Segelkleidung. Wir haben uns mit Saugnapfhaken beholfen. Irritiert hat uns, dass die Yacht, nicht mit einer Genua ausgerüstet war. Wir meinen, dies wäre bei Ausschreibung noch der Fall gewesen, Travellerschienen für die Genua waren vorhanden. Ausschreibung ist mittlerweile geändert auf die vorhandene Selbstwendefock. Segeln mit dem Schiff hat Spaß gemacht, steif und kursfest. Motor könnte etwas stärker sein, wir hatten Mühe bei unserer Rückkehr, in der Fahrrinne Heiligenhafen Kurs zu halten. Yacht wurde mehrfach durch den Wind gedreht. Service bei Übernahme und Abnahme ok. Fehlende Ausstattung wurde sofort ergänzt. Wer gerne ankert, hätte aber sicher auch gern einen Kettenvorlauf für den Anker, hier nur Bleileine. Läßt sich aber sicher im Vorfeld mit dem Charterer klären. Technische Geräte waren ok, gestört hat etwas, dass die obersten 2 Segellatten gegen das Achterstag stießen, unserer Meinung war das Gross etwas zu groß. Die Mastrutscher waren einfache Kunstoffrutscher (auch bei den Latten), dies bedeutete, dass sie beim Reffen bzw. beim Einholen des Groß, nicht sauber nach unten rutschten. Bei viel Wind, nützt dann auch ein Einleinen-Reffsystem nicht viel. Ein Mann muß an den Mast.
    Fazit: Segelt gut, ideal für 2 Erwachsene oder Eltern mit Kindern, guter und freundlicher Service.

  20. Michael Bilo

    2 Wochen auf „Sommer“törn mit Rupp Rüpel. Das Fazit vorab: Ein gut segelndes Schiff mit nur kleinen Einschränkungen unter Deck. Alles Wesentliche sehr gut gepflegt und intakt. Im einzelnen: Wir (2 Erwachsene, 1 Jugendlicher) segelten ab Flensburg für 2 Wochen. Die Segeleigenschaften der Hanse 320 sind bekannt gut, was auch durch die guten Segel bedingt ist. Rollfock und Lattengroß standen, teilweise auch gerefft, sehr gut. Kleinere Abstriche mache ich wegen der fehlenden Travellerschiene für die Großschot. Diese ist recht unpraktisch vor der Steuersäule angebracht und liegt damit nicht im Zugriff des Rudergängers. Eine Travellerschiene würde auch nicht mehr stören, weil der Durchgang am Rad ohnehin nicht möglich ist. Laufendes Gut ist gut in Schuss, manchmal etwas lang. Das gleicht sich aber aus mit den Festmachern, die teilweise leider etwas zu kurz sind. Stehendes Gut ebenfalls ohne Kritik. Die Trimmmöglichkeiten über den Achterstagspanner sind begrenzt. Die Positionierung der Unterwanten ist allerdings so schlecht gewählt, dass man praktisch nicht ohne Verbiegung vorbei kommt (oder werde ich alt?). Und nochmals das bekannte Thema Dampferlicht: Vorsicht bei Heißen oder Fieren des Großfalls!! Nachdem nun Abweiser am Dampferlicht montiert sind, die ein Abreißen desselben durch das Großfall verhindern, verhakt sich jetzt das Großfall in den Abweisern, wenn das Fall auch nur ein wenig Lose bekommt. Daher immer das Großfall unter Spannung halten! Ein verhaktes Großfall (2 Mal in 2 Wochen) war bei uns nur im Hafen zu klarieren. Die Backskiste ist riesig und schluckt alles. Das Verhalten am Ruder ist direkt und sehr angenehm.

    Unter Deck ist die Rupp gut ausgestattet. Alles da, was muss. Die Kojen sind im Vorpiek für 2 Personen (davon eine mit 190 cm bei angewinkelten Füßen) recht kurz. Man muss sich schon sehr mögen. Und schade, dass es keine Schwalbennester gibt im Vorpiek. Der Platz wäre da und wird so nicht genutzt. Die Schränke sind groß und praktisch. In der Messe fehlen Handläufe unter der Decke, was dazu führt, dass man sich bei Seegang halt festhält, wo es geht. Das ist dann wohl auch schon mal die Klappe des Kartenfachs am Naviplatz, die darunter leidet. Der Naviplatz ansonsten sehr gut und praktisch ausgestattet. Schön, dass es noch Boote mit Naviplatz gibt! Alle notwendigen Instrumente da und gut im Blick. Die Pantry ist gut ausgestattet und praktisch. Die Staumöglichkeiten in der Messe sind recht gut. Und im Gegensatz zu anderen Schiffen ist der Klapptisch wirklich stabil und funktional. Der WC-Raum ist klein, aber gut. ABER: Wer weiß, wo das Seeventil für das WC ist?? Nach Hilferuf beim Stützpunktleiter lüftet dieser das Geheimnis: Unter der Pantry, die im Gegensatz zum WC-Raum Steuerbord liegt! Glaubt man das? Einmal den Ansaugschlauch durchs Schiff? Die Achterkabine zumindest für eine Person wirklich fürstlich.

    Der Service in Flensburg (natürlich!) wieder 1. Klasse. Ein kleines Problem mit der Elektrik wurde von Stefan Post während unseres Törns sehr schnell und kompetent gelöst.

  21. Ulrich Hessel

    Fast keine Klagen. Schönes Schiff mit viel Staumöglichkeiten für die Größe. Einzig die Selbstwendefock hat mir nicht so gefallen, die Fock ist dadurch nur bei Am Wind Kursen gut verwendbar. Eine normale Fock ist zwar nicht so bequem aber doch vielseitiger.
    Damals gab es auch hier und da Fehlerströme, man musste immer die grüne Lampe im Blick haben. Ich habe mir dann eine Mehrfachsteckdose mit Leuchtschalter in die Kabine gelegt: Lampe aus – FI reindrücken … ist aber vermutlich behoben (war 2009).

  22. Dietmar Elverich

    Wir, 1 Erw. 3 Kinder waren mit der Rupp Rüpel 2 Wochen ab Flensburg unterwegs. Das Boot war gut in Schuss, der Service gewohnt erstklassig.

    Das Problem mit dem Dampferlicht kenne ich, da hatten wir keine Probleme, da das Großfall immer unter Zug gehalten wurde. Die Position der Unterwanten ist wirlich blöd beim Gang auf das Vorschiff.
    Den Salontisch finde ich zu groß, im aufgeklapptem Zustand ist kein Vorbeikommen mehr. Ich glaube nicht das ein 32 Fuß Boot einen so großen Tisch braucht. Aber stabil ist er. Stauraum gab es für uns genug an Bord, wobei hier von Hanse auch einiges an Platz verschenkt wurde. Die große Backskiste mit Zugang von der Nasszelle ist super. Der Navitisch ist leider zu klein um die Seekarten ungeknickt aufzunehmen. Wir haben die Kartensätze daher hinter den Rückenlehnen der Salonbänke gestaut.

    Die Segeleigenschaften waren gut und auch der Motor robust und unanfällig.

    Somit als Fazit, Daumen hoch.


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