Hanse 320 Performance


Die Hanse 320 performance bietet überdurchschnittliche Segeleigenschaften. Mit Segelflächen am Wind von mehr als 51 qm, bzw. knapp 65 qm und modernen T Speed-Kielen ist die Hanse 320 ihren „Klassenkameraden“ bei jeder Regatta überlegen. Viel Platz an Deck und besonders die gestreckten Cockpits machen das Segeln zum Vergnügen und die Handhabung der Boote zum Kinderspiel. Eine leistungsstarke Selbstwendefock, das durchgelattete Großsegel, ein ausgeklügeltes Einleinen-Reffsystem und das im Standard enthaltene Maindrop-System, tragen zu überdurchschnittlicher Performance und einfachem Handling bei. Die Hanse 320 performance ist ein äußerst schnelles Boot und durch ihre ausgewogenen Segeleigenschaften auch für das Segeln mit kleinster Crew hervorragend geeignet. Auch unter Deck haben die Hanse Experten den Lebensraum und Komfort deutlich vergrößert – objektiv messbar und in hohem Maße fühlbar! Decksbündige Luken und jeweils zwei zu öffnende Seitenfenster im Decksaufbau sorgen für viel Tageslicht und Frischluft. Getönte Scheiben sind charakterstarkes Merkmal. Der Salon gewinnt deutlich an Volumen. Durchgehende Stehhöhe im Salon und im Vorschiff sowie eine Mindestlänge aller Kojen von 2 Metern, sind komfortable Beweise für den Raumgewinn und die optimale Raumnutzung der neuen Hanse 320.

Kategorie : Segelyacht | wong it! 3 Kommentare »

3 Reaktionen zu “Hanse 320 Performance”

  1. charterzentrum

    Bitte nutzen Sie diese Plattform, um anderen Segelkameraden bei der Auswahl der richtigen Yacht zu helfen! Was ist Ihnen bei der Hanse 320 Performance aufgefallen? Hat sie besondere Segeleigenschaften, hat sie viel Platz, sind die Kojen bequem?

    Schreiben Sie Ihre Meinung – das ist für uns und vor allem für viele andere Crews sehr wichtig!

  2. Schnackenberg Ulf

    Hallo,

    wir hatten die Hanse 320 Performance 3 Wochen.
    Folgende Sachen sind uns aufgefallen:
    1. Besonders bei viel See macht das Schiff stark Wasser, bis zu 15 L/h mussten wir aus der Bilge schöpfen. Das scheint kein Einzelfall zu sein.
    Eine andere Schiffsbesatzung schilderte und das gleiche zu einem anderem Schiff gleicher Bauart. Hier ist offensichtlich ein Problem mit der Frischwasseranlage. Wir haben selbstverständlich die Frischwasserpumpe nur bei Bedarf eingeschaltet, und bei Nutzung des Motors den Wasserdruck abgelassen.
    2. Die Bodenwrangen und Stringer haben kaum Durchlaufmöglichekeit.
    Das Wasser in der Bilge kommt nur zu Lenzpumpe wenn es über die Stringer läuft. Bei See läuft dadurch kaum Wasser zur Bilgenpumpe und tritt sofort durch die Bodenbretter in den Innenraum.
    3. Die Staumöglichkeiten sind mangelhaft
    4. In den Geschirrfächern fehlen Schlingerbegrenzungen.
    5. Der Traveller ist in dem großen Bereich zwischen den Backskisten nicht nutzbar. Die Travellerschiene biegt sich schon bei geringer Last bedenklich.
    6. Die Seeventile im Boden in der großen Backskiste sind völlig deplaziert. Dur diese Anordnung ist die Backskiste nur sehr eingeschränkt nutzbar.
    7. Die Fallen und Schotendurchführung unter der Sprayhood ist zu groß. Dadurch schlägt viel See unter die Sprayhood.
    8. Die Polsterbefestigungen sind so mangelhaft dass die Polster bei See immer im Boot umherfliegen.
    9. Das Lazy-bag löst sich immer von der Baumnut. Die Baumnut ist zu groß oder das Lasy-Bag Keder zu klein.
    10. Der Kühlschrank hat keinen Ablauf. Somit muss man täglich den Kühlschrank ausräumen und auswischen.
    11. Es fehlt ein vernünftiger Kartentisch in dem zumindest die Seekarten abgelegt werden können.
    12. Die Fenster sind teilweise undicht
    13. Das Funkgerät ist hinter einer Schranktür platziert. Bei eingeschaltetem Funkgerät müsste die geöffnete Tür umherschlagen oder das Funkgerät ist nicht zu nutzten.
    14. Die Motorentlüftung ist so laut dass es unmöglich ist bei laufendem Motor sich unter Deck aufzuhalten. Beim Einlaufen im Hafen sind zumindest alle gewarschaut das nun eine „Hanse“ einläuft.
    15. In der hinteren Kabine ist das Bord über der Matratze derart scharfkantig das es Verletzungen gegeben hat.
    16. Mittig in der Plicht ist ein Befestigungsbügel angebracht. Mitten in der notwendigen Trittfläche. Die Anordnung hat zu einer schweren Verletzung geführt.
    6. An der Fock fehlt ein zusätzlicher Block um die Schotführung zu erleichtern
    7. Die Fock war falsch herum auf der Rollanlage aufgewickelt. Dadurch kam es zu unnötigen Reibungen am Rollkorb und der Aufrollerführung
    8. Uns sind 2 Trinkgläser kaputt gegangen
    (Im Fach der Gläser, bei See zerschlagen)
    10. Es fehlt an Bord ein Windmessgerät
    11. Der Reffblock am Reff 1 (Am Segel, mastseitig) ist defekt.
    12. Das Seenotlicht (Heckkorb)ist undicht. In der Lampe steht das Wasser.
    13. Die automatisch Bilgenpumpe pumpt nicht, oder nur zeitweise automatisch ab.
    14. Die elektrische Bilgenpumpe pumpt nicht ab.
    15. Bei der Handlenzpumpe ist die Pumpenmembrane undicht. Sehr viel Wasser läuft dadurch in die Plicht.
    16. Die Polster sind sehr schmutzig
    17. Es fehlen 2 lange Festmacher.
    18. Das Fenderbrett (lob dass es eins gibt!) ist sehr dünn und aus Kiefernholz. Das bricht sehr leicht.
    19. Die Schotführung des “German Admirals Cup System“ sehr dicht bei den Wanten führt zu einer erheblichen Einschränkung des Gangbords. Auf der Alta Badia auch zusätzlich dazu dass viele Schrammen an den Fenstern sind.
    20. Der Cockpittisch ist echt super klein. Die Fingerklemmgarantie, die Befestigungsmöglichkeiten im Cockpit und die nutzbare Größe sind toll.

  3. Dirk Kadach

    Hallo, Herr Schnackenberg,
    danke für Ihr ausführliches Statement. Anregungen dieser Art helfen uns, die Qualität der Yachten zu verbesseren. Wir können nicht alle bauartbedingten Gegebenheiten verändern, aber im Rahmen unsere Möglichkeiten wollen wir gerne auf Ihre Vorschläge reagieren.

    Zu Ihren Punkten im einzelnen:

    1) Wasser in Bilge: Der Fehler lag im Wassersystem, wir haben das Problem beseitigen können.

    2) Durchlaufmöglichkeiten von Bilgenwasser in den Stringer: Das ist Werftstandard, lässt sich nicht ändern.

    3) Fehlende Staumöglichkeiten. Die Werft hat auf diese Kritik reagiert und bei der neuen Hanse 320 mehr Stauraum geschaffen.

    4) Schlingerbegrenzungen in den Geschirrfächer haben wir nachgerüstet

    5) Die Travellerschiene wurde verstärkt

    6) Plazierung der Seeventile ist Werftstandard, lässt sich leider nicht ändern.

    7) Die Fallen-Durchführungen in der Sprayhood sind Werftstandard.

    8) Polsterbefestigung mangelhaft: Die Polster wurden komplett erneuert.

    9) Lazybag löst sich vom Baumnut: Wir haben für das Maindrop einen neuen Keder eingesetzt.

    10) Ein Kühlschrankablauf lässt sich leider nicht nachrüsten.

    11) Fehlender Kartentisch: Dafür gibt es sehr guten Plotter am Steuerstand, das entspricht dem Wunsch vieler Charterkunden.

    12) Die Undichtigkeiten an den Fenster wurden beseitigt.

    13) Tür vor Funkgerät schlägt. Danke für den Hinweis, wir haben eine Feder eingebaut, die Tür bleibt jetzt auf Wunsch geöffnet.

    14) Motorlüfter zu laut. Sie haben völlig Recht, ein Problem bei vielen neuen Hanse-Yachten. Wir haben den Motorlüfter gegen ein leiseres Modell getauscht.

    15) Befestigungsbügel in der Plicht ist Werftstandard

    16) Block für Schotführung der Fock wurde nachgerüstet, war Werftstandard.

    17) Fock wurde abgerollt und wieder aufgerollt, wir können keinen Unterschied feststellen ob links- oder rechts herum.

    18) Gläser gehen kaputt, das sollte immer Kulanz sein.

    19) Anstelle eines Windmessgerätes in ein Handwindmesser an Bord.

    20) Reffblock am Großsegel wurde erneuert.

    21) Die Undichtigkeit Seenotlicht am Heckkorb lässt sich durch einfaches Zudrehen beseitigen.

    22) Die automatische Bilgenpumpe hat einen Schwimmerschalter, der erst bei einem bestimmten Wasserstand einsetzt.
    Bei den rechten flachen Bilgen ist dieser Wasserstand nicht so schnell erreicht, wie man das manchmal wünschen würden.

    23) Danke für den HInweis mit der Handlenzpumpe, es wurde eine neue Pumpe eingebaut.

    24) Die Polster wurden erneuert.

    25) Es sind 4 Festmacher an Bord, jeder ist 15m lang, das sollte reichen.

    26) Das Fenderbretter wurde erneuert.

    27) Die dichte Schotführung an den Wanten lässt sich bei einer 32ft-Yacht leider nicht anders handeln.

    Danke in jedem Fall für Ihre Kritik. Hoffentlich ermuntert es viele andere Skipper, hier in diesem Forum Einträge zu schreiben.
    Dann können wir auf Ihre Wünsche reagieren und dafür Sorge tragen, dass Sie weiterhin sagen können “Hier chartern wir 1. Klasse!”


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