Warten auf Tauwetter bei Yachtcharter Ostsee

Langsam haben wir uns daran gewöhnt, dass es im März noch Frost gibt – aber es nervt! Den ersten Kunden für Yachtcharter Heiligenhafen mussten wir absagen: Kein Wasser unter dem Kran, kein Sanitärgebäude, Eispanzer auf den Stegen, Eis in den Boxen – Krantermine verschoben. Wir von Yachtcharter Ostsee in Flensburg, Heiliogenhafen, Rostock und Greifswald warten auf Tauwetter, so werden wir zu Yachtcharter-Saisonbeginn nicht fertig.

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12. März 2013 - 09:18 Uhr

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Sun Odyssey 379

Sun Odyssey 379 Yachtcharter Ostsee

Sun Odyssey 379 Yachtcharter Ostsee

Die Sun Odyssey 379 ist ein Fahrtensegler, bei dem jeder Zentimeter des Rumpfes ausgenutzt wurde, um Komfort unter Deck zu schaffen. Optisch ähnelt die Yacht ihren größeren Schwestern, steht ihnen aber auch in anderen Belangen in fast nichts nach. Über Deck ist durch den breiten Rumpf mit ebenfalls breitem Heck viel Platz zu finden. Durch die innen liegenden Wanten ist der Weg zum Bug vereinfacht und ermöglicht das Fahren einer 130% Genua. Das Cockpit ist großzügig geschnitten und die Doppel- Radsteuerung nutzt das Heck optimal aus. Die Yacht lässt sich gut steuern, sie liegt gut am Rad und ist erstaunlich präzise zu manövrieren. Das German Mainsheet System, bei dem die Großschot auf die achterlichen Winschen umgelenkt wird, ermöglicht dem Steuermann das Großsegel bequem mitzufahren, und im Falle von mehr Wind, selbst in das Großsegel eingreifen zu können. Eine gute Lösung für die Schiffslänge ist die im absenkbaren Spiegel integrierte Badeplattform. So wird im Heck kein Platz dafür verschwendet, sondern die volle Länge ausgenutzt. Auch unter Deck ist das stimmige und ausgewogene Gesamtkonzept zu spüren. Auffallend sind hier sind in allen 3 Kabinen die besonders tief eingebauten Kojen, die viel Raum nach oben und kein Platz für Enge lassen.

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11. September 2012 - 10:39 Uhr

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Flottillen in der Ostsee

Immer wieder werden Fragen bezüglich Verpflegung, Ablauf, Reiseziel usw. der Flottillen gestellt. Deshalb hier mal ein paar zusätzliche Infos, die fürs Forum zu umfangreich wären :

1. Ankunft und erster Tag.
Nach dem ihr in eurem Stützpunkthafen Heiligenhafen oder Flensburg angekommen seid, meldet euch als erstes bei dem zuständigen Stützpunktleiter um eure Yacht zu übernehmen. Da die Übernahme vom Schiffsführer erledigt wird, können sich die übrigen Crewmitglieder ja schon mal um die Proviantbeschaffung kümmern. Denkt bitte daran, dass die Übergabe der Yacht viel schneller abläuft, wenn sich nur der/die Schiffsführer/in zusammen mit dem Bootsmann das Schiff, die Einrichtung, Ausstattung und Technik ansieht und damit vertraut macht. Herumliegende Koffer (hoffentlich sind es Seesäcke oder Reisetaschen) stören nur bei der Übergabe. Auch unsere „Kleinmatrosen“ sollten zu diesem Zeitpunkt eine andere Beschäftigung haben. Die ersten Knoten üben, ist vielleicht eine mögliche Alternative.

Denkt bitte daran, dass eure Jüngsten im Hafen immer eine Schwimmweste tragen sollten!!

Nach der Übergabe der Yacht habt ihr genug Zeit um euer Gepäck und den Proviant zu verstauen. Auch ich habe noch viele Dinge zu tun und werde euch erst begrüßen, wenn die Übergabe und die wichtigsten Arbeiten erledigt sind. Ich melde mich automatisch bei euch. Ich weiß natürlich, dass das Reisefieber immer größer wird, aber geht die Sache gelassen an. Ihr habt Urlaub, wir müssen keine Seemeilen fressen und haben keine Termine. Bei meiner Begrüßung werde ich euch einen Treffpunkt nennen an dem wir uns (meistens gegen 14:00 Uhr) alle gemeinsam treffen, um den ersten „Schlag“ zu besprechen. Auslaufen ist in der Regel nicht vor 15:00 Uhr. Am ersten Tag segeln wir nicht mehr als zwei bis drei Stunden und machen uns mit Boot und Manövereigenschaften unter Segel und Motor vertraut. Am ersten Abend habe ich für euch schon einen Tisch reserviert an dem ihr den Abend in Ruhe ausklingen lassen könnt.

2. Der Tagesablauf der Flottille
Jeden Morgen treffen wir uns um ca. 9:00 Uhr zur „Skipperbesprechung“.Es reicht wenn der Schiffsführer anwesend ist. Der Rest der Crew kann derweil noch in Ruhe weiter Frühstücken.Dabei analysieren wir den Wetterbericht und legen gemeinsam das Tagesziel fest. Ich werde euch mögliche Ziele nennen und Empfehlungen aussprechen und euch ebenfalls mit Informationen der Tagesetappe und dem Zielhafen versorgen. Bedenkt aber bitte, dass ich nur für den organisatorischen Ablauf der Flottille zuständig bin, die Schiffsführung und Verantwortung obliegt allein den jeweiligen Schiffsführern. Ich werde nur Entscheidungen treffen oder Wünsche akzeptieren, die mit gutem Gewissen und im Rahmen der Sicherheit der gesamten Flottille liegen.

Maßgebend für uns, ist die „schwächste“ Crew, also die Crew mit den kleinsten Kindern oder der unerfahrensten Crew. Unterschiedliche Segelkenntnisse und Erfahrungen zu berücksichtigen sind ein Teil guter Seemannschaft. Immer wieder haben wir auch sportlich ambitionierte Segler dabei die sich gerne mit anderen „messen“ wollen. Dazu ist eine Familienflottille aber nicht gedacht. Wer als erster oder letzter in einen Hafen einläuft, ist völlig egal. Im Gegenteil, lieber mal zurück Segeln und nachsehen ob der andere ein Problem hat, das ist Flottillensegeln. Ausgelaufen wird in der Regel zwischen 10:00 -10:30 Uhr, je nach Tagesziel.

Meine Begleitcrew und Ich werden euch (bei Bedarf) beim Ab-und Anlegen mit helfender Hand zur Seite stehen. Ich werde euch mit nützlichen Tipps rund um die Schiffsführung versorgen und bei Bedarf, zeige ich euch auch mal das ein oder andere Hafenmanöver. Bedenkt aber bitte das wir während der Flottille kein professionelles Skippertraining veranstalten . Das sollte man vorher gemacht haben. Uns fehlt dafür einfach die Zeit, denn was ich mit der einen Crew mache, kann ich einer anderen nicht ausschlagen.

Im Normalfall laufe ich als erstes in einen neuen Hafen ein, nicht weil ich das schnellste Schiff habe, sondern um nach geeigneten Liegeplätzen zu suchen, euch einzuweisen und eventuell beim Anlegen zu helfen. Ich hoffe ihr habt alle Funk an Bord, sodass wir ständig, ohne im Hafen laut werden zu müssen, kommunizieren können. Wir sind in der Hochsaison unterwegs und so mancher Hafen wird voll sein. Es ist schon vorgekommen, dass wir einen alternativen Hafen wählen mussten, aber letztlich haben wir die Flottille immer untergebracht.

3. Reiseziel / Tagesetappen
Wo die Reise hingeht, entscheidet als erstes das Wetter (hierbei vor allem der herrschende bzw. der zu erwartende Wind). Und zwar nicht nur das Tageswetter, sondern auch die Großwetterlage der nächsten Tage. Wir müssen ja auch wieder zurück. Bei guten Wetterbedingungen stehen uns während der Flottillen immer zwei Regionen zur Auswahl, sowohl von Heiligenhafen als auch von Flensburg.

Die Erste wäre das deutsche Küstengebiet, die Zweite, die dänische Inselwelt.

Von Heiligenhafen haben wir, was die deutsche Küste betrifft, natürlich mehr Möglichkeiten. Hier ist die Lübecker Bucht mit der Küste von Mecklenburg- Vorpommern in erreichbarer Nähe. Hafenstädte wie Wismar, Lübeck, Rostock sind sicher eine Reise wert. Natürlich auch die schöne Insel Fehmarn direkt vor der Haustür, und die Kieler Bucht. Aber auch die dänischen Inseln sind noch gut zu erreichen und waren bei den meisten Flottillen der Favorit. Bei dieser Variante, müssen wir allerdings zwei längere Schläge von ca.30sm pro Tag (5-6 Stunden) einplanen. Von Flensburg aus ist es aufgrund der Nähe schon fast ein Muss. Bei einer einwöchigen Flottille ab Heiligenhafen sind die möglichen dänischen Häfen natürlich begrenzt. Ich plane den zeitlichen Ablauf der Flottillen immer so, dass wir am Donnerstag vor der Abreise immer in der Nähe unseres Stützpunkthafens sind, um am letzten Tag entspannt und nach kurzem Tagesetmal (1-2 Stunden Segeln), die Yacht wieder zu übergeben und hoffentlich mit Wehmut wieder die Heimreise anzutreten.

Wie oben schon angesprochen, treffen wir die Entscheidung für das nächste Tagesziel morgens beim „Skippertreff“ .

Hier müssen wir uns entscheiden, ob wir einen Stadthafen mit guten Versorgungsmöglichkeiten, eine gut ausgestattete Marina mit Badestrand oder lieber eine kleine Insel mit einfacher Ausstattung aber herrlicher Natur anlaufen wollen. Auf Wunsch und bei guten Wetterbedingungen ist auch eine Ankernacht ( keine Versorgung, keine sanitären Einrichtungen!) möglich. Die Tagesetappen während der Woche sind in der Regel max. 20sm entfernt.

4. Verpflegung
Jede Yacht ist für ihre Verpflegung selbst verantwortlich. Bei den meisten bisherigen Flottillen, wurde pro Woche zwei bis dreimal der Grill angeworfen, immer noch die einfachste Art der Verpflegung ohne, dass Papa oder Mama, den ganzen Abend am Herd stehen muss. Hierzu legt ihr euch am besten einen 5 Euro Grill zu. In vielen Häfen haben wir zwar Grillplätze, aber wir sind natürlich nicht alleine dort. Zweimal pro Woche lassen wir uns das Essen servieren. Ist kein Muss, war aber meistens so. In einigen Häfen kann ich hier ausreichend Plätze, in guten Lokalen, für unsere ganze Flottille reservieren.

Den erforderlichen Nachkauf eures Proviants könnt ihr in vielen Häfen, egal ob Deutschland oder Dänemark erledigen. Ihr braucht euer Schiff nicht bis an die Decke mit Lebensmitteln und Getränken voll packen. Die Preise sind mittlerweile auch in Dänemark völlig OK.. Nur bei frischen Brötchen und „Hochprozentigem“ solltet ihr Vorsichtig sein. 1EUR haben wir schon für ein Brötchen bezahlt. Da Ihr einen Backofen an Bord habt ist mein Tipp: die eingeschweißten Auf back Brötchen von Aldi besorgen. Die Grundausstattung der Kombüse(Küche) wie Gewürze, Zucker etc. würde ich von zu Hause mitbringen und wieder mitnehmen. Geschirrtücher nicht vergessen, den einen Geschirrspülautomaten haben wir noch nicht an Bord.

Nehmt euch bitte gute Regenbekleidung mit. Auch warme Bekleidung kann nicht schaden, aber denkt immer daran das ihr nur wenig Stauraum auf den Schiffen zur Verfügung habt. In fast jedem Hafen gibt es eine Waschmöglichkeit mit Trockner.

So jetzt aber genug. Ich freue mich auf euch, Euer Olaf

> Yachtcharter > Ostsee > Flottillen

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5. Juli 2012 - 09:32 Uhr

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Pyroschein – noch eine Lizenz mehr?

Überraschend bestätigte das Bundesinnenministerium, dass Chartercrews Fachwissen für SEENOT-SIGNALMITTEL an Bord nachweisen müssen.

Einigen Ostsee-Chartercrews war der Ärger schon per Post angekündigt worden. Flottenbetreiber hatten ihre Kunden auf dem Weg vorab informiert, dass sich die gelebte Praxis in Sachen Seenotraketen und Signalfackeln geändert hat und leider eines der Crewrnitglieder oder der Skipper selbst bei Antritt des Törns einen sogenannten Fach- oder Sachkundenachweis (“Pyroschein”) für den Umgang mit Seenotsignalmitteln haben, muss (vgl. YACHT 12/ 12).

In der Folge wandten sich verunsicherte Chartercrews an die Redaktion, in Foren wurdeu ̈ber angebliche Abzocke der Flottenbetreiber spekuliert, manche Charterfirmen witterten gar eine Kampagne der Konkurrenz gegen kleinere Firmen. Viel Wind also an der Küste, um ein Thema, das sehr lange keines war. Doch warum wurde es eigentlich eines? Fakt ist: Nach dem Amoklauf an einer deutschen Schule wurde das Waffen- und Sprengstoffrecht in Deutschland vor einigen Jahren überarbeitet. Das schien zunächst nicht weiter problematisch, da im Waffenrecht ausdrücklich Ausnahmen für WassersportIer vorgesehen waren. Doch das Sprengstoffrecht, unter das jene Signale fallen, die nicht per Pistole abgefeuert werden, sieht dies nicht ausdrücklich vor. Bislang wurde das Gesetz von praktisch der gesamten Charterbranche an der Ostsee so interpretiert, dass nur einen solchen Schein braucht, wer Signalmittel kaufen will, nicht wer ein Boot chartert. Dort liegen die Raketen und Fackeln verschweißt in Tüten, Missbrauch kommt so gut wie nie vor, er wäre leicht nachweisbar. Frei nach dem Motto “Not kennt kein Gebot” kümmerte sich auch niemand um diese übliche Praxis.

Doch 2011 gab es plötzlich überraschend Kontrollen von Chartercrews durch die Wasserschutzpolizei im Raum Fehmarn, bei denen bemängelt wurde, dass niemand an Bord einen entsprechenden Fach- oder Sachkundenachweis für die vorhandenen Seenotsignalmittel hatte. In der Folge wurden Bußgeldbescheide gegen die Crews und die Vercharterer erwirkt. Letztgenannte wurden beschuldigt, verbotenerweise Signalmittel ohne die Prüfung der Qualifikation an Kunden ausgegeben zu haben. Gegen die Bescheide wehrte sich eine Firma zusammen mit den Kunden, aber bislang ohne Erfolg., Daraufhin forderte der Bundesverband Wassersportwirtschaft (BVWW) über sein Fachgremium, den Arbeitskreis Charter (AKC), schon im Februar, das zuständige Bundesinnenministerium aufzuklären, ob der Schein nötig sei oder nicht. Der Schriftverkehr zwischen dem Verband und dem Ministerium liegt der YACHT vor. In der Antwort des Ministeriums macht dieses klar, dass im Waffenrecht ausdrücklich die Ausnahme für Charterer vorgesehen ist, dass man also die Pistole ohne Schein für die Charterdauer an Bord haben darf. Nicht aber für die Signalraketen, die dem Sprengstoffrecht unterliegen’; lautet das Fazit von Frank Schiller, der die Sache für den AKC betreute. Diese Sicht der Dinge teilt auch der 1. Vorsitzende der Vereinigung Deutscher Yachtcharterunternehmen (VDC) Jan Hegerfeld, des zweiten großen Charterverbands der Branche und selbst Flottenbetreiber an der Ostsee, auf Nachfrage der YACHT.

Charterfirmen und Kunden standen nun vor dem Problem, schnellstmöglich an den Schein zu kommen, damit der Urlaubstörn nicht gefährdet ist. Für die Signalmittel an Bord (Kategorie P 2) ist eigentlich der sogenannte Fachkundenachweis nötig, die zugehörigen Prüfungen darf nur der Deutsche Segler-Verband (DSV) vornehmen. Das war einigen Charterfirmen zu viel Koordinationsaufwand. Sie wollten die unkomplizierte Lösung: Die betroffenen Kunden sollten vor Antritt der Charter, an der Basis, ohne großen bürokratischen Aufwand den Nachweis erwerben können., So entschlossen sich mehrere Firmen, eine Alternative zu nutzen: Denn der ähnliche Sachkundenachweis, der zum Erwerb einer Signalpistole nötig ist, schließt ebenfalls die, Signalraketen ein, erfordert nur wenig mehr Aufwand und kann nach einer entsprechenden Schulung des Basispersonals direkt durch den Vercharterer geprüft werden.

In der Folge ließen sich viele Firmen eine pragmatische Lösung einfallen: Wer den Schein nicht hat, kann vor Beginn seiner Charter die Prüfung vor Ort für zirka 50 Euro je nach Anbieter ablegen. Allerdings geht natürlich auch dies nicht ohne etwas Lernaufwand. Der Kunde muss vorher den Fragenkatalog (104 Fragen, davon werden 18 später geprüft) zu Hause büffeln. Vor Ort wird dann die Theorie abgefragt und der Umgang mit Signalpistole und Fackeln in etwa einer Stunde geschult. Selbstverständlich kann jeder Chartersegler den alternativen Fachkundenachweis auch in einer vom DSV organisierten Prüfung ablegen, manche Flottenbetreiber kooperieren ausdrücklich mit solchen Segelschul-Anbietern. Auf jeden Fall aber sollten alle Segler, die zurzeit in der Ausbildung zum Sportbootführerschein See oder zum Sportküstenschifferschein stecken, darauf achten, dass sie den entsprechenden Nachweis gleich mit erledigen, ähnlich wie den für die Ostsee-Charter mittlerweile vielfach obligatorischen Funkschein, das Short Range Certificate (SRC). Generell gibt es viele Parallelen zum Funkschein, dessen Einführung vor einigen Jahren den Charterfirmen so viel Ärger bereitete. Das bestätigt Dirk Kadach, Marketing-Chef von 1. Klasse Yachten aus Heiligenhafen: “Für uns als Flottenbetreiber sind die ständigen neuen Auflagen nicht nachzuvollziehen. Es gab unseres Wissens weder im Funkverkehr noch bei den Signalmitteln Probleme mit Chartercrews, die Anlass zu einer Neuregelung gegeben hätten.

Die praxisnahe Pyroschein-Lösung verdanken die Heiligenhafener nach eigenen Angaben dem Prüfungsausschuss Sachkundenachweis Bremen. Der half mit, rasch eine so unbürokratische Lösung zu finden. Ohne große Formalitäten wird die Prüfung am Eincheck-Tag abgenommen, das Wesentliche, nämlich die praktische Handhabung der Seenotmittel, werde dennoch gut vermittelt, so Kadach.

Eine ähnliche flexible Lösung wünschte sich die Branche auch für den SRC. “Wir würden uns von dem Interessenvertreter der Segler, dem DSV, hier mehr praxisnahe Schützenhilfe erwarten – aber dort wird nur gemauert’; sagt Kadach. Der ganzen Branche fehle der Nachwuchs – und den bekäme man nur durch kundenfreundliche und einfache Lösungen, nicht durch immer mehr Prüfungen und Auflagen.

Außerdem drängt sich der Eindruck auf, dass die Kontrollen eher versprengte Aktionen einzelner Wasserschutzpolizei-Stationen sind, da sie sich bislang auf den Raum Fehmarn konzentrieren. Nicht jeder Wasserschutzpolizist an der· Küste sieht offenbar, dringenden Handlungsbedarf. YACHT-Leser, die bei Wasserschutzpolizeistationen bei ihnen vor Ort nachfragten, ob der Schein für eine Charter nötig sei, erhielten teils die Auskunft, dass dies nicht der Fall sei. So verwundert es nicht, dass andere Charterfirmen an der Küste das Ganze bauernschlau regeln: Sie haben eigene Kurse vorbereitet – das Personal ist bereits geschult -, warten aber mit einer Benachrichtigung der Kunden zunächst ab, ob bei ihnen überhaupt kontrolliert wird. Andere Firmen wollen sich der neuen Auflage dagegen auf keinen Fall beugen und kündigten bereits an, gegen die Kontrollen und die angeblich eindeutige Gesetzeslage klagen zu wollen.,

> Yachtcharter > Ostsee > Pyroschein

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24. Juni 2012 - 17:02 Uhr

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2. Flottille vom 21.07. – 27.07.2012

Hier das Flottillen-Forum für die Teilnehmer der 1-Wochen-Flottille in Flensburg. Wir nutzen dieses Forum, damit die Crews sich untereinander vorstellen können und Skipper Olaf ein Gespühr dafür bekommen kann, welche Erwartungen die einzelnen Teilnehmer haben und welche Törnplanung angebracht ist.

Grundsätzlich ist diese Veranstaltung für Ostsee-Einsteiger und Familien gedacht, Meilenfressen ist nicht Inhalt dieser Flottillen.

Schreiben Sie hier einfach ein paar Zeilen als Kommentar: Wer gehört zur Crew, sind Kinder dabei? Was erwarten Sie von dieser Flottille? Auf geht´s!

> Yachtcharter > Ostsee

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5. April 2012 - 09:02 Uhr

7 Kommentare » | 2. Flottille, Flensburg | wong it!

Oceanis 34.2 in Flensburg ist Yacht der Woche

Sonder-Rabatt-Aktion für die brandneue Oceanis 34 mit 2 Kabinen in Flensburg!

In dieser Woche gibt es für alle Wochenbuchungen in Flensburg einen Sonderrabatt in Höhe von 10%.

Eine ideale Yacht für 4 Personen, mit viel Platz und familienkonformen Segeleigenschaften, mit Bugstrahlruder und Autopilot auch leicht einband zu bewegen. Auch die Rollsegel machen das Handling super-einfach. Weitere Oceanis 34.2 finden Sie auch in Greifswald, eine Oceanis 34-2 auch in Heiligenhafen.

Die “Hanabi” ist eine brandneue und topausgestattete Yacht, die etwas später in unsere Flotte gekommen ist und deswegen noch Wochen frei hat! Die “Hanbai” ist Baujahr 2012 und bietet eine erstklassige Ausstattung: Farbplotter am Steuerstand, Tochteranzeige am Naviplatz, LCD TV mit DVD und DVBT Empfang, AIS Empfänger.

Mit dem Angebot “Yacht der Woche” ist diese tolle Segelyacht ein echtes Schnäppchen!
Oceanis 34 ist die Yacht die Woche

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20. Februar 2012 - 16:42 Uhr

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Neue Impulse für die Sportbootschifffahrt

Leinen Los - Initative der FDP

Am 26.01.2012 nahmen die Bundestags-Abgeordneten einen Antrag von Union und FDP an. Darin wird die Bundesregierung unter anderem aufgefordert, die PS-Grenze für eine Führerscheinpflicht bei Sportbooten von derzeit fünf auf künftig 15 PS (11,4 kW) anzuheben.
Darüber hinaus sollen unterschiedliche Regelungen zum Führerschein zusammengefasst und die Prüfung modular aufgebaut werden, wobei praktische Grundfähigkeiten verstärkt in den Vordergrund rücken sollen. Mindestausrüstungsstandards für Charteryachten sollen sich am jeweiligen Fahrtgebiet und nicht an der Schiffsgröße orientieren. Außerdem sollen weitere Gewässer für die Sportbootschifffahrt mit Charterschein freigegeben werden.

Nun ist es am Bundesverkehrsministerium, die entsprechenden Verordnungen zu ändern. Bis wann dies geschieht, wird unter anderem davon abhängen, welche Dringlichkeit die Ministeriumsbeamten dem Bundestagsbeschluss beimessen, wie viel Aufwand damit einhergeht und nicht zuletzt, wie sehr sich die Abgeordneten in den kommenden Monaten beim Minsterium darum bemühen werden, dass dieses die Umsetzung zügig vorantreibt.

Torsten Staffeldt, FDP, einer der Initiatoren der Führerscheinneuregelungen, sagt daher auch: „Mit der Verabschiedung des Antrags von FDP und CDU/CSU zum Sportbootführerschein ist der erste wichtige Schritt getan. Mindestens genauso wichtig ist es aber, am Ball zu bleiben und die Reform nicht aus den Augen zu verlieren. Ich erinnere nur an den Antrag der großen Koalition zur Verbesserung des Wassertourismus. Bis heute ist kaum etwas umgesetzt worden. Das wird uns nicht passieren.”

Dazu liegt uns jetzt ein Schreiben von Herrn Staffeldt vor, was wir gerne hier an dieser Stelle veröffentlichen:
Kleine Veränderungen sind häufig diejenigen mit den größten Auswirkungen auf den Einzelnen – das gilt auch im Bereich des Wassersports. Bereits jetzt möchten wir Sie als Hersteller, Händler und Dienstleister daher über die anstehende Novellierung des Sportbootführerscheins informieren.Zusammen mit der Union hat die FDP in den vergangenen Monaten intensiv daran gearbeitet, den Wassertourismus in Deutschland noch attraktiver zu gestalten. Eine aus unserer Sicht wesentliche Schwachstelle der bisherigen Regelungen ist die Vielzahl der bürokratischen Vorschriften und Regelungen, die viele Wassersportinteressierte im wahrsten Sinne des Wortes an Land hält!

Und genau hier setzen wir an: Mit der Reform des Führerscheinwesens wollen wir allen Wassersportbegeisterten den Zugang aufs Wasser erleichtern, ohne dabei die Sicherheit aus den Augen zu verlieren. In einern langen Diskussionsprozeß, der insgesamt über zwölf Monate dauerte, wurden die verschiedenen Gesichtspunkte einer Liberalisierung der Sportbootschifffahrt ausführlich mit allen Beteiligten erläutert.

Am Ende sind wir zu dem Ergebnis gelangt, dass die Führerscheinpflicht von 5 PS auf 15 PS erhöht werden soll. Traditionsreiche Wassersportnationen wie die Niederlande oder die skandinavischen Länder zeigen, dass mehr Liberalität bei den Führerscheinregelungen nicht zu weniger Sicherheit führt. Ein eindrucksvolles Beispiel für die Möglichkeiten und die touristische Attraktivität der angestrebten Änderungen findet sich in den Bundesländern Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern: Mit der Einführung der dortigen Charterbescheinigung hat der Wassertourismus sprunghaft an Bedeutung gewonnen – und zwar ohne einen spürbaren Anstieg der Unfallzahlen. Dieses Erfolgsmodell wollen wir nun ausweiten und zusätzlich um Flottillenfahrten in ausgewählten Küstenrevieren ergänzen.

Ein weiterer Punkt, der uns wichtig war, sind Verbesserungen bei den Regelungen zu Funkzeugnissen und Funkanlagen. So werden wir dafür sorgen, dass Funkzeugnisse aus anderen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union zukünftig auch in Deutschland anerkannt werden. Zusätzlich werden wir prüfen, ob es ausreicht, wenn neben dem Skipper auch ein anderes Crewmitglied ein Funkzeugnis vorlegen kann. Denn nach unserem Verständnis gehört der Skipper in einer Gefahrensituation ans Ruder und nicht an die Funkanlage. Ebenso sollen bei Charterbooten Funkanlagen nur für die Fahrtgebiete A (Hochsee) und B (außerhalb der Küstengewässer) als verpflichtende Ausrüstung vorgeschrieben werden.

Darüber hinaus werden wir die Anforderungen für die Mindestausrüstung von Charteryachten und Sportbootvermietungsverordnungen überprüfen. Denn auch hier sehen wir noch einigen Verbesserungsbedarf. Damit die Änderungen sachgerecht und praxisnah erfolgen, sind Ihre Anregungen und Erfahrungen jederzeit herzlich willkommen.

Sie erreichen uns unter
patrick.doering@bundestag.de sowie torsten.staffeld@bundestag.de.

Gemeinsam haben wir die Chance, dem Wassersport und Wassertourismus in Deutschland zu neuem Schwung zu verhelfen.   

> Yachtcharter > Ostsee

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20. Februar 2012 - 09:36 Uhr

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Bavaria cruiser 32 neu in Flensburg

Verstärkung für unsere Flotte in Flensburg:

Eine Bavaria cruiser 32 kommt neu hinzu! Ein ideales Familien-Schiff, das sich durch viel Platz und leichtes Handling auszeichnet. Die Bavaria-Werft sagt dazu:

Klare Linien, hervorragende Performance und eine umfangreiche Grundausstattung – die BAVARIA CRUISER 32 lässt Seglerherzen höherschlagen. Auf dem Wasser meistert sie jede Herausforderung – egal ob entspannter Ausflug oder anspruchsvoller Segeltörn. Das durchdachte Design- und Raumkonzept macht den eindrucksvollen Auftritt perfekt. Elegant und funktional zeigt sich der Innenraum. Zahlreiche Stauräume und eine hochwertige Verarbeitung bieten Ihnen auch bei längeren Törns den Wohnkomfort, den Sie erwarten. Und bei Bedarf nutzen Sie einfach die großzügigen Sitzflächen der Sofas als zusätzliche Kojen.

Das kann man so stehen lassen, unser Bavaria cruiser 32 bietet mit dem Kurzkiel mit nur 1,50m Tiefgang , dem Plotter am Steuerstand, der Duscheinrichtung in der Nasszelle und einer Kuchenbude ein umfassendes Ausrüstungspaket, um die Flotte unserer Yachten für Yachtcharter Flensburg zu verstärken. Eine weitere Bavaria cruiser 32 können Sie auch in Heiligenhafen chartern. Die Bavaria 32 cruiser in Heiligenhafen bietet bei einer Länge über alles von 9,99m Platz für maximal 6 Personen in 2 Kabinen. Das besonderer an dieser Yacht ist neben der wirklichen gute Raumausnutzung und den ausgewogenen Segelleigenschaften die stärkere Maschine D1-30 und ein Plotter am Steuerstand.

Bavaria cruiser 32 am Wind

Bavaria cruiser 32 Werftaufnahme

Bavaria cruiser 32 Badeplattform

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14. Februar 2012 - 16:12 Uhr

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Musikfestival in Arnis “Musik im Noor”

Ein wichtiger Termin:
Samstag 13.08.2011 – 11 bis 24 Uhr

In der Bootshalle M & P Jachtwerft Paulsen GmbH / WSG Arnis e.V. Arnis / Grödersby. Das Festival direkt an der Schlei im Arnisser Noor.
Wir starten im Sommer 2011 mit drei Bands: Mit dabei sind der Kappelner Jazzclub mit Jazz oder nie, Happy Jazz, die Boogie and Blues Formation W.A.C.H. aus Eckernförde und aus Dänemark die legendären Vestre Jazzvaerk.
Liegeplätze in der WSG Arnis und bei M&P Jachtwerft. Parkplätze in Arnis.

> Mehr Info unter: www.musik-im-noor.de

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29. März 2011 - 08:24 Uhr

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Neue Yachten für die Yachtcharter Ostsee-Flotte

Der Winter ist vorbei! Jetzt kommen die brandneuen Yachten für die Yachtcharter Ostsee Flotte auf den Hof! Heute morgen trafen die ersten 4 brandneuen Yachten aus Frankreich ein. Sicher eingepackt stehen sie jetzt bei uns am Steg in Heiligenhafen und werden in den nächsten Tagen auf ihren Ostsee-Einsatz vorbereitet. Die Heizungen werden installiert, Bugstrahlruder, Farbplotter, die gesamte Elektronik wird eingebaut. 15 brandneue Yachten kommen in 2011 neu in die Charterflotte, darunter Oceanis 31, Oceanis 34, Oceanis 36, Oceanis 37, Oceanis 43 und Oceanis 46 sowie eine Dufour 425 und eine Varianta 44.

> Yachtcharter > Ostsee >Yachten Baujahr 2011

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11. Februar 2011 - 08:46 Uhr

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