Beneteau Cyclades 50/5


Gewaltig kommt sie daher, die neueste Cyclades 50 der Beneteau Werft. Schnell wird klar, welches Ziel sich die Werft gesetzt hatte: Einfach, robust und schnörkellos gepaart mit beeindruckenden Maßen! Bei einer Länge von 15,62 Meter und einer Breite von 4,92 Meter legt sie in der 50 Fuß-Klasse eine neue Meßlatte an. Als Vergleich bietet sich dem Kunden mit großer Crew eine ausgewachsene Bavaria 50 cruiser mit einer Länge von 15,40 m und Breite von 4,49 m an. Designed wurde die Neue vom renommierten Büro Berret & Racoupeau. Auch alle weiteren Fakten unterstreichen den hohen Anspruch, selbst bei maximaler Belegung die nötigen Stauräume für längere Törns bereitzuhalten. So ist beispielsweise der Dieseltank mit 440 Litern mehr als ausreichend! Die Frischwassermenge beläuft sich sogar auf gewaltige 930 Liter! An Deck bietet die Yacht neben der Doppelsteueranlage, die bei dieser Schiffsgröße inzwischen üblich ist, weitere durchdachte Lösungen. Die Rettungsinsel ist dort stationiert, wo sie nicht stört und sich dennoch im Notfall automatisch entfaltet. Im Salonbereich wie auch im ganzen Schiff wird man von viel Licht erwartet. Neben dem Effekt der Helligkeit hat Beneteau durch den Einbau von sage und schreibe 24 Bullaugen und Luken für optimale Lüftung auch bei heißem Klima gesorgt. Drei Nasszellen sorgen dafür, dass es bei der Morgentoilette kaum Engpässe geben wird.

Kategorie : Segelyacht, Segelyachten | wong it! 3 Kommentare »

3 Reaktionen zu “Beneteau Cyclades 50/5”

  1. charterzentrum

    Bitte nutzen Sie diese Plattform, um anderen Segelkameraden bei der Auswahl der richtigen Yacht zu helfen! Was ist Ihnen bei der Beneteau Cyclades 50/5 aufgefallen? Hat sie besondere Segeleigenschaften, hat sie viel Platz, sind die Kojen bequem?

    Schreiben Sie Ihre Meinung – das ist für uns und vor allem für viele andere Crews sehr wichtig!

  2. Dirk Wallborn

    Zur Saison 2010 wird eine elektrische Fallwinsch und ein Rodkick nachgerüstet.Weiterhin wird die Innenbeleuchtung
    in Pantry und Salon um jeweils ein dimmbares LED Weißlichtband als indirekte Beleuchtung ergänzt!

    D.Wallborn

  3. Sven

    Wir waren in der ersten Maiwoche 2010 mit der “Amadeus” in der dänischen Südsee unterwegs (Heiligenhafen-Bagenkop-Lohhals-Lyö-Bagenkop-Heiligenhafen).

    Neun Leute auf der Yacht und nicht im geringsten das Gefühl von Enge auf oder unter Deck. Platz ohne Ende. Als wir unsere Verpflegung auf das Boot brachten, fragte ich mich ernsthaft, wo wir das alles unterbringen sollen. No Problem. Unter den Bodenbrettern findet man nicht – wie sonst gewohnt – gleich die Bilge, sondern unglaubliche Stauräume. Auf diese Weise haben wir locker über 200 Liter Getränke einfach im Boden verschwinden lassen.

    Die Segeleigenschaften kann man ruhigen Gewissens als gutmütig bezeichnen. Auf der Rückfahrt wurde sie bei 8 Bft etwas sehr luvgierig, aber man hatte zu keinem Zeitpunkt ein unsicheres Gefühl. Aufgrund des extrem hohen Freibords taucht das Deck auch bei starker Krängung nicht ins Wasser. Auch 3,5 Meter Welle machten der unerfahrenen Crew auf dem großen Dampfer keine Angst.

    Der 100 PS Motor ist wirklich stark, hat mit den knapp 13 Tonnen Gewicht kein Problem und läuft sehr ruhig. Gleiches gilt für die Dieselheizung, die wir jeden Abend bemühen mussten. Die Heizung ist extrem effektiv und dermassen leise, dass ich manchmal unsicher war, ob sie wirklich läuft.

    Die äußeren Abmasse der Yacht machen es einem allerdings in engen Häfen schon manchmal wirklich schwer. Eine Box für knapp 5m Breite muss man erst einmal finden. Das bloße Auge täuscht sich schnell einmal und man steckt fest. Das Bugstrahlruder ist natürlich eine große Hilfe, allerdings sollte man bei starkem Wind einplanen, dass das Bugstrahlruder allein den Bug nicht durch den Wind drücken wird. Bei Hafenmanövern sollte der Rudergänger erfahren sein und umsichtig handeln. Wir haben öfter einmal das Einparken abgebrochen, das ist nicht schlimm. Krönung war Lyö. Die Hafeneinfahrt wurde bei Seitenwind so schmal, dass wir mit recht hoher Geschwindigkeit einlaufen mussten, danach zügig aufstoppen (sonst ist man gleich wieder am Ende des Hafens angekommen) und ab in die laut Hafenhandbuch “großen” Boxen. Von diesen angeblich großen Boxen brauchten wir 3 Stück, um das Heck mit in die Box zu bekommen, lagen also diagonal.

    Alles in allem eine Yacht, mit der ich keine Regatta segeln würde, die aber an Bequemlichkeit keine Wünsche offen lässt und sich auch von unerfahrenen Crews leicht segeln lässt. Einzig Hafenmanöver erfordern einiges an Erfahrung.


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