Bavaria 46 cruiser

Schon der erste Blick auf die Bavaria 46 cruiser macht deutlich, dass das neue Konzept der Konstruktion optisch ausgesprochen gut tut. Die drei Rumpffenster wie auch der höckerartige Aufbau stehen der 46er gut. Das lange Vordeck kommt wesentlich besser zur Geltung, proportional ist die 14,20 Meter-Yacht ausgesprochen gut gelungen. Ein Eindruck, der sich – dank 12,20 Meter Wasserlinie – unter Segel bestätigt. Wellenbild und Wasserabriss vermittelten einen sauber strakenden Rumpf, der über ein gehöriges Segelpotenzial verfügt. Das rund 11 t schwere Boot liegt sehr direkt auf die Ruder. Die Position des Steuermanns ist gut, auch bei Lage. Unter Deck dominiert jetzt ein ausgesprochen freundlich warmer Farbton, der in Verbindung mit viel Licht für eine großzügige Atmosphäre sorgt. Auch das neue Dekor der Pantry-Arbeitsflächen unterstützt diese positive Optik, ebenso wie der Fußboden mit natürlichem Holzdesign.?Dank des Volumens im Heckbereich bieten die Heckkabinen opulente „Liegewiesen“, wie auch das Vorschiff mit hohem Eigner-Doppelbett. Ein Domizil mit erstaunlich großem Schrank und ausreichenden Kojen. Hohe Professionalität und gleichzeitig Flexibilität beweist Bavaria mit der Ausgestaltung der Nasszellen. Die Baukasten-Module sind zwar etwas steril, aber überaus praktisch, da pflegeleicht und haben sich in allen Einheiten bewährt. Weitere Feinarbeit beweist Deutschlands größter Yachtbauer mit zusätzlichem Stauraum in der Pantry und großem Flaschenfach an der Rückseite des Salonsofas und in der Pantryzeile.
Kategorie : Segelyacht | wong it! 16 Kommentare »
am 18. Februar 2008 um 22:07 Uhr | #
Im Sommer `06 hatten wir die “Juwel” (Bav. 46CR) gechartert. Ein tolles Schiff, super Ausstattung und sehr gepflegt. Für 8 Personen ideal.
Danke auch für die erstklassige Betreuung “vor Ort”!
am 21. Februar 2008 um 16:20 Uhr | #
sehr gutes, leicht zu handhabendes Schiff. wird auch bei Vollbelegung nicht eng im Cockpit. Sehr gut ausgestattet
am 22. April 2008 um 21:35 Uhr | #
Hatte im Frühjahr 08 die `Foxi`. Liegt in Flensburg. War nagelneu. Bin erstaunt wie schnell das Schiff segelt trotz des kleinen Rollgroß. Einziger Kritikpunkt: Die tiefe Lage des Plotters unten am Cockpittisch. Sonst alles erstklassig.
am 8. Juni 2008 um 18:03 Uhr | #
Super Schiff! Bei Belegung mit 6 Personen riesig Platz.
Was störte:
Das mit dem Kartenplotter (Bericht sönke driller)stimmt. Außerdem ist er wenig kontrastreich.
Die Sprayhood paßt nicht und ist im Hafen kaum aufstellbar.
Die Genakerschot fehlte.
Der installierte Eisschrank ist zwar super, führt aber dazu, daß das Schapp mit dem Mülleimer nicht mehr weit genug zu öffnen geht.
Die Ruderanlage kam mir recht schwegängig vor.
Trotzdem: als 2-jähriges Charterschiff super ok und top sauber – hab ich selten so erlebt.
am 18. Oktober 2008 um 13:29 Uhr | #
Wir segelten in 2007 die “Juwel” in Heiligenhafen und in 2008 die “Foxi” in Flensburg. Die Qualität der Yachten ist, wie wir es schon seit nun 10 Jahren bei ecosail und 1. Klasse Yachten gewohnt sind, auf hohem Niveau. Die 46cr ist, wie die meisten Bavarias, äußerst geräumig im Verhältnis zur Schiffsgröße und bietet größeren Crews auch entsprechenden Komfort. Dabei bietet die Yacht trotz des (Komfort-)Kompromisses der bauchigen Rumpfform sowie von Rollgroß und Rollgenua eine bemerkenswerte gute Segelperformance, auch bei viel Welle hällt sich das “Stampfen” in Grenzen und die Yachten machen gut Geschwindigkeit. Nachteilig aufgefallen ist lediglich der sehr schmale Traveller und der (bei der Foxi) im Cockpit auf Schienbeinhöhe angebrachte Radar-/Kartenplotter. Wer wie wir auch nachts unterwegs ist oder am Tag schon mal bei viel Wind (u.U.auch bei Regen)70 sm aufs Korn nimmt, hat dafür kein Verständnis, zumal die Tageslichttauglichkeit zu Wünschen übrig lässt. Aber möglicherweise sterben die Navigatoren “unter Deck” am Kartentisch ja langsam aus. Trotzdem: Alles in Allem sehr zu empfehlende Schiffe. Der Service und die Betreuung machen das Bild rund. Wir sehen uns in 2009, diesmal in Greifswald. Schiff: Bavaria 46cr
am 16. Januar 2009 um 20:28 Uhr | #
Hatte 2008 meinen Ausbildungstörn auf dem Schiff
Ein schönes, geräumiges, komfortables und sauberes Boot. Kritik habe ich nur, wie die andern auch, an der Anbringung des Kartenplotters und die daraus resultierende dürftige Ausstattung am Navitisch.
Und man sollte mit dem Autopilotenknopf aufpassen
am 6. Juni 2009 um 16:56 Uhr | #
“Tweety” ist ein sehr schönes, sauberes und komfortables Schiff mit viel Platz für 6 Pers. und guten Segeleigenschaften. Als perfekt haben wir den Service des “1.Klasse-Teams” um Mario Berger in Greifswald erlebt(ohne Übertreibung)!
am 29. Juni 2010 um 09:10 Uhr | #
Wir sind Ende Mai/Anfang Juni mit der Foxi rund Fünen gesegelt. Wie mit allen Bavarias vorher waren wir auch diesmal sehr zufrieden. Mit sechs Leuten hat man gut Platz auf dem Schiff. Unvorstellbar wie eng es mit den vorgesehenen zehn werden wird.
Der Kartenplotter ist – wie viele schon angemerkt haben – absolut deplaziert. Ich verstehe nicht, warum das nicht angesichts der Kritik geändert wird. Ebenso hätte man die Schwergängigkeit des Ruders längst beheben können. Welchen Sinn sollten denn sonst solche Kommentare haben.
Aber im großen und ganzen ein gut ausgestattetes Schiff.
am 29. Juni 2010 um 15:30 Uhr | #
Anmerkung vom Vercharterer zum Thema
:
Schwergängigkeit Ruder: Wir nehmen alle Kommentare hier zum Anlass, die Yachten auf die geschilderten Mängel zu überprüfen. Leider konnten wir bisher bei der “Foxi” diesen Kritikpunkt nicht rekonstruieren. Seilzüge und Mechanik in der Steuersäule arbeiten ohne jede Beanstandung.
Tipps:
- Beide Ruderbremsen lösen, häufig wird versehentlich eine der beiden vergessen.
- Auf klar deaktivierten Autopiloten achten
Einbauposition Plotter:
Auf vielfachen Kundenwunsch bauen wir seid 2 Jahren alle Plotter am Steuerstand an. Bei den 46er lässt sich leider kein besserer Platz finden, ein Aufbau über dem Cockpittisch würde kleineren Skippern die Sicht nehmen. So, wie er jetzt eingebaut ist, lässt er sich aber prima im Sitzen beim Steuern benutzen. Bei starker Sonneneinstrahlung sind die Geräte wirklich schlecht abzulesen, dagegen können wir nichts tun.
am 24. Juli 2010 um 09:23 Uhr | #
Alle bisherigen Kommentare sind genau richtig. Das Schiff ist wirklich ok, schnell (kommt locker auf 9 Knoten), groß und geräumig, einfach zu handeln (ich bin oft damit einhand gesegelt). Gute Segeleigenschaften trotz des etwas mickrig anmuteneden Rollgroß (kann man aber gut durchtrimmen). Die Ruderanlage ist schwergängig, hat Spiel und ist hakelig so dass ich dachte sie wäre beschädigt, ist sie wohl aber nicht. Die Kommentare des Vercharterers (auf den ich sonst nichts sage, 1.Klasse Yachten gefällt mir ausgesprochen gut, immer sehr zu loben!) sind in diesem Fall nicht hilfreich. Dass man den Autopiloten richtig deaktivieren muss und beide Bremsen lösen muss ist wohl logisch. Ebenso falsch ist auch dass man den Plotter im Sitzen gut einsehen und bedienen kann – man muss sich schon auf den Plichtboden setzen, mindestens jedoch knieen, um den Plotter zu bedienen. Im Sitzen muss man den Rücken so krumm machen dass man Rückenschmerzen bekommt. Eigentlich eine Zumutung. Da man das aber nur einmal am Tag macht, nämlich um die Tagestour einzugeben, ist das erträglich. Hundertmal besser als ein GPS am Navtisch! Zum Ablesen muss man sich eben bücken. Was aber sehr positiv ist im Gegensatz zu vielen anderen Yachten ist die gute Anordnung der übrigen Instrumente (Autopilot, Windmessanlage, Tiefenmesser und Logge). Die sind nämlich von beiden Steuerrädern aus gleich gut einsehbar und erreichbar. Die meist asymetrische Anordnung auf anderen Yachten kann ich gar nicht nachvollziehen. Ebenfalls sehr gut ist die Anordnung des Gashebels des Motors. Auch hier gibt es schlimme Gegenbeispiele mit Gashebel in Fusshöhe oder Gashebel hinter dem Steuerrad wo man sich fragt was das bitte soll. Bei der 46cr ist das sehr gut!
Noch etwas was mir sehr wichtig ist: Bei unserer Bavaria (und das habe ich schon bei mehreren Yachten bemerkt) war das Radarbild ca 10-15 Grad verdreht und damit nicht richtig dargestellt (sowohl Rechtvoraus stimmt nicht sowie entsprechend keine Übereinstimmung mit dem GPS-Bild). Ich hatte zuerst an einen Programmier- bzw Setupfehler gedacht. Die Lösung war aber simpel wie unglaublich: Der kleine Mast am Heck der Yacht auf dem des Radardome sitzt lässt sich per Hand verdrehen!!! Wer schon mal bei Nacht und Starkwind einen Törn gesegelt ist weiss wie wichtig das Radar werden kann. Nur dann muss es auch richtig funktionieren. Absolute Schwachstelle! Bitte an den Vercharterer: Ausrichten und fixieren. Hatte ich auch schon direkt geschrieben, ich hoffe das wird bei allen Schiffen überprüft.
Ansonsten: Immer wieder! Wir freuen uns schon auf den nächsten Urlaub mit 1.Klasse-Yachten, wenn möglich wieder die B46cr
am 30. Juli 2010 um 21:40 Uhr | #
Wir hatten die Bavaria 46 ‘Snoopy’ mit 4 Erwachsenen und 5 Kindern gechartert. Handling und Wohnkompfort sind Super, Zustand und Ausrüstung auch. Die Yacht ist größeren Familiencrews sehr zu empfehlen. Es gibt sehr viel Stauraum. Trotz Rollsegeln sind 9 Knoten und mehr bei guten Bedingungen (4-5 Bft., raumschots) möglich. Dabei fühlt sich das Schiff unspektakulär und recht agil an.
Bei Hafenmanövern unter kräftigem Seitenwind sollte man vom Bugstrahlruder keine Wunder erwarten. Auch werden die Boxen schnell zu eng, bei zu kurzen Boxen kann man mit Heck zum Pier improvisieren.
Der Kartenplotter ist schlecht verbaut, er ist nur hockend zwischen den Steuerädern zu bedienen. Da wäre ein Einbau am Kartentisch sinvoller gewesen. Verknüpfung der Geber von Logge und Windex sind super gelöst, der Plotter ermittelt neben Fahrt über Grund auch den tatsächlichen Windeinfall und die Abdrift durch Strom.
Insgesamt ein Schiff dass ich gern weiter empfehle!
am 9. August 2010 um 14:44 Uhr | #
Auch wir waren mit 4 Erw. + 5 Kinder auf der Snoopy unterwegs. Für 9 Personen ist es das optimale Schiff, da die Doppelstockkabine auch wirklich als solche zu benutzen ist und das Cockpit durch den vorn liegenden Traveller frei bleibt. Auch wenn es sich natürlich nicht um einen Racer handelt, läuft sie super.
Ungünstig sind der tief liegende Plotter, wobei der Einbauplatz natürlich konstruktionsbedingt vorgegeben ist, und das Horn direkt über dem Steuerstand. Letzteres ist z. B. auf der Foxi besser gelöst. Aufpassen sollte man mit dem Motorpanel – der Motor lässt sich mit einfachem Knopfdruck stoppen, was ich einmal unbeabsichtigt mit dem Knie geschafft habe …
Das Schiff ist bei dieser Crewgröße für mich weiterhin 1. Wahl aufgrund der Paarung von Agilität und Wohnkomfort.
am 13. April 2011 um 19:09 Uhr | #
Wir konnten die Foxi am vergangenen Wochenende nach Rostock überführen.
Super-Schiff, würde ich immer gern wieder fahren.
Der häufig erwähnten Kritik am Plotter möchte ich anschliessen; eine Postition in der Mitte oberhalb der übrigen 3 Instrumente wäre vermutlich geeigneter.
Für ein Slipmanöver vom Steg dürften die Festmacher noch etwas länger sein ( zwei mal doppelte Bootslänge würde ich gern haben). Ansonsten: Perfekt
am 30. April 2011 um 10:33 Uhr | #
Wir haben die “Juwel” bei flauen Winden von Heiligenhafen nach Flensburg überführt. Deshalb zum Segelverhalten nur folgendes: die Bavaria 46 ist kein Leichtwindschiff, schon gar nicht mit Rollgroß! Die Stärke liegt wie bei allen bisher von mir gesegelten Bavarias im Raumangebot unter Deck sowie in der einfachen Bedienung des Schiffs, insbesondere beim Manövrieren unter Maschine.
Ansonsten: Charterzentrum einmal mehr 1.Klasse!
am 25. Mai 2011 um 05:21 Uhr | #
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am 21. Mai 2012 um 19:07 Uhr | #
Wir hatten die Snoopy mit 7 Personen vom 5. Mai gechartert und waren bis auf ein paar wenige “Verbesserungswünsche” sehr zufrieden. Der Plotter ist sehr ungünstig angebracht, da der Rudergänger “fast” nichts sieht. Der Motor wurde einige Male “fremdgestartet”. Die Bedienungsknöpfe wurden bei Lage mit dem Knie (abgestützt an der Wand) ungewollt betätigt.
Wir sind in der ganzen Woche, bei Wind um 4 Bft, immer über 6 Knoten gesegelt. Zum Ende der Woche wehte es zwischen 5 und 6 Bft, und wir schafften stark gerefft fast die 10 Knoten (bei 9,7 Knoten war Ende).
Fazit, das Boot nehme ich immer wieder. Das “drum herum” stimmt bei 1. Yacht eh immer …