Bavaria 31


Die Bavaria 31 ist gegenüber ihrem Vorgängermodell geräumiger und funktioneller geworden. Vier feste Kojen und zwei Sofakojen im Salon für die Maximalbelegung. Das Platzangebot sowie die Radsteuerung sind für komfortables Segeln mit 4 Personen bestens geeignet, mit 6 Personen ist es zu eng. Die Bavaria 31 in unserer Charterflotte Heiligenhafen ist sehr beliebt. Alle 31er sind mit Teakdeck, Autopilot, Rollfock und Rollgroß sehr familiengerecht ausgerüstet. Die “yacht”-Bewertung: “Viel Schiff in Relation zu Größe und Preis. Die Bavaria 31 wirkt besonders unter Deck wie ein größeres Schiff, was angesichts des schmalen Rumpfes verwundert. Modern: Die neue 31er hat einen steileren Steven als die älteren Bavarias. Auffällig: Das Schiff ist nur drei Meter breit. Gut: Großschot und Genuawinschen beim Rudergänger machen das Boot einhandtauglich.”

Kategorie : Segelyacht | wong it! 7 Kommentare »

7 Reaktionen zu “Bavaria 31”

  1. Stefan Hölzner

    Die La Gioconda ist ein wirklich schönes Schiff. Die Ausstattungund der Service sind einfach spitze

  2. Dirk Ewes

    Dieses Schiff hat mich/ uns absolut überrascht. Es hat für seine Größe super Segeleigenschaften. Auch die 18 PS Maschine entwickelt bei 50% Leistung schon ausreichend Fahrt. Lässt sich auch zu zweit gut händeln. Mit max 4 Personen ists dann aber auch gut, sonst wirds in der Plicht zun eng. Viel spaß allen die damit Segeln……MfG Dirk Ewes

  3. Diekmann, Dietrich

    La Gioconda ist ein gut ausgerüstetes Schiff mit nicht immer befriedigenden Segelleistungen.
    Schon bei etwas über 4 Windstärken am Wind ist zur Reduzierung der erheblichen Lage schon Reffen angesagt. Das Segelpotential bei gerefftem Groß und Genua ist eher unbefriedigend.
    Insgesamt konnten, trotz Windstärken von 4-6, selten mehr als 5,5 Knoten geloggt werden.

  4. D. Huzel

    Über ein verlängertes Wochenende im April 2009 waren wir mit der “La Gioconda” in der Lübecker Bucht unterwegs. Der Service war wie gewohnt erstklassig.
    Das Boot ist überkomplett ausgestattet trotz seiner geringen Maße. So müssen durchaus einige Kompromisse eingegangen werden, um den Komfort nutzen zu können.
    Dazu einige Anmerkungen:

    1.) Zu fünft ist das Boot sowohl vom Platz als auch Stauraum überbelegt, sollte man einen längeren Törn planen. Die Liegefläche im Salon lässt sich durch Hochklappen der Polsterlehnen vergrößern. Die Befestigung sah zwar nicht vertrauenserweckend aus, hat aber gehalten.
    2.) Mit den nur 3m Breite gibt es keinerlei Probleme, im Hafen einen Liegeplatz zu finden. Hafenmanöver bei stärkerem Seitenwind erfordern Konzentration, recht schnell dreht das Boot nur durch Wind und treibt zur Seite, so mein Eindruck.
    3.) Die große Backskiste lässt sich nur öffnen / schließen, wenn der Gashebel im Leerlauf / Rückwärtgang ist.
    4.) Was die Segeleigenschaften angeht, muss ich mich dem Vorredner anschließen: Mehr als 5,5 Knoten lassen sich kaum erreichen, schon bei 4 Windstärken mussten Groß und Fock gerefft werden, um die erhebliche Krängung zu reduzieren und häufiges aus dem Ruder laufen zu vermindern.
    5.) Auch wenn es zu Rollgroßanlagen verschiedene Ansichten gibt, die Handhabung war einwandfrei. Stand des gerefften Groß war in Ordnung. Nur zum Setzen des Großsegels muss jemand an den Mast, ansonsten lässt sich alles von der Plicht aus bedienen.
    6.) Durch die Befestigung der Großschot am Steuerstand bietet das Boot keinen Traveller. Ein Spibaum ist vorhanden, wurde jedoch nicht verwendet.
    7.) Während das Schiff Lage schiebt, sollte man nicht wagen, die Schaps zu öffnen, auch danach im Hafen kann einem noch ein Teller oder Tasse entgegenfallen. Bruch hatten wir jedoch nicht.
    8.) Die offenen Fächer im Salon sind nur bedingt verwendbar, durch fehlende Holzlatten / Gummiseile oä verteilt sich der Inhalt bei Lage auf dem Boden.
    9.) Der Navigationstisch ist kleiner als die Seekarten, so dass diese überstehen. Trotzdem sind die Karten nicht vom Tisch gerutscht. Allerdings lassen sich die Karten nicht unter dem Navitisch verstauen und müssen z.B. hinter den Salonpolstern untergebracht werden. Einfacher ist es, mit dem Plotter zu navigieren; Radar ist vorhanden und lässt sich direkt auf die elektronische Seekarte projizieren.

  5. Martin Herberg

    Die Marzemino ist auch eine Bavaria 31 und somit baugleich mit der La Gioconda. Das bei 4 Windstärken gerefft werden muß ist dei so kleinen Booten nich ungewöhnlich, komisch finde ich nur, das bei halber Fock und halbem Groß unser Schiff fast immer sieben, in der Spitze acht Knoten gelaufen ist

  6. Christian Mehring

    Zum Service:
    Wie gewohnt sehr gut, 1. Klasse war auch die Preiskulanz.
    Die Bavaria 31 lässt sich zu zweit sehr gut segeln, auch Hafenmanöver sind kein Problem. Das man mit gerefften Segeln bei stärkerem Wind schneller ist, haben wir auch “erfahren”. Würde mir noch einen GPS Plotter am Steuerstand wünschen.
    Schliesse mich ansonsten den Ausführungen der Vorgänger an.

  7. Ingrid Volkmann

    wir hatten in der letzten Woche die “MARZEMINO”. Diese Schiff hatte seine beste Zeit sicherlich vor einigen Jahren, optisch ist das Boot weit von der gewohnten “1. Klasse” entfernt. Dieses Urteil gilt sowohl innen z.B. für die Polster/Matratzen genauso wie für den Zustand des GFK an Deck.
    Techn. war alles OK, die (Roll)-Segel waren zwar realtiv neu, hatte aber sehr wenig Profil. Bei den vorherrschende Winde von 2-4 waren Kreuz- und Vorwindkurse nicht angenehm, d.h. sehr langsam.
    unser Fazit: solche Schiffe sollten nicht im Angebot mit dem Slogan “1. Klasse Yachten” stehen. Wenn Boote dieser Werft nur eine begrenzte Lebensdauer haben, sollte die Einsatzzeit nicht so weit ausgereizt werden.
    P.S. Der Service und die Betreuung war wie gewohnt positiv.

    I. u. H. Volkmann


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