Trans-Ocean Preis für Stephan Post

Trans-ocean kann in diesem Jahr auf sein 40-jähriges Bestehen zurückblicken. Er wurde einst gegründet, um Claus Hehner eine Einhand-Ozeanregatta (TransPac) zu ermöglichen. Die Gründungsväter hatten sich wohl kaum vorstellen können, dass ihr Verein dereinst knapp 6000 Mitglieder zählen würde mit 2813 registrierten Booten und 188 Stützpunkten rund um den Globus. Erstmals trafen sich die Segler nicht im traditionsreichen Seepavillon an der Alten Liebe (ist dichtgemacht und soll abgerissen werden), sondern an ungewohntem Ort in der Kurparkhalle in Döse. Dort führte der TO-Vorsitzende Bernd Luetgebrune am Nachmittag auch zügig durch die Jahreshauptversammlung.
Ein Segeltörn mit der “Sidartha” vom Typ Skorpion II führte Katrin Meinnert und Stefan Post (43) aus Heiligenhafen in etwas mehr als vier Jahren um die Erde. Losgeworfen in Cuxhaven führte der Kurs durch den Ärmelkanal über die Azoren, Kanaren und Kapverden an die brasilianische Küste, folgte dem südamerikanischen Kontinent mit zahlreichen Stopps in Brasilien, Uruguay und Argentinien nach Süden bis Feuerland. Vorbei an Ushuaia, Puerto Williams und durch die chilenischen Kanäle sowie den Beagle-Kanal gelangten sie in den Pazifik nach Valdivia. Durch die Südsee und den Indischen Ozean führte die Reise ums Kap der Guten Hoffnung wieder nördlich nach Namibia und St. Helena, noch einmal über die Azoren und durch den Ärmelkanal zurück nach Cuxhaven. Für die Jury war diese in diesem Jahr beendete Reise von allen die herausragendste. Sie wurde sowohl mit dem Trans-OceanPreis als auch Weltumseglerpreis sowie dem Sonderpreis der Stadt Cuxhaven ausgezeichnet.
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17. Februar 2009 - 14:59 Uhr