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1.Klasse Rund Skagen - Regattateilnahme mit
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Nach etwa einer halben Stunde begann der Nebel sich aufzulösen, aber von dem anfangs dichten Feld waren nur noch vereinzelt Segel am Horizont zu erkennen. So ging es immer noch hoch am Wind Richtung Norden, wo am Himmel die von Meno angekündigte Schlechtwetterfront sichtbar aufzog. Diese lies in kürzester Zeit den Wind auf über 22 kn anwachsen, was wir durch Verkleinern des Großsegels anfänglich wunderbar kompensieren konnten. Als wir schon meinten, das war es, legte der Wind doch noch kräftig zu, so dass wir konstant Geschwindigkeiten über 35 kn und Böen bis 40 kn auf dem Windmessgerät ablasen. Inzwischen hatte sich der dritte Mann unserer Wache mit akuter Seekrankheit abgemeldet, so dass wir die Freiwache an Deck riefen um weitere Verkleinerungen an der Segelfläche vorzunehmen, heißt, Großsegel komplett weg, Genua auf ca. 10 m² verkleinern. Mit dieser Beseglung lief unser Schiff immer noch nahezu 6 kn gegen den Wind, fiel aber immer wieder unangenehm in die tiefer werdenden Wellentäler. Da wir uns zu diesem Zeitpunkt in relativ geringer Wassertiefe um die 15 m befanden und die Wellen sich nun steil bis zu 4 m aufbauten, wendeten wir und steuerten einen Kurs, der nicht ganz am Wind lag, um in den Bereich tieferen Wassers zu gelangen. Unser Ziel war es, das Schiff etwas ruhiger zu halten und der Crew ein sichereres Bewegen an Bord zu ermöglichen. An Regatta und Platzierung dachte in dieser Phase keiner mehr. |
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Hier ging es schlichtweg um das schadlose Überstehen des durchziehenden Windfelds. Trotzdem hatten wir alle
Von hier „flogen“ wir mit gutem Speed Richtung Hanstholm und fast durch die ganze Jammerbucht, bis uns der Wind bei Hirtsholm plötzlich total verließ. Somit kamen wir auch noch in den Genuss einer stundenlangen Flaute, die ein wenig an den letzten Sommerurlaub und die ODBM im Herbst erinnerte. Im Nachhinein stellten wir fest, dass uns leider ein Spinnaker gefehlt hatte, denn in dieser in dieser Phase des Rennens zogen eine Reihe von Konkurrenten mit einem solchen Segel an uns vorbei. |
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Nach endlosem Gedümpel und dem verzweifelten mehrstündigen Versuch eines Crewmitglieds Fische mit einer Handangel aus dem Meer zu holen, setze am Mittwoch gegen Abend doch noch etwas Wind ein, so dass wir kurz nach Mitternacht um 0.44 Uhr die letzte Bahnmarke, Skagen N, peilten und sodann mit halbem bis raumem Wind Richtung Süden steuern konnten.
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Nach insgesamt 3 Tagen 12 Stunden und 37 Minuten gehörten auch wir dazu, die Regatta „Pantaenius Rund Skagen“ mit einem normalen Charterschiff. Das Sahnehäubchen: unser Ziel war es eigentlich nur gewesen, anzukommen und nicht Letzter zu werden – dieses Ziel hatten wir mehr als erreicht: 7. Platz in unserer Gruppe, 12. Platz von insgesamt 62 Startern bei 17 Yachten, die in der ersten Nacht aufgaben.
Aber die wahre Herausforderung sollte sich dann erst nach dem Frühstück fast am Ende unserer Reise stellen: die Überführung des Schiffs zurück nach Flensburg noch am gleichen Tag. Satte 7 Windstärken aus NW mit vielen Böen bis 8 Bft. So wurde aus einem gemütlichen gedachten Überführungstörn zum Abschluss ein endloses Kreuzen unter härtesten Bedingungen in Richtung Flensburger Förde. Dieser Teil unserer Reise stand der ersten Regattanacht in nichts nach! Abschließend ein Dank dem Charterzentrum, dass uns durch die Unterstützung zur Teilnahme an der Nordseewoche mit der abschließenden Langstreckenregatta Erfahrungen machen ließ, die wir bei einem normalen Törn nicht annähernd erlebt hätten.
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